Ja,das letzte Mal, als ich darüber geschrieben habe, ist noch nicht einmal so lange her...3 Moante...und nun zählt der erste Draft meines Romans schon über 40 Seiten...ich bin verdammt stolz auf mich und ich hoffe ihn bis Ende Febraur fertigzustellen. Ich hab nämlich schon Ideen für ne Fortsetzung :D
Nunja, jedenfalls muss man ja auch dann nen Verlag finden, der es überhaupt verlegt. Auf der einen Seite ist die Story massenkompatibel, auf der anderen Seite will man ja nicht schreiben, was es eh schon gibt.
Deswegen habe ich auch schon eine eigene Spezies erfunden. Es ist ja Fantasyliteratur.
Ich habe es jetzt auch schon ein paar leuten zum Lesen gegeben...allerdings ist die Kritik die ich von ihnen bekommen habe sehr milde ausgefallen...und ich bezweifle, dass ein Lektor so gnädig ist, außer er findet die Geschichte wirklich so gut wie die anderen es angeblich tun. Nunja, erst einmal fertig schreiben.
Ich wollte auch meine Comics endlich mal fertig machen.
Sonntag, 29. November 2009
Langer Weg zurück- 1. Empty Opening
So, seit langem mal wieder ein FanFiction. Inspiriert wurde ich vom Song "Empty Opening"
von Amorphis (könnt ihr hier rein hören:http://www.youtube.com/watch?v=bwrZsfVAxaQ, die Lyrics gibts hier: http://darklyrics.com/lyrics/amorphis/eclipse.html#10)
Ich habe keinerlei Rechte an dem Lied und verdiene mit dieser FanFiction kein Geld.
Das erste Kapitel ist etwas kurz, ist auch nur eine Art Prolog, die nächsten werden länger!
____________________________________
Schon vom Zug aus konnte man nur das Münster sehen, alles andere war in tristen Nebel gehüllt. „Fast wie daheim.“, seufzte Amy und hub ihren schweren Koffer aus dem Gepäckfach.
Am Hauptbahnhof in Ulm wartete niemand auf sie. Sie wollte auch gar nicht hier sein.
Sie hätte die Wohnung verkaufen sollen, dann hätte sie wenigstens eine Entschuldigung gehabt, nicht mehr wieder zu kommen.
Sie lief ihren Koffer hinter sich herziehend die Fußgängerzone hinunter.
Es waren so wenige Läden. Sie erinnerte sich, wie sie früher nach Ulm gekommen war und sich vor der Vielfalt kaum retten konnte. Sie lief an den ganzen Ketten vorbei...von jedem gab es nur eine.
Als ihr Trolley wieder umfiel,weil er an einem Pflasterstein hängen geblieben war, war es der hunderste Grund für sie,warum die Mariahilferstraße tausendmal schöner war.
Sie kam zum Münsterplatz und ging zum Würstelstand der dort schon gestanden hatte, als sie das letzte Mal hier gewesen war. Vor fünf Jahren. Und hier hieß das Würstchenbude.
„Krainer mit Kren, bitte“, sagte sie. Der Verkaufer starrte sie an und deutete auf die Karte.
Sie stöhnte. „Eine Rote mit viel Senf.“
Mit der Wurst in der Hand drehte sie sich zum Platz um und setzte sich auf ihren Koffer. Vor ihrem inneren Auge bekam das Münster zwei Türme, die viel niedriger waren. Das Dach bekam ein prächtiges Muster und die Fassade wurde von einem Gerüst verdeckt. Den Steffl kannte sie nur mit Gerüst. Der Coffeeshop auf der anderen Seite des Platzes wurde zu einem Kaffeehaus und über dem Dach sah man die roten Wagons des Riesenrads. Hier, wo sie stand, sollte der Comicladen sein. Sie zerknüllte ihre Serviette und lief hastig weiter.
Sie lief noch ein wenig weiter und kam zur Donaubrücke. Die Stadt endete hier und wurde auf dem anderen Flussufer zu Neu-Ulm. Auf der anderen Seite ragten hohe Bäume, alle bereits kahl und schwarz gegen den Nebel auf.
„Ulm du verdammtes Dorf!“, fluchte sie und stellte sich ans Geländer der Brücke.
Eine Träne fiel ihr hinunter ins Wasser und floss die vielen Kilometer zurück nach Hause...
Wie konnte sie nur so eine Dummheit begangen haben? Warum war sie überhaupt auf dieses Jobangebot eingegangen? Sie hätte von Anfang den Vorschlag machen sollen, die Redaktion in Wien zu etablieren. Und nicht zuerst erwähnen, dass sie in Ulm noch eine Eigentumswohnung hatte. „Nein, Wien ist zu östlich. Mit Ulm könnten sie ganz Süddeutschland, Schweiz, Österreich und sogar die Niederlande und Teile Frankreichs abdecken.“
Sie grub ihre Fingernägel ins Geländer.
Sie hatte das beste Leben gehabt. Warum hatte sie es hergegeben? Wie war sie nur hierher gekommen?!
von Amorphis (könnt ihr hier rein hören:http://www.youtube.com/watch?v=bwrZsfVAxaQ, die Lyrics gibts hier: http://darklyrics.com/lyrics/amorphis/eclipse.html#10)
Ich habe keinerlei Rechte an dem Lied und verdiene mit dieser FanFiction kein Geld.
Das erste Kapitel ist etwas kurz, ist auch nur eine Art Prolog, die nächsten werden länger!
____________________________________
Schon vom Zug aus konnte man nur das Münster sehen, alles andere war in tristen Nebel gehüllt. „Fast wie daheim.“, seufzte Amy und hub ihren schweren Koffer aus dem Gepäckfach.
Am Hauptbahnhof in Ulm wartete niemand auf sie. Sie wollte auch gar nicht hier sein.
Sie hätte die Wohnung verkaufen sollen, dann hätte sie wenigstens eine Entschuldigung gehabt, nicht mehr wieder zu kommen.
Sie lief ihren Koffer hinter sich herziehend die Fußgängerzone hinunter.
Es waren so wenige Läden. Sie erinnerte sich, wie sie früher nach Ulm gekommen war und sich vor der Vielfalt kaum retten konnte. Sie lief an den ganzen Ketten vorbei...von jedem gab es nur eine.
Als ihr Trolley wieder umfiel,weil er an einem Pflasterstein hängen geblieben war, war es der hunderste Grund für sie,warum die Mariahilferstraße tausendmal schöner war.
Sie kam zum Münsterplatz und ging zum Würstelstand der dort schon gestanden hatte, als sie das letzte Mal hier gewesen war. Vor fünf Jahren. Und hier hieß das Würstchenbude.
„Krainer mit Kren, bitte“, sagte sie. Der Verkaufer starrte sie an und deutete auf die Karte.
Sie stöhnte. „Eine Rote mit viel Senf.“
Mit der Wurst in der Hand drehte sie sich zum Platz um und setzte sich auf ihren Koffer. Vor ihrem inneren Auge bekam das Münster zwei Türme, die viel niedriger waren. Das Dach bekam ein prächtiges Muster und die Fassade wurde von einem Gerüst verdeckt. Den Steffl kannte sie nur mit Gerüst. Der Coffeeshop auf der anderen Seite des Platzes wurde zu einem Kaffeehaus und über dem Dach sah man die roten Wagons des Riesenrads. Hier, wo sie stand, sollte der Comicladen sein. Sie zerknüllte ihre Serviette und lief hastig weiter.
Sie lief noch ein wenig weiter und kam zur Donaubrücke. Die Stadt endete hier und wurde auf dem anderen Flussufer zu Neu-Ulm. Auf der anderen Seite ragten hohe Bäume, alle bereits kahl und schwarz gegen den Nebel auf.
„Ulm du verdammtes Dorf!“, fluchte sie und stellte sich ans Geländer der Brücke.
Eine Träne fiel ihr hinunter ins Wasser und floss die vielen Kilometer zurück nach Hause...
Wie konnte sie nur so eine Dummheit begangen haben? Warum war sie überhaupt auf dieses Jobangebot eingegangen? Sie hätte von Anfang den Vorschlag machen sollen, die Redaktion in Wien zu etablieren. Und nicht zuerst erwähnen, dass sie in Ulm noch eine Eigentumswohnung hatte. „Nein, Wien ist zu östlich. Mit Ulm könnten sie ganz Süddeutschland, Schweiz, Österreich und sogar die Niederlande und Teile Frankreichs abdecken.“
Sie grub ihre Fingernägel ins Geländer.
Sie hatte das beste Leben gehabt. Warum hatte sie es hergegeben? Wie war sie nur hierher gekommen?!
NavySoap (67)
Ziva kam nach Hause und ihre Nase lief. Sie hatte ihre Jacke immer noch bei Abby, ebenso ihre Handtasche mit ihrem Handy. Dass sie gerade unerreichbar war, war gar nicht so schlimm. Sie humpelte in ihr Wohnzimmer und ließ sich auf dem Sofa nieder. Sie ärgerte sich über sich selbst! Wie hatte sie nur vor ihren Kollegen so ausrasten können! Wegen so einer kleinen unbedeutenden Sache! Eigentlich war es immer mehr gewesen, aber Amy hatte ihr ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie hörte wie es im Flur polterte. Die Post kam. Sie humpelte nach draußen und hob ein paar Rechnungen und ein Päckchen auf. Die Fotos waren entwickelt worden! Ausgerechnet heute mussten sie ankommen.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Navy Soap (66)
Ziva blieb schließlich hinter der Treppe stehen. Vor der orangenen Wand sah sie noch blasser aus als sie es eh schon war.
„Amy lass mich verdammt noch mal in Ruhe!“, fuhr sie ihre Freundin an.
Amy zuckte zurück. „Aber Ziva, können wir nicht darüber reden?“
Ziva verlor die Geduld. „Ich will nicht reden! Es ist doch alles geklärt! Ich habe unsere Beziehung für etwas anderes gehalten als sie es für dich war! Verschwinde aus meinem Leben!“, schrie sie und fuchtelte aufgebracht.
Amy konnte nichts mehr sagen. Alles hatte sie erwartet, nur nicht so einen Vorwurf.
Tony und McGee standen in angemessenen Abstand und versuchten sich unauffällig zu verhalten. Warum war es so einfach normale Menschen zu belauschen, bloß die eigenen Kollegen nicht?
Abby könnte heulen. Sie war verzweifelt. Was sollte sie nun tun? Sie musste dafür sorgen, dass die beiden sich aussprachen und alles wieder gut wird!
