...sie begann, Ziva zu küssen.
Ziva war so überrascht, dass sie im ersten Moment nichts denken oder tun konnte. Sie fühlte Abbys Lippen auf ihren und spürte, wie Abbys Körper gegen ihren drängte. Dann realisierte sie, was hier vor sich ging und sie stieß Abby unsanft von sich weg, fauchte wütend etwas auf hebräisch und rannte schnell davon. Abby stand in der Ecke und starrte erschrocken Ziva hinterher. Was war schon wieder hier passiert? Sie ließ sich an der Wand heruntergleiten und stütze den Kopf auf die Hände. Immer machte sie nur Dummheiten! 'Ich wollte doch alles nur in Ordnung bringen und jetzt fang ich an, Ziva zu küssen!'
Ziva rannte raus, sah sich nicht um. Weg hier. Weg von Abby. Von McGee. Von ihrem Pflichtgefühl.
„Daisy, bitte, lass uns eine Pause machen...es dämmert ja schon!“, flehte Amy, die hinter der sportlichen Daisy herschnaufte, „Das liegt nur daran, dass Winter ist!“, rief Daisy gut gelaunt hinter sich. Sie kamen zu dem kleinen Park mit dem Weihnachtsmarkt. Die ersten Hütten hatten schon offen. „Bitte Daisy!“, rief Amy und blieb stehen und stütze sich auf ihre Knie, nach Luft ringend. Daisy kam zurück gejoggt und sagte: „Na gut, man soll ja klein anfangen...“ Amy protestierte: „Klein?! Wir sind seit 2 Stunden unterwegs! Es ist eiskalt!!!“ Daisy ließ sich von der heftigen Beschwerde ihrer Freundin nicht beeindrucken und sagte: „Ich hol dir nen Kinderpunsch, damit dir warm wird. Morgen geht’s dann weiter...“ Amy japste nur „Essen“ und hielt sich an einem der Tische fest.
Ziva flog fast. Ehe sie ihre langen Schritte weglenken konnte, war sie wieder auf diesem schrecklichen Weihnachtsmarkt. Sie verlangsamte ihre Schritte und sah sich um. 'Warum bin ich hier gelandet???', schoss es ihr durch den Kopf.
Sie sah hinter einer Holzhütte eine Gruppe von Tischen. 'Erst einmal kurz ausruhen und Gedanken ordnen.', kam es ihr und sie rannte zu den Tischen. Sie sah gar nicht, dass dort eine andere Person stand und an einem Tisch lehnte, die sich erschreckt umdrehte, als sie Zivas Schritte hinter sich hörte.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
Navy Soap (83)
„Hey Ziva!“, kam Abby zu ihr, als sie gerade am Kaffeeautomaten stand. „Na, hast du auch so nen Schädel wie ich?“ Ziva nickte nur still.
„Ich wollte dir nur sagen, ich ähm...“, begann Abby, wusste aber schon nicht mehr, wie sie weiterreden sollte.
„Ich finde du musst das auch wissen.“, sagte sie dann ernst und sah Ziva an. Die schaute nur verwirrt zurück. „Bist du schwanger?“, wollte sie schon fragen, dachte dann aber, dass solche Witze von ihr immer unlustig waren.
„Ich...hab gestern noch mit McGee geredet...“, setzte Abby an.
Ziva hob abwehrend die Arme. „Ich möchte mich aus dieser Geschichte raushalten! Ich hab selbst genug Probleme!“, sagte sie und wollte mit ihrem Kaffee gehen.
„Nein! Nein, es geht nicht um Tony, Ziva. Es geht...um dich.“
Ziva blieb wie angewurzelt stehen und kniff die Brauen zusammen.
„Er...ich musste ihm einfach sagen was passiert war und warum Amy neulich hier war...und...“
Ziva ließ ihre Kaffeetasse fallen und war kurz davor Abby mit einem Handgriff umzubringen. Sie konnte sich nur nicht entscheiden, mit welchem...und selbst wenn, alle wären viel zu schmerzlos.
„Spinnst du!!!“, fauchte sie Abby an und zwang sich, möglichst leise zu bleiben.
