So, seit langem mal wieder ein FanFiction. Inspiriert wurde ich vom Song "Empty Opening"
von Amorphis (könnt ihr hier rein hören:http://www.youtube.com/watch?v=bwrZsfVAxaQ, die Lyrics gibts hier: http://darklyrics.com/lyrics/amorphis/eclipse.html#10)
Ich habe keinerlei Rechte an dem Lied und verdiene mit dieser FanFiction kein Geld.
Das erste Kapitel ist etwas kurz, ist auch nur eine Art Prolog, die nächsten werden länger!
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Schon vom Zug aus konnte man nur das Münster sehen, alles andere war in tristen Nebel gehüllt. „Fast wie daheim.“, seufzte Amy und hub ihren schweren Koffer aus dem Gepäckfach.
Am Hauptbahnhof in Ulm wartete niemand auf sie. Sie wollte auch gar nicht hier sein.
Sie hätte die Wohnung verkaufen sollen, dann hätte sie wenigstens eine Entschuldigung gehabt, nicht mehr wieder zu kommen.
Sie lief ihren Koffer hinter sich herziehend die Fußgängerzone hinunter.
Es waren so wenige Läden. Sie erinnerte sich, wie sie früher nach Ulm gekommen war und sich vor der Vielfalt kaum retten konnte. Sie lief an den ganzen Ketten vorbei...von jedem gab es nur eine.
Als ihr Trolley wieder umfiel,weil er an einem Pflasterstein hängen geblieben war, war es der hunderste Grund für sie,warum die Mariahilferstraße tausendmal schöner war.
Sie kam zum Münsterplatz und ging zum Würstelstand der dort schon gestanden hatte, als sie das letzte Mal hier gewesen war. Vor fünf Jahren. Und hier hieß das Würstchenbude.
„Krainer mit Kren, bitte“, sagte sie. Der Verkaufer starrte sie an und deutete auf die Karte.
Sie stöhnte. „Eine Rote mit viel Senf.“
Mit der Wurst in der Hand drehte sie sich zum Platz um und setzte sich auf ihren Koffer. Vor ihrem inneren Auge bekam das Münster zwei Türme, die viel niedriger waren. Das Dach bekam ein prächtiges Muster und die Fassade wurde von einem Gerüst verdeckt. Den Steffl kannte sie nur mit Gerüst. Der Coffeeshop auf der anderen Seite des Platzes wurde zu einem Kaffeehaus und über dem Dach sah man die roten Wagons des Riesenrads. Hier, wo sie stand, sollte der Comicladen sein. Sie zerknüllte ihre Serviette und lief hastig weiter.
Sie lief noch ein wenig weiter und kam zur Donaubrücke. Die Stadt endete hier und wurde auf dem anderen Flussufer zu Neu-Ulm. Auf der anderen Seite ragten hohe Bäume, alle bereits kahl und schwarz gegen den Nebel auf.
„Ulm du verdammtes Dorf!“, fluchte sie und stellte sich ans Geländer der Brücke.
Eine Träne fiel ihr hinunter ins Wasser und floss die vielen Kilometer zurück nach Hause...
Wie konnte sie nur so eine Dummheit begangen haben? Warum war sie überhaupt auf dieses Jobangebot eingegangen? Sie hätte von Anfang den Vorschlag machen sollen, die Redaktion in Wien zu etablieren. Und nicht zuerst erwähnen, dass sie in Ulm noch eine Eigentumswohnung hatte. „Nein, Wien ist zu östlich. Mit Ulm könnten sie ganz Süddeutschland, Schweiz, Österreich und sogar die Niederlande und Teile Frankreichs abdecken.“
Sie grub ihre Fingernägel ins Geländer.
Sie hatte das beste Leben gehabt. Warum hatte sie es hergegeben? Wie war sie nur hierher gekommen?!
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Klingt schon mal echt toll bisher!!! Fühlst du dich so wenn du von Wien wieder nach Hause in dein Dorf musst? =D Ist wirklich ähnlich wie der Songtext... kann deine Geschichte verbunden mit dem Text also nachvollziehen, ich meine ich versteh die Inspiration =D
AntwortenLöschenTollen Sonntag noch!