„Ziva, auch wenn es vielleicht nicht deine Art ist, zu reden, sondern zu handeln, solltest du vielleicht eine Ausnahme machen, wenn dir etwas an Amy liegt.“
Ziva fauchte Abby an: „Misch dich nicht ein! Was weißt du schon! Außerdem ist es doch offensichtlich dass Amy nichts an mir liegt. Dann muss ich mir deswegen auch keine Gedanken oder Mühen machen.“
Amy rollten Tränen der Wut von den Wangen. „Das stimmt nicht! Mensch Ziva! Ich dachte, wir kennen uns inzwischen!!!“
Ziva wandte sich ab und humpelte zurück zu ihrem Schreibtisch. „Ja, das dachte ich auch...“, murmelte sie traurig, als sie sich an Amy vorbeischob.
Amy trottete niedergeschlagen nach Hause. Das war so krank! Warum hatte sie nicht einfach das getan, was alle von ihr erwartet hatten? Wäre die Situation dann besser? Nein, dann wären sie und Ziva auch getrennt.
Sie ließ sich auf ihr Sofa sinken, auf dem die beiden so oft miteinander gekuschelt und Kekse gegessen haben. Wieder allein, wieder eine Beziehung die zerbrochen war. Mit Ziva hat es wohl auch nicht klappen sollen! „Gibt es denn niemanden für mich???“, rief sie verzweifelt den Blumen an der Tapete zu und rollte sich weinend auf dem Sofa zusammen.
„Amy lass mich verdammt noch mal in Ruhe!“, fuhr sie ihre Freundin an.
Amy zuckte zurück. „Aber Ziva, können wir nicht darüber reden?“
Ziva verlor die Geduld. „Ich will nicht reden! Es ist doch alles geklärt! Ich habe unsere Beziehung für etwas anderes gehalten als sie es für dich war! Verschwinde aus meinem Leben!“, schrie sie und fuchtelte aufgebracht.
Amy konnte nichts mehr sagen. Alles hatte sie erwartet, nur nicht so einen Vorwurf.
Tony und McGee standen in angemessenen Abstand und versuchten sich unauffällig zu verhalten. Warum war es so einfach normale Menschen zu belauschen, bloß die eigenen Kollegen nicht?
Abby könnte heulen. Sie war verzweifelt. Was sollte sie nun tun? Sie musste dafür sorgen, dass die beiden sich aussprachen und alles wieder gut wird!
„Ziva, auch wenn es vielleicht nicht deine Art ist, zu reden, sondern zu handeln, solltest du vielleicht eine Ausnahme machen, wenn dir etwas an Amy liegt.“
Ziva fauchte Abby an: „Misch dich nicht ein! Was weißt du schon! Außerdem ist es doch offensichtlich dass Amy nichts an mir liegt. Dann muss ich mir deswegen auch keine Gedanken oder Mühen machen.“
Amy rollten Tränen der Wut von den Wangen. „Das stimmt nicht! Mensch Ziva! Ich dachte, wir kennen uns inzwischen!!!“
Ziva wandte sich ab und humpelte zurück zu ihrem Schreibtisch. „Ja, das dachte ich auch...“, murmelte sie traurig, als sie sich an Amy vorbeischob.
Amy trottete niedergeschlagen nach Hause. Das war so krank! Warum hatte sie nicht einfach das getan, was alle von ihr erwartet hatten? Wäre die Situation dann besser? Nein, dann wären sie und Ziva auch getrennt.
Sie ließ sich auf ihr Sofa sinken, auf dem die beiden so oft miteinander gekuschelt und Kekse gegessen haben. Wieder allein, wieder eine Beziehung die zerbrochen war. Mit Ziva hat es wohl auch nicht klappen sollen! „Gibt es denn niemanden für mich???“, rief sie verzweifelt den Blumen an der Tapete zu und rollte sich weinend auf dem Sofa zusammen.
Navy Soap (65)
Ziva traute ihren Augen nicht, als sie Amy und Abby vom Fahrstuhl her kommen sah. Auch Tony und Tim schauten gespannt auf.
„Ziva, hast du kurz Zeit?“, fragte Amy und versuchte so neutral wie möglich zu klingen. Allerdings schwang in ihrer Stimme ein Haufen Nervosität mit.
„Ich arbeite, hat das nicht Zeit bis Feierabend?“, Ziva hatte ihre Maske aufgesetzt und tat so, als ob sie das alles komplett kalt lassen würde.
Amy konnte nicht mehr länger spielen. „Ach, damit du dann wieder weglaufen kannst? Du bist feige, Ziva! Meinst du, wenn du nichts mehr sagst oder tust ist damit alles gesagt?!“, rief sie.
Tony und McGee wechselten verwirrte Blicke.
Ziva seufzte und wendete sich ihrem Telefon zu. „Wenn du nicht sofort aufhörst hier hysterisch rumzukeifen und nicht augenblicklich das Gebäude verlässt, muss ich den Sicherheitsdienst rufen.“, sagte Ziva bestimmt.
Abby schaltete sich ein. Sie war geschockt über so viel Kaltherzigkeit!
„Ziva, Amy würde dich nie auf der Arbeit belästigen wenn es nicht dringend wäre!“, sagte sie. „Oder ist dir das alles egal???“
Ziva wendete sich ihren Akten zu und ignorierte die beiden, nachdem sie knapp sagte: „Ich weiß nicht wovon du redest, Abby, und ich wüsste auch nicht, was dich das angeht.“
Tony und McGee starrten die Szene gebannt an.
„Mein Gott, Ziva...“, begann Amy, „was ist denn mit dir los?“ Sie versuchte ruhig auf Ziva einzureden, aber sie klang schon wieder hysterisch.
Ziva wurde es zu bunt. „Was los ist? Ihr beiden, ihr, ihr...geht mir aus den Augen!“, schrie sie, ehe sie noch Schlimmeres sagen konnte. Sie stand auf und humpelte davon, obwohl sie wusste, dass die beiden sie schnell einholen würden.
Abby und Amy rannten ihr nach. Auch Tony und McGee standen nach einem kurzen Blickwechsel auf und folgten den drei Frauen.
„Ziva, hast du kurz Zeit?“, fragte Amy und versuchte so neutral wie möglich zu klingen. Allerdings schwang in ihrer Stimme ein Haufen Nervosität mit.
„Ich arbeite, hat das nicht Zeit bis Feierabend?“, Ziva hatte ihre Maske aufgesetzt und tat so, als ob sie das alles komplett kalt lassen würde.
Amy konnte nicht mehr länger spielen. „Ach, damit du dann wieder weglaufen kannst? Du bist feige, Ziva! Meinst du, wenn du nichts mehr sagst oder tust ist damit alles gesagt?!“, rief sie.
Tony und McGee wechselten verwirrte Blicke.
Ziva seufzte und wendete sich ihrem Telefon zu. „Wenn du nicht sofort aufhörst hier hysterisch rumzukeifen und nicht augenblicklich das Gebäude verlässt, muss ich den Sicherheitsdienst rufen.“, sagte Ziva bestimmt.
Abby schaltete sich ein. Sie war geschockt über so viel Kaltherzigkeit!
„Ziva, Amy würde dich nie auf der Arbeit belästigen wenn es nicht dringend wäre!“, sagte sie. „Oder ist dir das alles egal???“
Ziva wendete sich ihren Akten zu und ignorierte die beiden, nachdem sie knapp sagte: „Ich weiß nicht wovon du redest, Abby, und ich wüsste auch nicht, was dich das angeht.“
Tony und McGee starrten die Szene gebannt an.
„Mein Gott, Ziva...“, begann Amy, „was ist denn mit dir los?“ Sie versuchte ruhig auf Ziva einzureden, aber sie klang schon wieder hysterisch.
Ziva wurde es zu bunt. „Was los ist? Ihr beiden, ihr, ihr...geht mir aus den Augen!“, schrie sie, ehe sie noch Schlimmeres sagen konnte. Sie stand auf und humpelte davon, obwohl sie wusste, dass die beiden sie schnell einholen würden.
Abby und Amy rannten ihr nach. Auch Tony und McGee standen nach einem kurzen Blickwechsel auf und folgten den drei Frauen.
Navy Soap (64)
Jenny hatte Gibbs zu sich bestellt. Sie erklärte ihm die Geschichte mit ihrer neuen Putzfrau.
„Warum hast du überhaupt jemand neues eingestellt?“, fragte er dann.
Jenny erklärte: „Naomis Mutter hatte einen Herzinfarkt und sie hat deswegen um unbezahlten Urlaub gebeten, damit sie sie pflegen kann, bis sie wieder fit ist. Ich würde Naomi niemals rauswerfen!“
Gibbs nickte. „Und du bist dir sicher, dass dieses Telefonat dich betraf?“, fragte er dann skeptisch.
Jenny sah ihn vorwurfsvoll an. „Sei doch nicht albern, Jethro! Diese Maria ist eine Kriminelle und sie scheint es auf mich abgesehen zu haben...“
Er zuckte mit den Schultern. „Sie stellt sich aber nicht sonderlich geschickt an, wenn sie mit deinem Telefon Anrufe tätigt, zu einer Uhrzeit, zu der du jeden Augenblick heimkommen könntest.“
Jenny seufzte. Diese Maria war eine perfekte Schauspielerin! Es war zum Heulen. Als Jenny sie am Freitag versucht hatte auszuhorchen, war sie auf eine Wand gestoßen. Die Frau hatte ihr wieder in einem schweren mexikanischem Akzent geantwortet und sich absolut unauffällig verhalten. Am Liebsten hätte sie ihr einfach ihre Waffe vorgehalten und sie gezwungen, ihr alles zu sagen, aber da sie keinen Anhaltspunkt hatte, wäre das absolut lächerlich gekommen.
„Vielleicht gehst du mal ein paar Tage in den Urlaub und erholst dich. Du hattest in letzter Zeit viel Streß.“
Jenny fuhr ihn an: „Du meinst also ich bilde mir schon Sachen ein, weil ich so erschöpft bin!? Du hältst mich auch schon für paranoid!!!“
Gibbs versuchte sich zu verteidigen, wusste aber, dass es sinnlos war. Er kannte Jenny zu gut und in Wirklichkeit machte er sich wegen der Sache mit dieser Putzfrau auch ziemlich große Sorgen. Er verließ das Büro und beschloss, erst einmal einen großen Kaffee zu besorgen, bevor er sich wieder zu seinem in letzter Zeit immer merkwürdiger werdendem Team geselllte.
Das war vielleicht auch besser für ihn und seine Nerven, denn unten bei den Schreibtischen spielte sich eine theaterrreife Szene ab.
„Warum hast du überhaupt jemand neues eingestellt?“, fragte er dann.
Jenny erklärte: „Naomis Mutter hatte einen Herzinfarkt und sie hat deswegen um unbezahlten Urlaub gebeten, damit sie sie pflegen kann, bis sie wieder fit ist. Ich würde Naomi niemals rauswerfen!“
Gibbs nickte. „Und du bist dir sicher, dass dieses Telefonat dich betraf?“, fragte er dann skeptisch.