Abby machte eine hilflose Geste. „Ich...konnte nicht anders! Ich musste mit ihm reden!“, erklärte sie verzweifelt.
Ziva drückte sie in eine Ecke, damit nicht jeder die beiden sah.
„Hast du eine Ahnung was du da angerichtet hast? Was, wenn Tony davon erfährt???“, flüstert Ziva wütend. „Wie soll ich denn bitteschön meinen Respekt wahren, wenn das so weiter geht??? Die halten mich doch eh alle für ne Witzfigur!!!“ Abby legte ihre Hände auf Zivas Schultern um sie zu beruhigen. „Aber Ziva, McGee ist doch total vertrauenswürdig, er ist der Letzte, der es Tony weitersagen würde!!!“, sagte Abby und versuchte Ziva zu beschwichtigen, was ihr aber nicht so ganz gelang.
„Der schreibt am Ende noch ein Buch drüber!!!“, sagte Ziva verzweifelt. „Was hat er eigentlich dazu gesagt...?“
Abby atmete aus und sagte: „Nicht viel, er hat einfach nur zugehört. Wie man das eben von einem guten Freund erwartet.“
„Pffff, Freunde!“, schnaubte Ziva verächtlich und wollte eine logische Schlussfolgerung bringen, warum Freundschaft unter Menschen nicht möglich war und ihren Augen nichts weiter als eine opportunistische Farce.
Abby unterbrach sie: „Jetzt hör doch mal auf! Wenn du einfach mal deine Gefühle zulassen würdest und nicht verkrampft versuchen würdest, jede noch so kleine Emotion zu unterdrücken, dann würde dich jeder sehr viel ernster nehmen!“ Ziva konnte darauf nichts mehr sagen. Die Worte von Abby waren wahr – und doch wollte sie sie nicht akzeptieren! Abby sah sie mitleidig an und streichelte ihre Wange. Und nun brachen selbst über sie Gefühle herein, hier so nah bei Ziva zu stehen und ihre verletzten Gesichtszüge zu sehen. So eine Emotion kannte sie nicht und sie fragte sich auch, was es mit ihr machte, als...
„Ich wollte dir nur sagen, ich ähm...“, begann Abby, wusste aber schon nicht mehr, wie sie weiterreden sollte.
„Ich finde du musst das auch wissen.“, sagte sie dann ernst und sah Ziva an. Die schaute nur verwirrt zurück. „Bist du schwanger?“, wollte sie schon fragen, dachte dann aber, dass solche Witze von ihr immer unlustig waren.
„Ich...hab gestern noch mit McGee geredet...“, setzte Abby an.
Ziva hob abwehrend die Arme. „Ich möchte mich aus dieser Geschichte raushalten! Ich hab selbst genug Probleme!“, sagte sie und wollte mit ihrem Kaffee gehen.
„Nein! Nein, es geht nicht um Tony, Ziva. Es geht...um dich.“
Ziva blieb wie angewurzelt stehen und kniff die Brauen zusammen.
„Er...ich musste ihm einfach sagen was passiert war und warum Amy neulich hier war...und...“
Ziva ließ ihre Kaffeetasse fallen und war kurz davor Abby mit einem Handgriff umzubringen. Sie konnte sich nur nicht entscheiden, mit welchem...und selbst wenn, alle wären viel zu schmerzlos.
„Spinnst du!!!“, fauchte sie Abby an und zwang sich, möglichst leise zu bleiben.
Abby machte eine hilflose Geste. „Ich...konnte nicht anders! Ich musste mit ihm reden!“, erklärte sie verzweifelt.
Ziva drückte sie in eine Ecke, damit nicht jeder die beiden sah.
„Hast du eine Ahnung was du da angerichtet hast? Was, wenn Tony davon erfährt???“, flüstert Ziva wütend. „Wie soll ich denn bitteschön meinen Respekt wahren, wenn das so weiter geht??? Die halten mich doch eh alle für ne Witzfigur!!!“ Abby legte ihre Hände auf Zivas Schultern um sie zu beruhigen. „Aber Ziva, McGee ist doch total vertrauenswürdig, er ist der Letzte, der es Tony weitersagen würde!!!“, sagte Abby und versuchte Ziva zu beschwichtigen, was ihr aber nicht so ganz gelang.