Jenny sah ihn vorwurfsvoll an. „Sei doch nicht albern, Jethro! Diese Maria ist eine Kriminelle und sie scheint es auf mich abgesehen zu haben...“
Er zuckte mit den Schultern. „Sie stellt sich aber nicht sonderlich geschickt an, wenn sie mit deinem Telefon Anrufe tätigt, zu einer Uhrzeit, zu der du jeden Augenblick heimkommen könntest.“
Jenny seufzte. Diese Maria war eine perfekte Schauspielerin! Es war zum Heulen. Als Jenny sie am Freitag versucht hatte auszuhorchen, war sie auf eine Wand gestoßen. Die Frau hatte ihr wieder in einem schweren mexikanischem Akzent geantwortet und sich absolut unauffällig verhalten. Am Liebsten hätte sie ihr einfach ihre Waffe vorgehalten und sie gezwungen, ihr alles zu sagen, aber da sie keinen Anhaltspunkt hatte, wäre das absolut lächerlich gekommen.
„Vielleicht gehst du mal ein paar Tage in den Urlaub und erholst dich. Du hattest in letzter Zeit viel Streß.“
Jenny fuhr ihn an: „Du meinst also ich bilde mir schon Sachen ein, weil ich so erschöpft bin!? Du hältst mich auch schon für paranoid!!!“
Gibbs versuchte sich zu verteidigen, wusste aber, dass es sinnlos war. Er kannte Jenny zu gut und in Wirklichkeit machte er sich wegen der Sache mit dieser Putzfrau auch ziemlich große Sorgen. Er verließ das Büro und beschloss, erst einmal einen großen Kaffee zu besorgen, bevor er sich wieder zu seinem in letzter Zeit immer merkwürdiger werdendem Team geselllte.
Das war vielleicht auch besser für ihn und seine Nerven, denn unten bei den Schreibtischen spielte sich eine theaterrreife Szene ab.
Navy Soap (63)
Amy stand entschlossen vor dem NCIS-Gebäude. Den Menschen an der Pforte kannte sie inzwischen und er winkte ihr freundlich zu. „Na, kommst du Ziva abholen? Etwas früh, oder?“ Amy zwang sich zu lächeln und begann Smalltalk. „Naja ich gehe sie eher besuchen. Kannst du mir so einen temporären Ausweis ausstellen?“, fragte sie frei heraus.
Der Pförtner zögerte.
„Na komm schon.“, sagte Amy auf sein Schweigen und bemühte sich um ihr bestes Lächeln. Falls ihre Diplomarbeit schlecht wäre, würde sie Schauspielerin werden!
„Also Besucher müssen sich eigentlich Tage vorher anmelden...“
Amy sah ihn charmant an. „Und wenn es dringend ist?“
„Ist ein Besuch bei der Freundin so dringend?“, fragte er skeptisch. Aber Amy merkte, wie seine Fassung brökelte.
„Es ist dringender, als du denkst.“, sagte Amy schließlich und blickte ihn ernst an.
Er seufzte. „Na gut, aber du holst mich da wieder raus, wenn ich Ärger bekomme.“
„Es geht alles auf meine Kappe!“, lachte Amy und ging durch.
„Amy!“, Abby traute ihren Augen kaum, als sie gerade durch die Tür ging. „Was willst du denn hier?“ Amy zögerte zuerst. „Hi Abby. Ich muss zu Ziva!“, sagte sie schließlich. Abby nickte. „Oh Mann, ich wollte alles nicht!“ Amy schüttelte den Kopf. „Ziva hatte logischerweise eine Eifersuchtsszene von mir erwartet und ist verunsichert...ich glaube, sie zweifelt nun an allem! Sie geht nicht ans Telefon, macht mir die Tür nicht auf...ich kann sie nur hier erreichen!“ Abby schluckte. Sie musste die Beziehung ihrer Freundinnen retten!
Ziva ertappte McGee gerade in Gedanken dabei, wie er Tony anstarrte. Es war eher schon ein Schmachten! Natürlich würde sie ihn nicht darauf ansprechen, aber ihre Vermutungen wurden dadurch nur bestärkt. Lief da schon was oder würde sich das bald ergeben? Lange dauern würde es vermutlich nicht mehr...
Tony war inzwischen dabei mit der McGee-Geschichte abzuschließen. Ihm war es lieber, sich durch Washington zu poppen, als sich aus versehen in seinen Arbeitskollegen zu verlieben! Er musste Abby eingestehen, dass er sich ja nicht nur in die schöne computeranimierte Elfe verliebt hatte, sondern auch in die Worte, die er von ihr gelesen hatte. Es war nur zu ernüchternd, abtörnend, entliebend, dass McGee dahinter steckte!!!
Der Pförtner zögerte.
„Na komm schon.“, sagte Amy auf sein Schweigen und bemühte sich um ihr bestes Lächeln. Falls ihre Diplomarbeit schlecht wäre, würde sie Schauspielerin werden!
„Also Besucher müssen sich eigentlich Tage vorher anmelden...“
Amy sah ihn charmant an. „Und wenn es dringend ist?“
„Ist ein Besuch bei der Freundin so dringend?“, fragte er skeptisch. Aber Amy merkte, wie seine Fassung brökelte.
„Es ist dringender, als du denkst.“, sagte Amy schließlich und blickte ihn ernst an.
Er seufzte. „Na gut, aber du holst mich da wieder raus, wenn ich Ärger bekomme.“
„Es geht alles auf meine Kappe!“, lachte Amy und ging durch.
„Amy!“, Abby traute ihren Augen kaum, als sie gerade durch die Tür ging. „Was willst du denn hier?“ Amy zögerte zuerst. „Hi Abby. Ich muss zu Ziva!“, sagte sie schließlich. Abby nickte. „Oh Mann, ich wollte alles nicht!“ Amy schüttelte den Kopf. „Ziva hatte logischerweise eine Eifersuchtsszene von mir erwartet und ist verunsichert...ich glaube, sie zweifelt nun an allem! Sie geht nicht ans Telefon, macht mir die Tür nicht auf...ich kann sie nur hier erreichen!“ Abby schluckte. Sie musste die Beziehung ihrer Freundinnen retten!
Ziva ertappte McGee gerade in Gedanken dabei, wie er Tony anstarrte. Es war eher schon ein Schmachten! Natürlich würde sie ihn nicht darauf ansprechen, aber ihre Vermutungen wurden dadurch nur bestärkt. Lief da schon was oder würde sich das bald ergeben? Lange dauern würde es vermutlich nicht mehr...
Tony war inzwischen dabei mit der McGee-Geschichte abzuschließen. Ihm war es lieber, sich durch Washington zu poppen, als sich aus versehen in seinen Arbeitskollegen zu verlieben! Er musste Abby eingestehen, dass er sich ja nicht nur in die schöne computeranimierte Elfe verliebt hatte, sondern auch in die Worte, die er von ihr gelesen hatte. Es war nur zu ernüchternd, abtörnend, entliebend, dass McGee dahinter steckte!!!
Navy Soap (62)
Die Stimmung am Montag war so düster wie nie.
Ziva kam als Letzte hereingehumpelt und setzte sich mit zusammengekniffenen Augenbrauen an ihren Schreibtisch.
Tony war äußerst überrascht übers Ziva schlechte Laune. So mies gelaunt war sie noch nie gewesen. Er verkniff sich jeden giftigen Kommentar und ignorierte einfach die schlechte Stimmung. Der Vorfall mit Abby schien auch so gut wie vergessen, zumindest gab es keine blöden Blicke. Und die blieben auch aus, als Abby hochkam.
„Ich…ich wollte nur schauen, wie es euch geht…ich hab schon den ganzen Morgen so ein komisches Gefühl.“, sagte sie mit zittriger Stimme und vermied es, auch nur in die Richtung von Ziva zu blicken.
Tony zuckte mit den Schultern und antwortete zufällig zeitgleich mit McGee: „Mir geht’s gut.“ Das entlockte Abby ein kleines zufriedenes Grinsen. „Fein…Wo ist eigentlich Gibbs?“
„Die Direktorin hat ihn zu sich gerufen.“, sagte Ziva ohne jegliche Emotionen und starrte angestrengt auf ihren Bildschirm und tat so, als ob sie gerade etwas sehr Wichtiges zu tun hätte. In Wirklichkeit spielte sie Tetris, um sich abzulenken und in Abbys Nähe nicht wahnsinnig zu werden.
Nach einer Falschmeldung, kamen alle wieder zurück ins Büro, schweigend, als sei jemand gestorben. Tony versuchte alles etwas aufzulockern, indem er anfing: „Immer diese Ehefrauen von Marines, die glauben, er sei ermordet oder entführt, wenn er nicht pünktlich nach Hause kommt…“ Ziva saß traurig an ihrem Schreibtisch. Die Ehefrau hatte Alarm geschlagen, das stimmte, weil ihr Ehemann seit Freitag nicht mehr daheim gewesen war. In dem Moment, als sie das Haus des Paares erreicht hatten, fuhr der Ehemann vor. Er war bei seiner Geliebten gewesen. Normalerweise hatte sie immer hochmütig und herablassend über so eine Situation gelächelt, aber sie kam ihr nun selbst so real vor.
Sie hatte auf Amys Anrufe nicht geantwortet, am Sonntag stand Amy sogar vor der Tür, aber Ziva hatte so getan, als sei sie nicht daheim. Sie konnte ihr einfach nicht ins Gesicht sehen und mit ihr reden. Sie fühlte sich so schlecht. Sie hatte Abby geküßt. Und Amy war nicht eifersüchtig, sondern fand das toll! War das Liebe? Oder war Amy auf der Suche nach sexuellen Abenteuern? Was hatte das alles nur zu bedeuten?
Außerdem kam sich Ziva selbst so erbärmlich vor. Sie hatte selten so viel getrunken, dass sie die Beherrschung und die Kontrolle verlor! Und dass sie dann auch noch so etwas tat! Mit Abby rumknutschen! Sie hatte Amys Vertrauen missbraucht! Aber wahrscheinlich wollte Amy gar kein Vertrauen, sondern nur obskure Bettabenteuer...
Ziva kam als Letzte hereingehumpelt und setzte sich mit zusammengekniffenen Augenbrauen an ihren Schreibtisch.
Tony war äußerst überrascht übers Ziva schlechte Laune. So mies gelaunt war sie noch nie gewesen. Er verkniff sich jeden giftigen Kommentar und ignorierte einfach die schlechte Stimmung. Der Vorfall mit Abby schien auch so gut wie vergessen, zumindest gab es keine blöden Blicke. Und die blieben auch aus, als Abby hochkam.
„Ich…ich wollte nur schauen, wie es euch geht…ich hab schon den ganzen Morgen so ein komisches Gefühl.“, sagte sie mit zittriger Stimme und vermied es, auch nur in die Richtung von Ziva zu blicken.
Tony zuckte mit den Schultern und antwortete zufällig zeitgleich mit McGee: „Mir geht’s gut.“ Das entlockte Abby ein kleines zufriedenes Grinsen. „Fein…Wo ist eigentlich Gibbs?“
„Die Direktorin hat ihn zu sich gerufen.“, sagte Ziva ohne jegliche Emotionen und starrte angestrengt auf ihren Bildschirm und tat so, als ob sie gerade etwas sehr Wichtiges zu tun hätte. In Wirklichkeit spielte sie Tetris, um sich abzulenken und in Abbys Nähe nicht wahnsinnig zu werden.
Nach einer Falschmeldung, kamen alle wieder zurück ins Büro, schweigend, als sei jemand gestorben. Tony versuchte alles etwas aufzulockern, indem er anfing: „Immer diese Ehefrauen von Marines, die glauben, er sei ermordet oder entführt, wenn er nicht pünktlich nach Hause kommt…“ Ziva saß traurig an ihrem Schreibtisch. Die Ehefrau hatte Alarm geschlagen, das stimmte, weil ihr Ehemann seit Freitag nicht mehr daheim gewesen war. In dem Moment, als sie das Haus des Paares erreicht hatten, fuhr der Ehemann vor. Er war bei seiner Geliebten gewesen. Normalerweise hatte sie immer hochmütig und herablassend über so eine Situation gelächelt, aber sie kam ihr nun selbst so real vor.
Sie hatte auf Amys Anrufe nicht geantwortet, am Sonntag stand Amy sogar vor der Tür, aber Ziva hatte so getan, als sei sie nicht daheim. Sie konnte ihr einfach nicht ins Gesicht sehen und mit ihr reden. Sie fühlte sich so schlecht. Sie hatte Abby geküßt. Und Amy war nicht eifersüchtig, sondern fand das toll! War das Liebe? Oder war Amy auf der Suche nach sexuellen Abenteuern? Was hatte das alles nur zu bedeuten?
Außerdem kam sich Ziva selbst so erbärmlich vor. Sie hatte selten so viel getrunken, dass sie die Beherrschung und die Kontrolle verlor! Und dass sie dann auch noch so etwas tat! Mit Abby rumknutschen! Sie hatte Amys Vertrauen missbraucht! Aber wahrscheinlich wollte Amy gar kein Vertrauen, sondern nur obskure Bettabenteuer...
Navy Soap (61)
Ziva war schließlich ohne ihre Jacke und ihre Tasche mitzunehmen nach draußen gerannt. Amy rannte ihr hinterher. „Ziva! Jetzt warte doch mal!“, rief sie ihr hinterher, obwohl sie wußte, dass es aussichtslos war. Selbst wenn sie sie einholen sollte, wußte sie, dass sie Zivas militärischen Stechschritt nicht lange mithalten konnte.
Ziva war sogar in ihren High Heels extrem schnell und gut unterwegs.
Amy rannte trotzdem los. Es war extrem kalt und vor ihren Lippen bildete sich eine Wolke.
Ziva knickte auf einmal um lag am Boden. Sie fluchte auf hebräisch und hielt sich den Köchel wie die gefoulten Fußballer. Bloß ihr Schmerz war nicht gespielt. Ihr liefen Tränen die Wangen herunter, während sie die Riemchen löste und den Schuh auszog. Amy konnte nicht ganz deuten, ob die Tränen von Trauer, Wut oder Schmerz kamen.
„Faß mich nicht an!“, fauchte Ziva und wischte Amys Hand grob von sich weg und verpaßte Amy dabei einen Kratzer im Gesicht. Für kurze Zeit wurden Zivas Züge weicher, als sie sah, was sie getan hatte. „Amy…“, murmelte sie. Amy interessierte der Kratzer nicht. „Ziva, laß uns doch in Ruhe reden. Ich bring dich hoch.“ Sie saßen vor Zivas Wohnung auf der Straße. Ziva stand energisch auf und humpelte zur Tür. „Nein. Laß mich.“, sagte sie kalt und schlug Amy die Tür vor der Nase zu.
Amy zitterte am ganzen Leib und schrie „FUCK!“ in die Nacht heraus.
Ziva schloß ihre Wohnungstür und ließ sich daran herabgleiten. Ihr Fuß schmerzte höllisch, sie war die Treppe auf einem Bein hochgehüpft und konnte nun kaum noch auftreten.
Sie fühlte sich immer noch taub, rang sich aber dazu auf, ins Bad zu humpeln und ihren Fuß zu verarzten. Dann hielt sich den Kopf unter den eiskalten Wasserstrahl der Dusche. Was zuviel ist, ist zuviel.
Abby stand immer noch verloren in ihrem Wohnzimmer und verfluchte sich selbst, den Absynth, Amy und Ziva.
Ziva war sogar in ihren High Heels extrem schnell und gut unterwegs.
Amy rannte trotzdem los. Es war extrem kalt und vor ihren Lippen bildete sich eine Wolke.
Ziva knickte auf einmal um lag am Boden. Sie fluchte auf hebräisch und hielt sich den Köchel wie die gefoulten Fußballer. Bloß ihr Schmerz war nicht gespielt. Ihr liefen Tränen die Wangen herunter, während sie die Riemchen löste und den Schuh auszog. Amy konnte nicht ganz deuten, ob die Tränen von Trauer, Wut oder Schmerz kamen.
„Faß mich nicht an!“, fauchte Ziva und wischte Amys Hand grob von sich weg und verpaßte Amy dabei einen Kratzer im Gesicht. Für kurze Zeit wurden Zivas Züge weicher, als sie sah, was sie getan hatte. „Amy…“, murmelte sie. Amy interessierte der Kratzer nicht. „Ziva, laß uns doch in Ruhe reden. Ich bring dich hoch.“ Sie saßen vor Zivas Wohnung auf der Straße. Ziva stand energisch auf und humpelte zur Tür. „Nein. Laß mich.“, sagte sie kalt und schlug Amy die Tür vor der Nase zu.
Amy zitterte am ganzen Leib und schrie „FUCK!“ in die Nacht heraus.
Ziva schloß ihre Wohnungstür und ließ sich daran herabgleiten. Ihr Fuß schmerzte höllisch, sie war die Treppe auf einem Bein hochgehüpft und konnte nun kaum noch auftreten.
Sie fühlte sich immer noch taub, rang sich aber dazu auf, ins Bad zu humpeln und ihren Fuß zu verarzten. Dann hielt sich den Kopf unter den eiskalten Wasserstrahl der Dusche. Was zuviel ist, ist zuviel.
Abby stand immer noch verloren in ihrem Wohnzimmer und verfluchte sich selbst, den Absynth, Amy und Ziva.
Navy Soap (60)
Ziva wurde wieder an ihre körperliche Existenz erinnert, als zwei Arme sie von hinten umfaßten. Wollten sie sich wegziehen? Wollten sie sie umarmen?
„Ihr amüsiert euch ja prächtig.“
Es war Amys Stimme. Weder böse, weder freundlich, es war eine Feststellung.
Sie spürte, wie Amy ihren Nacken küßte und ihren heißen Atem in den Ausschnitt ihres Kleides bließ.
Ziva versuchte klar zu denken.
Es gelang ihr wieder, die Augen zu öffnen, sie löste sich von Abbys Lippen und drehte den Kopf zu Amy. Sie sah nur kurz zu ihr auf und lächelte sie verführerisch an. Kleine Hexe! Was hatte sie vor? Warum machte sie ihr keine Eifersuchtsszene?
Sie drehte sich zu Abby, die sie ebenfalls anlächelte und hauchte: „Was ist los?“
Was los war? Diese Frage so absurd, die Antwort so klar…aber auch gleichzeitig so unklar.
„Hast du keine Lust mehr?“, fragte Abby und umfaßte Zivas Kinn um es zu ihr zu drehen.
Ziva wollte schreien, wollte hier raus, wollte weg, wollte den Abend zurückspulen und Amy dazu überreden, niemals hierherzukommen.
Ihr wäre alles lieber als das, selbst wenn Amy sie jetzt verlassen würde, sich weinend und schreiend von ihr abwenden würde, sie niemals mehr sehen wollte, alles!
Ziva sah erschrocken in Abbys vor Lust funkelnde Augen, dann drehte sie sich wieder zu Amy.
Sie wollte keine sexuellen Abenteuer, schon gar nicht mit Abby! Sie wollte nur mit Amy zusammen sein, der Sex mit ihr reichte doch völlig!
Sie erschrak wieder und sah Amy verängstigt an. „Reiche ich dir etwa nicht aus“, fuhr es ihr leise von Lippen, ihre Stimme zitterte, sie war den Tränen nahe.
Amys Lächeln verebbte und sie ließ Ziva wieder los. Sie war überrascht, wie konnte Ziva das von ihr denken? Natürlich, sie hätte Ziva vorher fragen können, ob sie generell Interesse an einem Dreier hätte. Dabei hatte sich das hier doch so spontan ergeben! Nichts war abgesprochen oder geplant gewesen! Abby hatte Ziva geküßt und Amy hatte die Wahl gehabt, eine Szene daraus zu machen, oder mitzumachen. Es wäre ja nicht ihr erster Dreier gewesen, aber der erste mit zwei Frauen…
„Ziva…“, stammelte Amy. Was sollte sie denn nun sagen?
Abby wirkte ebenfalls unsicher. Sie hatte doch nicht gewollt, dass die beiden sich nun streiten! Sie hatte gar nichts gewollt…sie hatte einfach nur Ziva küssen wollen, sie berühren wollen…und Amy hätte sogar…mitgemacht?! Sie hatte sich keine Gedanken gemacht, einfach nur ihre Gefühle bestimmen lassen, was sie tat. Sie hatte nicht daran gedacht, dass Amy möglicherweise etwas dagegen haben könnte, weil es sich einfach richtig angefühlt hatte! Es war auch richtig gewesen…
„Ihr amüsiert euch ja prächtig.“
Es war Amys Stimme. Weder böse, weder freundlich, es war eine Feststellung.
Sie spürte, wie Amy ihren Nacken küßte und ihren heißen Atem in den Ausschnitt ihres Kleides bließ.
Ziva versuchte klar zu denken.
Es gelang ihr wieder, die Augen zu öffnen, sie löste sich von Abbys Lippen und drehte den Kopf zu Amy. Sie sah nur kurz zu ihr auf und lächelte sie verführerisch an. Kleine Hexe! Was hatte sie vor? Warum machte sie ihr keine Eifersuchtsszene?