„Der schreibt am Ende noch ein Buch drüber!!!“, sagte Ziva verzweifelt. „Was hat er eigentlich dazu gesagt...?“
Abby atmete aus und sagte: „Nicht viel, er hat einfach nur zugehört. Wie man das eben von einem guten Freund erwartet.“
„Pffff, Freunde!“, schnaubte Ziva verächtlich und wollte eine logische Schlussfolgerung bringen, warum Freundschaft unter Menschen nicht möglich war und ihren Augen nichts weiter als eine opportunistische Farce.
Abby unterbrach sie: „Jetzt hör doch mal auf! Wenn du einfach mal deine Gefühle zulassen würdest und nicht verkrampft versuchen würdest, jede noch so kleine Emotion zu unterdrücken, dann würde dich jeder sehr viel ernster nehmen!“ Ziva konnte darauf nichts mehr sagen. Die Worte von Abby waren wahr – und doch wollte sie sie nicht akzeptieren! Abby sah sie mitleidig an und streichelte ihre Wange. Und nun brachen selbst über sie Gefühle herein, hier so nah bei Ziva zu stehen und ihre verletzten Gesichtszüge zu sehen. So eine Emotion kannte sie nicht und sie fragte sich auch, was es mit ihr machte, als...
Samstag, 19. Dezember 2009
Navy Soap (82)
Ziva und Abby kamen am nächsten Tag verkatert zur Arbeit. Abby, weil sie soviel getrunken hatte, Ziva, weil sie die Szene auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht vergessen konnte. Abby hatte das alles nicht mitbekommen, war weitergelaufen und hatte sich erst viel später gefragt, wo Ziva eigentlich steckte. Ziva hatte sich entschlossen Abby nichts zu erzählen. Es wäre besser, wenn sie Abby nicht weiter reinzog...
Daisy kam am Mittag zur noch schlafenden Amy ins Schlafzimmer. „Aufstehen Dornröschen!“, rief sie gutgelaunt und zog die Vorhänge auseinander. Timmi war ihr gefolgt und gesellte sich zu Frauchen Amy ins Bett. Die rieb sich die Augen und brummte irgendetwas von „Viel zu früh!“
„Nichts gibt’s mit zu früh! Wir gehen jetzt joggen!“, trällerte Daisy fröhlich, aber bestimmt.
Amy setzte sich auf. „Sport?“ Daisy zog eine Sporthose aus Amys Schrank. „Ja!“, lachte sie und schob Amy ins Bad. Sie warf die Tür von außen zu und sagte noch: „Du wirst sehen, du fühlst dich danach wie ein neuer Mensch!“ Amy schaute ihr verschlafenes Spiegelbild an und schob demotiviert ihre Zahnbürste zwischen die Zähne. Sie war Daisy immer noch eine Erklärung wegen gestern Abend schuldig...obwohl sie selbst am liebsten die Begegnung mit Ziva vergessen würde. Was wollte die überhaupt von ihr? Sie war einfach nur da gestanden und hatte sie mit großen Augen angesehen...als ob sie noch nie alte Freundinnen miteinander anstoßen gesehen hätte! 'Ach, fast hätte ichs vergessen...Ziva hat ja keine Freunde!', dachte Amy gehässig.
Gibbs kam zu Jenny ins Büro. Sie sah so aus, als hätte sie drei Tage am Stück geschlafen. „Jenny, man sieht dir an, dass du dich etwas erholt hast!“, musste er sagen. Sie schaute kurz verlegen zu Boden. Er machte ihr nicht mehr oft Komplimente...und jetzt konnte sie es nicht einmal genießen! Die Sache war noch nicht ausgestanden. Da draußen hatte Maria Komplizen...und die hatten es immer noch auf Jenny abgesehen...
„Diese Frau ist eine harte Nuss, ich hab das Protokoll von gestern gelesen, Jethro. Was willst du machen? Die Wahrheit aus ihr rausprügeln?“
Er zuckte mit den Schultern. „Ich denke nicht, dass sie noch länger so stark bleibt.“ Jenny nickte. Sie kannte ihn.