Sie drehte sich zu Abby, die sie ebenfalls anlächelte und hauchte: „Was ist los?“
Was los war? Diese Frage so absurd, die Antwort so klar…aber auch gleichzeitig so unklar.
„Hast du keine Lust mehr?“, fragte Abby und umfaßte Zivas Kinn um es zu ihr zu drehen.
Ziva wollte schreien, wollte hier raus, wollte weg, wollte den Abend zurückspulen und Amy dazu überreden, niemals hierherzukommen.
Ihr wäre alles lieber als das, selbst wenn Amy sie jetzt verlassen würde, sich weinend und schreiend von ihr abwenden würde, sie niemals mehr sehen wollte, alles!
Ziva sah erschrocken in Abbys vor Lust funkelnde Augen, dann drehte sie sich wieder zu Amy.
Sie wollte keine sexuellen Abenteuer, schon gar nicht mit Abby! Sie wollte nur mit Amy zusammen sein, der Sex mit ihr reichte doch völlig!
Sie erschrak wieder und sah Amy verängstigt an. „Reiche ich dir etwa nicht aus“, fuhr es ihr leise von Lippen, ihre Stimme zitterte, sie war den Tränen nahe.
Amys Lächeln verebbte und sie ließ Ziva wieder los. Sie war überrascht, wie konnte Ziva das von ihr denken? Natürlich, sie hätte Ziva vorher fragen können, ob sie generell Interesse an einem Dreier hätte. Dabei hatte sich das hier doch so spontan ergeben! Nichts war abgesprochen oder geplant gewesen! Abby hatte Ziva geküßt und Amy hatte die Wahl gehabt, eine Szene daraus zu machen, oder mitzumachen. Es wäre ja nicht ihr erster Dreier gewesen, aber der erste mit zwei Frauen…
„Ziva…“, stammelte Amy. Was sollte sie denn nun sagen?
Abby wirkte ebenfalls unsicher. Sie hatte doch nicht gewollt, dass die beiden sich nun streiten! Sie hatte gar nichts gewollt…sie hatte einfach nur Ziva küssen wollen, sie berühren wollen…und Amy hätte sogar…mitgemacht?! Sie hatte sich keine Gedanken gemacht, einfach nur ihre Gefühle bestimmen lassen, was sie tat. Sie hatte nicht daran gedacht, dass Amy möglicherweise etwas dagegen haben könnte, weil es sich einfach richtig angefühlt hatte! Es war auch richtig gewesen…
Navy Soap (59)
Dann passierte etwas, was Ziva jegliches Gefühl der Kontrolle über sich und ihre sich drehende Welt raubte. Abby beugte sich zur Ihr herunter und küßte sie.
Wie das aussehen musste! Sie hing wie ein nasser Sandsack in Abbys Armen und die musste einen Buckel machen um sich zu ihr bücken!
‚Wie kannst du jetzt nur an die Ästhetik denken? Was bildet sich diese Fotze ein? Reiss dich von ihr los! Sie macht alles mit Amy und dir kaputt!’, sagte das Schulterengelchen, das aussah wie Lara Croft.
‚Amy würde schon lange Theater machen, wenn es sie stören würde!’, schaltete sich das Teufelchen ein: Sean Connery in seiner beste Rolle. ‚Sie kann gut küssen! Genieß es einfach, wer weiß wie oft du noch Gelegenheit dazu bekommst? Du kannst morgen sterben! Sie auch!’
Ziva versuchte sich gegen ihre beiden unliebsamen Gewissensbeißer zu wehren, aber sie war wie gelähmt. Sie konnte sich nicht von Abby losreißen, sie konnte nur noch den Kuß fühlen und gab sich Abby voll und ganz hin.
Der Kuß hatte etwas düsteres, wie Abby selbst, er war mystisch und geheimnisvoll. Immer wenn sie meinte, Abby würde sich ihr hingeben und sie fordernder wurde, mit den Bewegungen ihrer Lippen und ihrer Zunge, zog sich Abby wieder zurück und machte sie so nur noch wilder. Abby formte ihre zunge immer wieder zu einer spitzen Schlange, die mit der von Ziva spielte. Immer wenn Ziva die Liebkosungen zurückgeben wollte, verlor sie jegliche Orientierung war Abbys Zungenspielen komplett ausgesetzt. Lara Croft, die mit ihren Sprüchen immer mehr Charlotte von Sex and the City ähnelte, versuchte Ziva in die Realität zurückzuholen, während Agent 007, der zwar ein Frauenheld war, aber nie so redete wie Tony (was er de facto aber gerade tat), ihr einredete, dass dieses intensive Kusserlebnis mehr wert war, als ihre ganze Beziehung zu Amy. Sie wollte solche Gedanken nicht haben! Sie wollte sich gegen alles wehren, aber Abby machte sie süchtig.
Wo war Amy? Sah sie den beiden zu? Wieso sagte sie nichts? Warum tat sie nichts? War sie gar nicht mehr da? Ziva konnte die Augen nicht öffnen, sie war so vertieft in den Kuß, in das intensive Gefühl, das ihr die gesamte Kontrolle raubte.
Diese Lähmung, dieser Kuß, diese Gedanken machten sie wahnsinnig! Was sollte sie tun? Sie konnte nichts tun!
Wie das aussehen musste! Sie hing wie ein nasser Sandsack in Abbys Armen und die musste einen Buckel machen um sich zu ihr bücken!
‚Wie kannst du jetzt nur an die Ästhetik denken? Was bildet sich diese Fotze ein? Reiss dich von ihr los! Sie macht alles mit Amy und dir kaputt!’, sagte das Schulterengelchen, das aussah wie Lara Croft.
‚Amy würde schon lange Theater machen, wenn es sie stören würde!’, schaltete sich das Teufelchen ein: Sean Connery in seiner beste Rolle. ‚Sie kann gut küssen! Genieß es einfach, wer weiß wie oft du noch Gelegenheit dazu bekommst? Du kannst morgen sterben! Sie auch!’
Ziva versuchte sich gegen ihre beiden unliebsamen Gewissensbeißer zu wehren, aber sie war wie gelähmt. Sie konnte sich nicht von Abby losreißen, sie konnte nur noch den Kuß fühlen und gab sich Abby voll und ganz hin.
Der Kuß hatte etwas düsteres, wie Abby selbst, er war mystisch und geheimnisvoll. Immer wenn sie meinte, Abby würde sich ihr hingeben und sie fordernder wurde, mit den Bewegungen ihrer Lippen und ihrer Zunge, zog sich Abby wieder zurück und machte sie so nur noch wilder. Abby formte ihre zunge immer wieder zu einer spitzen Schlange, die mit der von Ziva spielte. Immer wenn Ziva die Liebkosungen zurückgeben wollte, verlor sie jegliche Orientierung war Abbys Zungenspielen komplett ausgesetzt. Lara Croft, die mit ihren Sprüchen immer mehr Charlotte von Sex and the City ähnelte, versuchte Ziva in die Realität zurückzuholen, während Agent 007, der zwar ein Frauenheld war, aber nie so redete wie Tony (was er de facto aber gerade tat), ihr einredete, dass dieses intensive Kusserlebnis mehr wert war, als ihre ganze Beziehung zu Amy. Sie wollte solche Gedanken nicht haben! Sie wollte sich gegen alles wehren, aber Abby machte sie süchtig.
Wo war Amy? Sah sie den beiden zu? Wieso sagte sie nichts? Warum tat sie nichts? War sie gar nicht mehr da? Ziva konnte die Augen nicht öffnen, sie war so vertieft in den Kuß, in das intensive Gefühl, das ihr die gesamte Kontrolle raubte.
Diese Lähmung, dieser Kuß, diese Gedanken machten sie wahnsinnig! Was sollte sie tun? Sie konnte nichts tun!
NavySoap (58)
Jenny hatte nichts aus ihrer Putzfrau heraus bekommen. Sie war eine perfekte Schauspielerin.
Und nun saß Jenny herum und wußte nicht, was sie tun sollte. Sie hatte wirklich keine Spuren gefunden! Sie goß sich das zweite Glas Whiskey ein und fragte sich mit der Zeit, ob sie schon paranoid wurde.
Ziva stolperte zurück ins Wohnzimmer, bedacht einen möglichst bedepperten Eindruck zu machen – wie nach dem Kotzen eben. Sie hatte sich sogar ihre Frisur ruiniert und etwas von Abbys weißem Puder geklaut um bleicher auszusehen.
Und dann hätte sie wirklich kotzen können. Abby und Amy tanzten zu dieser schrecklichen Batcave-Musik! Für Zivas Geschmack etwas zu eng.
„Hey Ziva, komm nimm dir auch noch ein Glas und tanz mit!“, rief Abby, total Zivas perfektes Schauspiel ignorierend. Amy lachte nur, aber in Abbys Richtung und hob die Arme über den Kopf und schloß die Augen.
Wo war sie hier gelandet? In der Rocky Horror Picture Show???
Sie hatte die Wahl: Ein Drama daraus machen oder mitmachen. Sie wollte Amy nicht den Abend versauen, es war ja einerseits schön, wenn sie sich amüsierte und ihr Diplom verdrängte. Aber andererseits… Zu dem Gedanken kam Ziva nicht mehr, Abby hatte ihr schon ein ziemlich volles Glas mit dem grünen Zeug eingeschenkt. Sie betrachtete kurz das Glas und nahm dann einen großen Schluck. Ziemlich schnell schenkte sie sich nach.
Der Absynth war so gut, dass er relativ schnell wirkte. Die Wohnzimmerwände begannen sich zu drehen, die Möbel drehten sich in die entgegengesetzte Richtung, wie ein Kugellager…
Ihr blieb keine andere Wahl, sie musste gegen das Drehen der Wände ankämpfen, sonst würde sie hinfallen! Sie bewegte sich hin und her, bekam ständig Angst, dass ihr die Möbel auf den Kopf fallen könnten. Es musste wohl aussehen, als ob sie versuchte zu tanzen – was sie zugegebener Maßen noch nie getan hatte – denn Amy und Abby lachten sie zumindest nicht aus.
Irgendwann stolperte Ziva über einen der Hocker, der sich gerade in ihre Richtung gedreht hatte und fiel in Abbys Arme.
Ihr Dilirium verflog und sie versuchte sich aufzurappeln, fiel aber sofort wieder über den Hocker. „Sorry, sorry…“, keuchte sie und begann sich mit Abby zu drehn.
Abby lachte nur und sagte: „Macht nichts!“
Ziva wußte nicht was sie machen sollte! Sie wollte nicht von Abby im Arm gehalten werden! Aber gleichzeitig wußte sie nicht wo oben und unten war und sie kam sich so hilflos vor. Wo war Amy? Wo war ihre Waffe?
Und nun saß Jenny herum und wußte nicht, was sie tun sollte. Sie hatte wirklich keine Spuren gefunden! Sie goß sich das zweite Glas Whiskey ein und fragte sich mit der Zeit, ob sie schon paranoid wurde.
Ziva stolperte zurück ins Wohnzimmer, bedacht einen möglichst bedepperten Eindruck zu machen – wie nach dem Kotzen eben. Sie hatte sich sogar ihre Frisur ruiniert und etwas von Abbys weißem Puder geklaut um bleicher auszusehen.
Und dann hätte sie wirklich kotzen können. Abby und Amy tanzten zu dieser schrecklichen Batcave-Musik! Für Zivas Geschmack etwas zu eng.
„Hey Ziva, komm nimm dir auch noch ein Glas und tanz mit!“, rief Abby, total Zivas perfektes Schauspiel ignorierend. Amy lachte nur, aber in Abbys Richtung und hob die Arme über den Kopf und schloß die Augen.
Wo war sie hier gelandet? In der Rocky Horror Picture Show???
Sie hatte die Wahl: Ein Drama daraus machen oder mitmachen. Sie wollte Amy nicht den Abend versauen, es war ja einerseits schön, wenn sie sich amüsierte und ihr Diplom verdrängte. Aber andererseits… Zu dem Gedanken kam Ziva nicht mehr, Abby hatte ihr schon ein ziemlich volles Glas mit dem grünen Zeug eingeschenkt. Sie betrachtete kurz das Glas und nahm dann einen großen Schluck. Ziemlich schnell schenkte sie sich nach.
Der Absynth war so gut, dass er relativ schnell wirkte. Die Wohnzimmerwände begannen sich zu drehen, die Möbel drehten sich in die entgegengesetzte Richtung, wie ein Kugellager…
Ihr blieb keine andere Wahl, sie musste gegen das Drehen der Wände ankämpfen, sonst würde sie hinfallen! Sie bewegte sich hin und her, bekam ständig Angst, dass ihr die Möbel auf den Kopf fallen könnten. Es musste wohl aussehen, als ob sie versuchte zu tanzen – was sie zugegebener Maßen noch nie getan hatte – denn Amy und Abby lachten sie zumindest nicht aus.
Irgendwann stolperte Ziva über einen der Hocker, der sich gerade in ihre Richtung gedreht hatte und fiel in Abbys Arme.
Ihr Dilirium verflog und sie versuchte sich aufzurappeln, fiel aber sofort wieder über den Hocker. „Sorry, sorry…“, keuchte sie und begann sich mit Abby zu drehn.
Abby lachte nur und sagte: „Macht nichts!“
Ziva wußte nicht was sie machen sollte! Sie wollte nicht von Abby im Arm gehalten werden! Aber gleichzeitig wußte sie nicht wo oben und unten war und sie kam sich so hilflos vor. Wo war Amy? Wo war ihre Waffe?
Navy Soap (57)
Abby hatte aufgeräumt, ihre schwarzen Regale abgestaubt und ließ nebenher ihren Hirnnudel-Auflauf im Ofen garen.
Ziva und Amy klingelten etwas verspätet.
„Hallo!!!“, Abby war ziemlich happy. Ziva nickte nur und begrüßte sie knapp und trat in die von Räucherstäbchen verdünstete Wohnung. In den Augenwinkeln sah sie, wie Amy und Abby sich umarmten. Sie schluckte kurz. Am Liebsten würde sie nun sofort wieder gehen.
Sicher, Amy und Abby hatten einiges zusammen durchgestanden und standen sich näher…
Sie versuchte die trüben Gedanken zu vergessen und folgte Abby ins Wohnzimmer.
Obwohl sie nur von Absynth geredet hatte, hatte Abby nun gekocht. Sie nannte es Hirnnudel-Auflauf, aber in Wirklichkeit waren es Hackfleischnudeln mit viel Käse überbacken.
„Wer trinken will, muss vorher auch was ordentliches gegessen haben…“, lachte Abby. Sie war immer noch total nervös.
Ziva aß nicht viel. Sie beobachtete Abby argwöhnisch und analysierte ihre Wohnung. Das war nicht nur Lifestyle…das war eine Krankheit! Sie hatte diesem ganzen Zeug nie etwas abgewinnen können, aber Amy war auch noch davon begeistert.
„Das ist total cool, Abby! Seit wann bist du so…so…?“
„So schwarz? Oder was meinst du? Naja, schon länger, hat auf dem College angefangen, aber nicht weil ich gegen irgend jemand rebellieren wollte, sondern weil ich’s cool fand.“, erklärte Abby.
Ziva musste ein genervtes Stöhnen unterdrücken. Diese ewig selbe Leier hörte man von allen: Goths, Punks, Hippies…dabei waren das Jugendgruppen. Abby sollte langsam zu alt dafür sein.
Als die drei auf dem Sofa saßen und Absynth tranken, wurde Zivas Laune immer mieser. Diese kleine Gruftieschlampe warf sich total an ihre Freundin ran! Ziva hatte einen kleinen Schritt auf sie zugemacht…ihr den kleinen Finger gereicht und sie nahm gleich den ganzen Arm! Amy und Abby kicherten inzwischen betrunken und alberten herum, erzählten sich sinnloses Zeug und Ziva wurde immer schläfriger vom Alkohol.
Sie stand auf und verließ das Zimmer, unter dem Vorwand, aufs Klo zu müssen. Sie stand schließlich in der Küche am offenen Fenster und atmete die kühle Nachtluft ein. Es war zuviel Alkohol, zu viel Abby, zu viel von allem! Sie wollte hier weg…sie würde behaupten, dass sie von dem Absynth hätte kotzen müssen und dass sie nun lieber nach Hause wollte.
Ziva und Amy klingelten etwas verspätet.
„Hallo!!!“, Abby war ziemlich happy. Ziva nickte nur und begrüßte sie knapp und trat in die von Räucherstäbchen verdünstete Wohnung. In den Augenwinkeln sah sie, wie Amy und Abby sich umarmten. Sie schluckte kurz. Am Liebsten würde sie nun sofort wieder gehen.
Sicher, Amy und Abby hatten einiges zusammen durchgestanden und standen sich näher…
Sie versuchte die trüben Gedanken zu vergessen und folgte Abby ins Wohnzimmer.
Obwohl sie nur von Absynth geredet hatte, hatte Abby nun gekocht. Sie nannte es Hirnnudel-Auflauf, aber in Wirklichkeit waren es Hackfleischnudeln mit viel Käse überbacken.
„Wer trinken will, muss vorher auch was ordentliches gegessen haben…“, lachte Abby. Sie war immer noch total nervös.
Ziva aß nicht viel. Sie beobachtete Abby argwöhnisch und analysierte ihre Wohnung. Das war nicht nur Lifestyle…das war eine Krankheit! Sie hatte diesem ganzen Zeug nie etwas abgewinnen können, aber Amy war auch noch davon begeistert.
„Das ist total cool, Abby! Seit wann bist du so…so…?“
„So schwarz? Oder was meinst du? Naja, schon länger, hat auf dem College angefangen, aber nicht weil ich gegen irgend jemand rebellieren wollte, sondern weil ich’s cool fand.“, erklärte Abby.
Ziva musste ein genervtes Stöhnen unterdrücken. Diese ewig selbe Leier hörte man von allen: Goths, Punks, Hippies…dabei waren das Jugendgruppen. Abby sollte langsam zu alt dafür sein.
Als die drei auf dem Sofa saßen und Absynth tranken, wurde Zivas Laune immer mieser. Diese kleine Gruftieschlampe warf sich total an ihre Freundin ran! Ziva hatte einen kleinen Schritt auf sie zugemacht…ihr den kleinen Finger gereicht und sie nahm gleich den ganzen Arm! Amy und Abby kicherten inzwischen betrunken und alberten herum, erzählten sich sinnloses Zeug und Ziva wurde immer schläfriger vom Alkohol.
Sie stand auf und verließ das Zimmer, unter dem Vorwand, aufs Klo zu müssen. Sie stand schließlich in der Küche am offenen Fenster und atmete die kühle Nachtluft ein. Es war zuviel Alkohol, zu viel Abby, zu viel von allem! Sie wollte hier weg…sie würde behaupten, dass sie von dem Absynth hätte kotzen müssen und dass sie nun lieber nach Hause wollte.
Navy Soap (56)
Amy war total aufgeregt, als Ziva nach Feierabend zu ihr kam. „Mensch ich freu mich schon so, Abby wieder zu sehen!“, sagte sie außer Atem, während sie in einem Berg von Schuhen stand.
Ziva sagte dazu nur: „Um Himmels Willen, was ist hier passiert?“ Amy war Halbitalienerin und hatte viele Schuhe, aber das waren sicherlich viel mehr als gestern!
Amy weinte fast vor Glück. „Es ist grad Winterschlußverkauf in Italien und meine Tante hatte sich um einen Monat mit meinem Geburtstag geirrt! Schau, hier, die Karte war dabei!“
Ziva faltete die bunte Pappe auf, um von einer gedudelten Geburtstagsmelodie erschreckt zu werden. Außer „Tanti auguri mia carina“ konnte sie nicht wirklich viel verstehen. ‚Dabei hab ich’s doch mal fließend gesprochen…’, fluchte Ziva.
Jenny kam gerade nach Hause, als sie eine Stimme hörte. Wie sie es aus alten Agententagen noch kannte, drückte sie sich an die Wand und schlich in Richtung der Quelle.
Es war ihre Putzfrau, die telefonierte! Mit ihrem Telefon! Sie beobachtete die Mexikanerin durch die halb angelehnte Tür.
Sie sprach perfektes Englisch, ohne den Hauch eines Akzents. Hatte sie ihr immer etwas vorgespielt? Warum? Ohne Akzent hatte man in Amerika die besseren Karten...
„Ja. Nein, sie weiß nichts. Ich sorge dafür. Nein, es gibt keine Spuren.“
Jenny stockte der Atem. Redete man da über sie? Was wußte sie nicht? Und warum durfte sie es nicht wissen?
Sie beschloß, erst einmal dumm zu spielen, so als hätte sie nichts mitbekommen. Sie hängte seelenruhig ihren Mantel an die Garderobe und summte laut irgendeine sinnlose Melodie, dass Maria auch ja mitbekam, dass sie hier war. Entweder sie würde sich dann durch ihre eigene Nervosität, dummes Grinsen und sonstiges typisches Verhalten selbst verraten, oder Jenny könnte sie durch beiläufige Fragen wie „Hat jemand für mich angerufen?“ aus der Fassung bringen. Die Show konnte beginnen.
Ziva sagte dazu nur: „Um Himmels Willen, was ist hier passiert?“ Amy war Halbitalienerin und hatte viele Schuhe, aber das waren sicherlich viel mehr als gestern!