McGee saß nervös an seinem Schreibtisch und zwang sich, nicht ständig zu Ziva rüberzuschielen. Er musste sich ständig vorstellen, wie sie und Abby sich küssten. Als er es gerade wieder tat, bekam er eine Kopfnuss von Tony. McGee sah noch einmal rüber zu Ziva und stellte fest, dass sie gar nicht mehr da saß. „Na Bambino, irgendwelche Fantasien bezüglich Ziva?“, stichelte er und grinste fies. McGee seufzte. Diese Fantasien waren eine willkommene Abwechslung im Gegensatz zu den Fantasien der letzten Tage...
Daisy kam am Mittag zur noch schlafenden Amy ins Schlafzimmer. „Aufstehen Dornröschen!“, rief sie gutgelaunt und zog die Vorhänge auseinander. Timmi war ihr gefolgt und gesellte sich zu Frauchen Amy ins Bett. Die rieb sich die Augen und brummte irgendetwas von „Viel zu früh!“
„Nichts gibt’s mit zu früh! Wir gehen jetzt joggen!“, trällerte Daisy fröhlich, aber bestimmt.
Amy setzte sich auf. „Sport?“ Daisy zog eine Sporthose aus Amys Schrank. „Ja!“, lachte sie und schob Amy ins Bad. Sie warf die Tür von außen zu und sagte noch: „Du wirst sehen, du fühlst dich danach wie ein neuer Mensch!“ Amy schaute ihr verschlafenes Spiegelbild an und schob demotiviert ihre Zahnbürste zwischen die Zähne. Sie war Daisy immer noch eine Erklärung wegen gestern Abend schuldig...obwohl sie selbst am liebsten die Begegnung mit Ziva vergessen würde. Was wollte die überhaupt von ihr? Sie war einfach nur da gestanden und hatte sie mit großen Augen angesehen...als ob sie noch nie alte Freundinnen miteinander anstoßen gesehen hätte! 'Ach, fast hätte ichs vergessen...Ziva hat ja keine Freunde!', dachte Amy gehässig.
Gibbs kam zu Jenny ins Büro. Sie sah so aus, als hätte sie drei Tage am Stück geschlafen. „Jenny, man sieht dir an, dass du dich etwas erholt hast!“, musste er sagen. Sie schaute kurz verlegen zu Boden. Er machte ihr nicht mehr oft Komplimente...und jetzt konnte sie es nicht einmal genießen! Die Sache war noch nicht ausgestanden. Da draußen hatte Maria Komplizen...und die hatten es immer noch auf Jenny abgesehen...
„Diese Frau ist eine harte Nuss, ich hab das Protokoll von gestern gelesen, Jethro. Was willst du machen? Die Wahrheit aus ihr rausprügeln?“
Er zuckte mit den Schultern. „Ich denke nicht, dass sie noch länger so stark bleibt.“ Jenny nickte. Sie kannte ihn.
McGee saß nervös an seinem Schreibtisch und zwang sich, nicht ständig zu Ziva rüberzuschielen. Er musste sich ständig vorstellen, wie sie und Abby sich küssten. Als er es gerade wieder tat, bekam er eine Kopfnuss von Tony. McGee sah noch einmal rüber zu Ziva und stellte fest, dass sie gar nicht mehr da saß. „Na Bambino, irgendwelche Fantasien bezüglich Ziva?“, stichelte er und grinste fies. McGee seufzte. Diese Fantasien waren eine willkommene Abwechslung im Gegensatz zu den Fantasien der letzten Tage...
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Navy Soap (81)
Ziva sah zuerst entgeistert die Szene vor sich an. Amy in inniger Umarmung mit irgendeiner daher gelaufenen...Was kümmerte sie es eigentlich?
Abby hatte gar nichts bemerkt sondern lief schwankend weiter.
Amy löste sich aus der Umarmung mit Daisy. „Es ist so schön, dass du wieder da bist.“, sagte sie. Daisy nickte. „Ich bin auch froh, hier zu sein.“
Amy bemerkte Ziva gar nicht. Die stand nur wie gelähmt da. Sie wusste nicht, was sie fühlen sollte. „Vielleicht sind sie ja nur gute Freunde...“, murmelte Lara Croft, aber sie klang, als ob sie selbst nicht dran glauben würde. „So ein Quatsch!“, kam es von James Bond. Ziva hörte nicht auf die beiden sondern konnte nur die beiden Frauen vor sich anstarren.
Amy und Daisy stießen mit ihren Tassen an, so dass der Inhalt fast überschwappte. „Auf die Freundschaft!“, sagten die beiden kichernd im Chor und verschlungen die Arme ineinander, bevor sie tranken.
Ziva wollte fast schon erleichtert ausatmen, als James Bond meinte: „Aber was interessiert dich die Schlampe eigentlich noch? Soll sie doch diese Tussi um den Finger wickeln...“ Ziva wischte ihn mit einer groben Bewegung weg, als ob sie versuchte, ein lästiges Insekt zu verscheuchen.
Die Bewegung unweit von sich ließ Amy zu Seite blicken. Das Wort „Ziva“ huschte ihr über Lippen, aber kaum hörbar, wie ein Windhauch. Ziva starrte sie an und Amy starrte zurück. Dann stellte sich Amy kerzengerade hin und sagte, ohne den Blick abzuwenden, zu Daisy: „Komm, gehen wir.“
Amy lief los und Daisy hatte Mühe ihr hinterherzukommen. Sie hörte ihre Fragen nicht. Sie wollte nicht weglaufen, sie wollte zu Ziva, deren Blick sie immer noch im Rücken spürte, wollte sie küssen, sich für alles tausendmal entschuldigen...aber sie konnte nicht! Eine Sperre in ihrem Kopf ließ sie einfach nicht. Sie könnte sich über ihre eigene Sturheit ohrfeigen!
Ziva stand immer noch gelähmt da und blickte den beiden Figuren hinterher. Sie verspürte den Drang, Amy nachzustürzen und sie in ihre Arme zu schließen, sie zu küssen, sich zehntausendmal eine Vollidiotin schmipfen...Warum tat sie es nicht einfach?
Abby hatte gar nichts bemerkt sondern lief schwankend weiter.
Amy löste sich aus der Umarmung mit Daisy. „Es ist so schön, dass du wieder da bist.“, sagte sie. Daisy nickte. „Ich bin auch froh, hier zu sein.“
Amy bemerkte Ziva gar nicht. Die stand nur wie gelähmt da. Sie wusste nicht, was sie fühlen sollte. „Vielleicht sind sie ja nur gute Freunde...“, murmelte Lara Croft, aber sie klang, als ob sie selbst nicht dran glauben würde. „So ein Quatsch!“, kam es von James Bond. Ziva hörte nicht auf die beiden sondern konnte nur die beiden Frauen vor sich anstarren.
Amy und Daisy stießen mit ihren Tassen an, so dass der Inhalt fast überschwappte. „Auf die Freundschaft!“, sagten die beiden kichernd im Chor und verschlungen die Arme ineinander, bevor sie tranken.
Ziva wollte fast schon erleichtert ausatmen, als James Bond meinte: „Aber was interessiert dich die Schlampe eigentlich noch? Soll sie doch diese Tussi um den Finger wickeln...“ Ziva wischte ihn mit einer groben Bewegung weg, als ob sie versuchte, ein lästiges Insekt zu verscheuchen.
Die Bewegung unweit von sich ließ Amy zu Seite blicken. Das Wort „Ziva“ huschte ihr über Lippen, aber kaum hörbar, wie ein Windhauch. Ziva starrte sie an und Amy starrte zurück. Dann stellte sich Amy kerzengerade hin und sagte, ohne den Blick abzuwenden, zu Daisy: „Komm, gehen wir.“
Amy lief los und Daisy hatte Mühe ihr hinterherzukommen. Sie hörte ihre Fragen nicht. Sie wollte nicht weglaufen, sie wollte zu Ziva, deren Blick sie immer noch im Rücken spürte, wollte sie küssen, sich für alles tausendmal entschuldigen...aber sie konnte nicht! Eine Sperre in ihrem Kopf ließ sie einfach nicht. Sie könnte sich über ihre eigene Sturheit ohrfeigen!