Amy weinte fast vor Glück. „Es ist grad Winterschlußverkauf in Italien und meine Tante hatte sich um einen Monat mit meinem Geburtstag geirrt! Schau, hier, die Karte war dabei!“
Ziva faltete die bunte Pappe auf, um von einer gedudelten Geburtstagsmelodie erschreckt zu werden. Außer „Tanti auguri mia carina“ konnte sie nicht wirklich viel verstehen. ‚Dabei hab ich’s doch mal fließend gesprochen…’, fluchte Ziva.
Jenny kam gerade nach Hause, als sie eine Stimme hörte. Wie sie es aus alten Agententagen noch kannte, drückte sie sich an die Wand und schlich in Richtung der Quelle.
Es war ihre Putzfrau, die telefonierte! Mit ihrem Telefon! Sie beobachtete die Mexikanerin durch die halb angelehnte Tür.
Sie sprach perfektes Englisch, ohne den Hauch eines Akzents. Hatte sie ihr immer etwas vorgespielt? Warum? Ohne Akzent hatte man in Amerika die besseren Karten...
„Ja. Nein, sie weiß nichts. Ich sorge dafür. Nein, es gibt keine Spuren.“
Jenny stockte der Atem. Redete man da über sie? Was wußte sie nicht? Und warum durfte sie es nicht wissen?
Sie beschloß, erst einmal dumm zu spielen, so als hätte sie nichts mitbekommen. Sie hängte seelenruhig ihren Mantel an die Garderobe und summte laut irgendeine sinnlose Melodie, dass Maria auch ja mitbekam, dass sie hier war. Entweder sie würde sich dann durch ihre eigene Nervosität, dummes Grinsen und sonstiges typisches Verhalten selbst verraten, oder Jenny könnte sie durch beiläufige Fragen wie „Hat jemand für mich angerufen?“ aus der Fassung bringen. Die Show konnte beginnen.
Navy Soap (55)
Ziva beschloß, nach Abby zu sehen. Auch wenn sie sich immer noch schwer tat, sie zu mögen, tat sie ihr diesmal so Leid. Außerdem war sie heute mit Amy bei ihr eingeladen.
„Hi Abby, alles klar?“, begrüßte sie sie.
Abby sah etwas verschlafen aus, freute sich aber aufrichtig, Ziva zu sehen.
„Wie geht es Tony und McGee?“, fragte sie gleich, ohne auf ihr eigenes Wohlbefinden einzugehen. Ziva zuckte mit den Schultern. „Naaaaja… besonders glücklich sieht dort oben keiner aus. Mit Gibbs stimmt irgend etwas auch nicht.“
Gibbs. Abbys Wunder Punkt. Nach Gestern, mochte er sie überhaupt noch? Hatte Ziva endgültig sie von der Nummer Eins verdrängt? Die alten Gefühle von Rivalität keimten wieder in ihr auf. Aber sie war noch zu traurig, um jetzt wütend zu werden.
„Meinst du er ist arg sauer auf mich?“, fragte Abby nervös.
Ziva stutzte. „Auf dich? Äh, nein, er ist schon seit gestern früh so, deswegen bin ich auch ursprünglich zu dir gekommen…“
Abby atmete kurz durch. Gibbs war also nicht wegen ihr so komisch? Es musste etwas anderes sein! „Machst du dir Sorgen um ihn?“, fragte sie Ziva.
Ziva nickte. „Naja, nicht direkt Sorgen, aber ich finde es unbehaglich wie er sich benimmt. Er ist mehr als einfach nur schlecht drauf.“
„Dann liegt es an Jenny!“, sagte Abby und grinste. „Die beiden werden wieder ein Paar, wart’s nur ab! Das habe ich von Anfang an gesehen, als sie hierherkam als Direktorin…das war ja zeitgleich mit Kates…naja, als du auch kamst. Die beiden waren früher Undercoveragenten in Europa gewesen und hatten da anscheinend eine heiße Affäre…ich glaube, die Gefühle von damals sind immer noch…“
Ziva wurde das Gespräch nun etwas zu brenzlig. Beim Mossad war ihr eingetrichtert worden, dass man Vorgesetzte zu respektieren hat! Der NCIS war keine Soap!
„Ja, ist gut Abby.“, nickte sie beschwichtigend. „Wann sollen wir heute abend vorbeikommen? Um 8?“, lenkte sie schließlich ab. Abbys Grinsen verbreiterte sich. „Oh ja, hatte da gar nicht mehr dran gedacht…ich freu mich!“, sagte sie und drückte Ziva kurz. „Wenigstens magst du mich noch! Tony und McGee wollen sicherlich nichts mehr von mir wissen und Gibbs…naja…“ Ziva fühlte sich wieder unwohl, als sie von Abby umarmt wurde. Was sollte das? Nur weil sie sie wegen gestern noch einmal angesprochen hatte und die Einladung auf einen Absynth angenommen hatte, hieß das noch lange nicht, dass sie Freunde waren.
„Hi Abby, alles klar?“, begrüßte sie sie.
Abby sah etwas verschlafen aus, freute sich aber aufrichtig, Ziva zu sehen.
„Wie geht es Tony und McGee?“, fragte sie gleich, ohne auf ihr eigenes Wohlbefinden einzugehen. Ziva zuckte mit den Schultern. „Naaaaja… besonders glücklich sieht dort oben keiner aus. Mit Gibbs stimmt irgend etwas auch nicht.“
Gibbs. Abbys Wunder Punkt. Nach Gestern, mochte er sie überhaupt noch? Hatte Ziva endgültig sie von der Nummer Eins verdrängt? Die alten Gefühle von Rivalität keimten wieder in ihr auf. Aber sie war noch zu traurig, um jetzt wütend zu werden.
„Meinst du er ist arg sauer auf mich?“, fragte Abby nervös.
Ziva stutzte. „Auf dich? Äh, nein, er ist schon seit gestern früh so, deswegen bin ich auch ursprünglich zu dir gekommen…“
Abby atmete kurz durch. Gibbs war also nicht wegen ihr so komisch? Es musste etwas anderes sein! „Machst du dir Sorgen um ihn?“, fragte sie Ziva.
Ziva nickte. „Naja, nicht direkt Sorgen, aber ich finde es unbehaglich wie er sich benimmt. Er ist mehr als einfach nur schlecht drauf.“
„Dann liegt es an Jenny!“, sagte Abby und grinste. „Die beiden werden wieder ein Paar, wart’s nur ab! Das habe ich von Anfang an gesehen, als sie hierherkam als Direktorin…das war ja zeitgleich mit Kates…naja, als du auch kamst. Die beiden waren früher Undercoveragenten in Europa gewesen und hatten da anscheinend eine heiße Affäre…ich glaube, die Gefühle von damals sind immer noch…“
Ziva wurde das Gespräch nun etwas zu brenzlig. Beim Mossad war ihr eingetrichtert worden, dass man Vorgesetzte zu respektieren hat! Der NCIS war keine Soap!
„Ja, ist gut Abby.“, nickte sie beschwichtigend. „Wann sollen wir heute abend vorbeikommen? Um 8?“, lenkte sie schließlich ab. Abbys Grinsen verbreiterte sich. „Oh ja, hatte da gar nicht mehr dran gedacht…ich freu mich!“, sagte sie und drückte Ziva kurz. „Wenigstens magst du mich noch! Tony und McGee wollen sicherlich nichts mehr von mir wissen und Gibbs…naja…“ Ziva fühlte sich wieder unwohl, als sie von Abby umarmt wurde. Was sollte das? Nur weil sie sie wegen gestern noch einmal angesprochen hatte und die Einladung auf einen Absynth angenommen hatte, hieß das noch lange nicht, dass sie Freunde waren.
Navy Soap (54)
Am nächsten Tag war die Stimmung im Büro gedrückt. Ziva kam zwar etwas zu spät, aber gut gelaunt. Amy hatte ihr Frühstück ans Bett gebracht – wie kann ein Tag nur besser anfangen?
„Hey Leute, zieht nicht solche Gesichter…es ist Freitag! Nur 8 Stunden trennen uns vom Wochenende!“, sagte sie als Begrüßung, nachdem sie die griesgrämig dreinblickenden Herren gesehen hatte.
Gibbs saß an seinem PC mit einem Eimer Kaffee. Er war wieder normal, aber schlecht gelaunt. Je mehr Kaffee er brauchte, desto mieser war seine Stimmung.
Kein Wunder, hätten die anderen auch die ganze Nacht am Boot gearbeitet, würden sie das sicherlich nachvollziehen können. Auch wenn Jen und er nicht mehr darüber reden wollten – wie konnte es sein, dass sie augenscheinlich die Nacht miteinander verbringen, aber sich an nichts mehr erinnern können? Das klang fast so, wie diese tausend Vergewaltigungen in Discos, an die sich keines der Opfer später erinnern kann…
McGee fühlte sich schlechter denn je. Er hatte seine Freundin Abby wohl verloren, obwohl er sich sicher gewesen wäre, dass sie ihm aus seinem Gefühlschaos geholfen hätte! Sie für ihren Teil vergnügte sich nun mit Tony – sogar während den Arbeitszeiten!
Was McGee nicht wußte, war, dass Tony die Sache genauso fertig machte wie ihn. Wie sollte er nach den gestrigen Mißverständnissen in Ruhe mit McGee reden können? Er und Abby – das war so lächerlich. Abby war wie eine kleine Schwester für ihn und das müßten die anderen auch wissen! Vielleicht wäre es wirklich besser, alles so schnell wie möglich zu vergessen und einfach weiterhin sinnlose Dates zu haben…und vor allem nie wieder Computer zu spielen!
„Hey Leute, zieht nicht solche Gesichter…es ist Freitag! Nur 8 Stunden trennen uns vom Wochenende!“, sagte sie als Begrüßung, nachdem sie die griesgrämig dreinblickenden Herren gesehen hatte.
Gibbs saß an seinem PC mit einem Eimer Kaffee. Er war wieder normal, aber schlecht gelaunt. Je mehr Kaffee er brauchte, desto mieser war seine Stimmung.
Kein Wunder, hätten die anderen auch die ganze Nacht am Boot gearbeitet, würden sie das sicherlich nachvollziehen können. Auch wenn Jen und er nicht mehr darüber reden wollten – wie konnte es sein, dass sie augenscheinlich die Nacht miteinander verbringen, aber sich an nichts mehr erinnern können? Das klang fast so, wie diese tausend Vergewaltigungen in Discos, an die sich keines der Opfer später erinnern kann…
McGee fühlte sich schlechter denn je. Er hatte seine Freundin Abby wohl verloren, obwohl er sich sicher gewesen wäre, dass sie ihm aus seinem Gefühlschaos geholfen hätte! Sie für ihren Teil vergnügte sich nun mit Tony – sogar während den Arbeitszeiten!