Ziva stand immer noch gelähmt da und blickte den beiden Figuren hinterher. Sie verspürte den Drang, Amy nachzustürzen und sie in ihre Arme zu schließen, sie zu küssen, sich zehntausendmal eine Vollidiotin schmipfen...Warum tat sie es nicht einfach?
Navy Soap (80)
Amy hatte sich überreden lassen und lief bei Daisy untergehakt zwischen den kleinen Holzhütten durch. Nachdem ihr keiner der Verkäufer hatte sagen können, ob die Bratwürste aus Schweinefleisch waren, hatte sie sich für Kartoffelwedges entschieden. Daisy kam gerade mit zwei Tassen Glühwein zurück. „Glaub mir, Glühwein wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.“ Amy nickte nur. „Ja, ich hab schonmal warmes Met getrunken. Ich weiß, wie das ist.“ Sie nahm einen kleinen Schluck von der heißen Flüssigkeit, die einen würzig-süßen Geschmack auf ihrer Zunge hinterließ. Sie schloss die Augen.
Dieser Glühwein schmeckt so...bekannt. Sie nahm noch einen Schluck. Ja, er schmeckte so, wie Ziva roch. Würzig-süß. Orientalische Gewürze und der Duft von Obst. Ziva trug nie Parfum, aber sie roch so. Amy öffnete die Augen und musste die Tasse auf einen der Tische wegstellen. Sie wurde traurig. Daisy sah es ihr an und nahm sie ohne zu fragen in den Arm. Amy kuschelte sich in den Fellkragen von Daisys Mantel. Sie war so froh, dass ihre alte Freundin wir da war! Endlich war sie nicht mehr allein! Es tat so gut jemanden zu haben, der einfach nur da war. Auch wenn sie Daisy nur wie eine Freundin liebte und sie schwor, dass da auch nie mehr sein könnte, fühlte sie sich unheimlich wohl in der warmen Umarmung.
Ziva nippte weiter an ihrem Punsch. Sie mochte den herben Geschmack und das Brennen in ihrer Kehle. Rum. „Naaaaa schmeckt dir der Punsch?“, fragte Abby neckisch. Sie hatte schon ein oder zwei mehr getrunken und bekam langsam eine rote Nase. Ziva nickte nur und grinste verschmitzt. „Why is the rum gone?“, begann Abby zu zitieren und schwankte dabei so bedrohlich wie der Quotator Jakc Sparrow. „Ich muss bei Punsch immer an Rum denken und dann immer an Jack Sparrow!“, lallte Abby und schwankte weiter. Ziva war sich nicht sicher, ob sie versuchte, seinen Gang nachzuahmen, oder ob sie nicht anders konnte. Wenn sie ihn nachahmte, war es jedenfalls verdammt gut. „Du nicht auch?“ Ziva schüttelte den kopf. Sie nahm einen letzten Schluck aus der Tasse, und überlegte, während das Getränk in ihrem Mund hatte, an wen es sie erinnerte. Sie schloss die Augen und ließ den heißen punsch langsam ihre Kehle hinablaufen. Er hinterließ eine prickelnde Spur. Sie seufzte. Als sie Augen öffnete, sah sie die Antwort vor sich: Amy!
Dieser Glühwein schmeckt so...bekannt. Sie nahm noch einen Schluck. Ja, er schmeckte so, wie Ziva roch. Würzig-süß. Orientalische Gewürze und der Duft von Obst. Ziva trug nie Parfum, aber sie roch so. Amy öffnete die Augen und musste die Tasse auf einen der Tische wegstellen. Sie wurde traurig. Daisy sah es ihr an und nahm sie ohne zu fragen in den Arm. Amy kuschelte sich in den Fellkragen von Daisys Mantel. Sie war so froh, dass ihre alte Freundin wir da war! Endlich war sie nicht mehr allein! Es tat so gut jemanden zu haben, der einfach nur da war. Auch wenn sie Daisy nur wie eine Freundin liebte und sie schwor, dass da auch nie mehr sein könnte, fühlte sie sich unheimlich wohl in der warmen Umarmung.