Was McGee nicht wußte, war, dass Tony die Sache genauso fertig machte wie ihn. Wie sollte er nach den gestrigen Mißverständnissen in Ruhe mit McGee reden können? Er und Abby – das war so lächerlich. Abby war wie eine kleine Schwester für ihn und das müßten die anderen auch wissen! Vielleicht wäre es wirklich besser, alles so schnell wie möglich zu vergessen und einfach weiterhin sinnlose Dates zu haben…und vor allem nie wieder Computer zu spielen!
Navy Soap (53)
Ziva hatte beschlossen, wenigstens Abby die Chance zu geben, das zu erklären. Tony war ja nicht mehr da und er würde sowieso nicht drüber reden.
Sie ging nach Feierabend ins Labor, wo Abby, immer noch schluchzend auf dem Boden saß und Bert an sich drückte.
„Ziva!“, sagte sie überrascht und nasal.
Diese setzte sich ihr gegenüber und reichte ihr eine Packung Taschentücher.
„Danke…“, murmelte sie und schnäuzte sich.
Ziva zögerte und fing dann an: „Ich schätze, wenn du nun so weinst, dass es wirklich nicht so war, wie es aussah.“
Abby erklärte ihr schließlich die ganze Geschichte.
Ziva nickte und sagte: „Das hatte ich mir auch schon gedacht…nachdem Tony dieses merkwürdige Date gehabt hatte…“
Abby begann wieder zu weinen. „Aber das ist jetzt sowieso alles kaputt! Ich wollte Tony und McGee die Chance geben, sich wenigstens auszusprechen…ich glaube nämlich wirklich, dass sie verliebt in einander sind…und nun denkt McGee, dass ich und Tony…!“, rief Abby und vergrub ihr Gesicht hinter ihren Händen.
Ziva saß etwas unschlüssig herum sagte schließlich: „Abby, es tut mir Leid.“
Abby sah zu ihr auf und wischte sich den verschmierten Eyeliner weg. „Wirklich?“
Ziva nickte. „Wirklich wirklich.“
Ehe sie sich versah, fiel Abby ihr im Sitzen um den Hals und warf beide um, so dass sie auf ihr drauflag.
Ziva wurde diese Situation dann auch zu prekär. „Abby, würdest du mich bitte…“
Wenn sie jemand gesehen hätte! Amy wollte sie heute von der Arbeit abholen, was wenn sie vor den Fenstern des Labors gewartet hätte???
Abby rappelte sich auf und räusperte sich. „Sorry.“
Ziva stand auf, sagte noch kurz: „Also ich muss dann…“ und ging.
Amy stand etwas verloren an der Pforte. Es fiel ihr immer noch schwer, sich an Zivas Arbeitsplatz zu gewöhnen – der, für Amy, nur mit schlechten Erinnerungen zusammenhing.
„Shalom Amy.“, sagte Ziva und gab ihr ein Küßchen. „Wie war dein Tag bisher?“
Amy zuckte mit den Schultern. „So eine Diplomarbeit ist schon gemein.“
Ziva zwickte sie in sie Seite. „Dann laß das Diplom Diplom sein und mach dir mit mir nen schönen Abend. Ich lad dich auf nen Drink ein.“
Sie ging nach Feierabend ins Labor, wo Abby, immer noch schluchzend auf dem Boden saß und Bert an sich drückte.
„Ziva!“, sagte sie überrascht und nasal.
Diese setzte sich ihr gegenüber und reichte ihr eine Packung Taschentücher.
„Danke…“, murmelte sie und schnäuzte sich.
Ziva zögerte und fing dann an: „Ich schätze, wenn du nun so weinst, dass es wirklich nicht so war, wie es aussah.“
Abby erklärte ihr schließlich die ganze Geschichte.
Ziva nickte und sagte: „Das hatte ich mir auch schon gedacht…nachdem Tony dieses merkwürdige Date gehabt hatte…“
Abby begann wieder zu weinen. „Aber das ist jetzt sowieso alles kaputt! Ich wollte Tony und McGee die Chance geben, sich wenigstens auszusprechen…ich glaube nämlich wirklich, dass sie verliebt in einander sind…und nun denkt McGee, dass ich und Tony…!“, rief Abby und vergrub ihr Gesicht hinter ihren Händen.
Ziva saß etwas unschlüssig herum sagte schließlich: „Abby, es tut mir Leid.“
Abby sah zu ihr auf und wischte sich den verschmierten Eyeliner weg. „Wirklich?“
Ziva nickte. „Wirklich wirklich.“
Ehe sie sich versah, fiel Abby ihr im Sitzen um den Hals und warf beide um, so dass sie auf ihr drauflag.
Ziva wurde diese Situation dann auch zu prekär. „Abby, würdest du mich bitte…“
Wenn sie jemand gesehen hätte! Amy wollte sie heute von der Arbeit abholen, was wenn sie vor den Fenstern des Labors gewartet hätte???
Abby rappelte sich auf und räusperte sich. „Sorry.“
Ziva stand auf, sagte noch kurz: „Also ich muss dann…“ und ging.
Amy stand etwas verloren an der Pforte. Es fiel ihr immer noch schwer, sich an Zivas Arbeitsplatz zu gewöhnen – der, für Amy, nur mit schlechten Erinnerungen zusammenhing.
„Shalom Amy.“, sagte Ziva und gab ihr ein Küßchen. „Wie war dein Tag bisher?“
Amy zuckte mit den Schultern. „So eine Diplomarbeit ist schon gemein.“
Ziva zwickte sie in sie Seite. „Dann laß das Diplom Diplom sein und mach dir mit mir nen schönen Abend. Ich lad dich auf nen Drink ein.“
Navy Soap (52)
„Abby, reicht das nicht, kannst du mich nicht einfach wieder losmachen? Ziva wird das bestimmt der ganzen Welt erzählen!“, flehte Tony.
Abby zeigte sich unbeeindruckt. „Sie ist eh nicht eifersüchtig, hat ja wen…“, murmelte Abby dann.
„Abby, ich hab zu tun! Mach mich los! Was denkst du was Gibbs hier für ein Donnerwetter losläßt, wenn der erfährt…“
„Wenn ich was erfahre, Dinozzo???“, fragte Gibbs, etwas gelassener als sonst. Erst als er den Satz vollendet hatte, sah er die groteske Szene.
„Was ist denn hier los???“, entfuhr es ihm und er wußte nicht, wen er entsetzter anschauen sollte. Abby stand da wie gelähmt und versuchte, unauffällig zu wirken. Das würde CafPow-Verbot bis Weihnachten geben!
Tony rutschte auf dem Stuhl herum und versuchte sich zu befreien…
Gibbs half ihm schließlich und sagte: „An die Arbeit.“ und warf Abby einen ziemlich bösen Blick zu.
Tony war das alles so peinlich, dass er erfand, noch einen Arzttermin zu haben und sofort verschwand.
Abby saß inzwischen total am Boden zerstört in ihrem Labor und drückte Bert an sich. Sie hatte Tony doch nur helfen wollen! Und nun, wo Gibbs und Ziva die beiden gesehen hatten, dachte sie sicherlich, dass sie ein Paar sind. ‚Was, wenn McGee das erfährt? Vielleicht hat er sich ja auch in Tony verliebt! Ich hab alles kaputt gemacht!’, dachte sie und schließlich vergrub sie ihren Kop in ihren Armen und weinte.
Ziva saß immer noch schmunzelnd an ihrem Schreibtisch. Tim war inzwischen zurückgekehrt und hatte sich eigentlich darauf gefaßt gemacht, von Gibbs eine Standpauke über Pünktlichkeit zu hören. Der saß allerdings Löcher in die Luft starrend an seinem Schreibtisch.
Es war ja nicht seine Art sein Team um Rat zu fragen, aber in dem Fall konnte er nicht anders.
„Ziva, ist dir bei eurem Abendessen irgendwas an Abby und Tony aufgefallen?“
Ziva zügelte sich und zwang sich, nicht laut loszulachen. „Äh nein, gestern war alles normal…heute nicht.“, stellte sie fest.
McGee mische sich ein: „Vielleicht ist es ja alles ein Missverständnis.“
Ziva warf ein: „Ich bitte dich, die Situation war doch eindeutig.“
Abby zeigte sich unbeeindruckt. „Sie ist eh nicht eifersüchtig, hat ja wen…“, murmelte Abby dann.
„Abby, ich hab zu tun! Mach mich los! Was denkst du was Gibbs hier für ein Donnerwetter losläßt, wenn der erfährt…“
„Wenn ich was erfahre, Dinozzo???“, fragte Gibbs, etwas gelassener als sonst. Erst als er den Satz vollendet hatte, sah er die groteske Szene.
„Was ist denn hier los???“, entfuhr es ihm und er wußte nicht, wen er entsetzter anschauen sollte. Abby stand da wie gelähmt und versuchte, unauffällig zu wirken. Das würde CafPow-Verbot bis Weihnachten geben!
Tony rutschte auf dem Stuhl herum und versuchte sich zu befreien…
Gibbs half ihm schließlich und sagte: „An die Arbeit.“ und warf Abby einen ziemlich bösen Blick zu.
Tony war das alles so peinlich, dass er erfand, noch einen Arzttermin zu haben und sofort verschwand.
Abby saß inzwischen total am Boden zerstört in ihrem Labor und drückte Bert an sich. Sie hatte Tony doch nur helfen wollen! Und nun, wo Gibbs und Ziva die beiden gesehen hatten, dachte sie sicherlich, dass sie ein Paar sind. ‚Was, wenn McGee das erfährt? Vielleicht hat er sich ja auch in Tony verliebt! Ich hab alles kaputt gemacht!’, dachte sie und schließlich vergrub sie ihren Kop in ihren Armen und weinte.
Ziva saß immer noch schmunzelnd an ihrem Schreibtisch. Tim war inzwischen zurückgekehrt und hatte sich eigentlich darauf gefaßt gemacht, von Gibbs eine Standpauke über Pünktlichkeit zu hören. Der saß allerdings Löcher in die Luft starrend an seinem Schreibtisch.
Es war ja nicht seine Art sein Team um Rat zu fragen, aber in dem Fall konnte er nicht anders.
„Ziva, ist dir bei eurem Abendessen irgendwas an Abby und Tony aufgefallen?“
Ziva zügelte sich und zwang sich, nicht laut loszulachen. „Äh nein, gestern war alles normal…heute nicht.“, stellte sie fest.
McGee mische sich ein: „Vielleicht ist es ja alles ein Missverständnis.“
Ziva warf ein: „Ich bitte dich, die Situation war doch eindeutig.“
Abonnieren
Posts (Atom)