Ziva nippte weiter an ihrem Punsch. Sie mochte den herben Geschmack und das Brennen in ihrer Kehle. Rum. „Naaaaa schmeckt dir der Punsch?“, fragte Abby neckisch. Sie hatte schon ein oder zwei mehr getrunken und bekam langsam eine rote Nase. Ziva nickte nur und grinste verschmitzt. „Why is the rum gone?“, begann Abby zu zitieren und schwankte dabei so bedrohlich wie der Quotator Jakc Sparrow. „Ich muss bei Punsch immer an Rum denken und dann immer an Jack Sparrow!“, lallte Abby und schwankte weiter. Ziva war sich nicht sicher, ob sie versuchte, seinen Gang nachzuahmen, oder ob sie nicht anders konnte. Wenn sie ihn nachahmte, war es jedenfalls verdammt gut. „Du nicht auch?“ Ziva schüttelte den kopf. Sie nahm einen letzten Schluck aus der Tasse, und überlegte, während das Getränk in ihrem Mund hatte, an wen es sie erinnerte. Sie schloss die Augen und ließ den heißen punsch langsam ihre Kehle hinablaufen. Er hinterließ eine prickelnde Spur. Sie seufzte. Als sie Augen öffnete, sah sie die Antwort vor sich: Amy!
Montag, 14. Dezember 2009
Navy Soap (79)
Gibbs hatte darauf bestanden, die Befragung von Maria durchzuführen. Jenny war immer noch ein absolutes Nervenbündel und er hatte Angst, dass sie sie einfach aus Nervosität erschießen würde.
„Gut.“, sagte er und sah der böse dreinblickenden Frau mit Latinowurzeln in die Augen. Sie sah nicht weg, sondern kniff nur ihre Augenbrauen noch enger zusammen. Sie war mehr als stabil, normalerweise sahen die meisten Verdächtigen oder Verbrecher jetzt weg.
„Was wollen sie von mir?“, fragte sie und immitierte einen schweren, mexikanischen Akzent.
Er hob die Brauen. „Sie können wieder normal reden, ihre Deckung ist schon längst aufgeflogen. Ich muss sie fragen, was sie bei Director Sheppard wollten?“
Sie blickte ihn kalt an, ließ sich nichts anmerken und redete weiter mit mexikanischem Akzent: „Ich putze bei ihr. Ist das verboten? Ich habe eine Visum.“
Es heißt „Ich habe Visum“, sagte Gibbs, diesmal auch einen mexikanischen Akzent nachahmend. „Wenn sie uns schon was vorspielen wollen, wenigstens richtig, mit falscher Grammatik. Ich wiederhole also: Was wollen sie von Jenny Shephard?“ Sein Tonfall war gereizter.
Maria verschloss die Arme vor der Brust und sagte, diesmal in einwandfreiem amerikanisch: „Ich sage gar nichts mehr, wenn ich nicht sofort mit meinem Anwalt telefonieren darf!“
Gibbs zeigte sich unbeeindruckt und sagte nichts. Er starrte sie nur weiter mit eisblauen, kalten Augen an.
„Das ist mein gutes Recht!“, keifte sie. Langsam verlor sie die Fassung.
„Dafür, dass sie selbst das Recht von anderen verletzen, wissen sie verdammt gut über ihr eigenes Bescheid. Aber gut, wenn sie nicht reden wollen, sind befinden sich sowieso in Untersuchungshaft.“
Ziva nippte verstohlen an einer Tasse Punsch. Eigentlich wollte sie nicht mehr so viel trinken. Aber der heiße Alkohol wärmte sie von innen und nach ein paar Schlücken vergaß sie den Streß der letzten Tage und wurde lockerer.
Lee und Palmer waren hinter einer Hütte verschwunden. Und knutschten da...oder so.
Abby kicherte und aß eine angeblich deutsche Bratwurst. „Ich finde Weihnachtsmärkte toll! Ich frag mich warum die Amerikaner das nicht zuerst erfunden haben!“, sagte sie. Ziva zuckte mit den Achseln. „Ich hab zwar keinen blassen Schimmer was das hier mit dem christlichen Feiertag zu tun hat...aber der Punsch schmeckt gut.“ Beide mussten lachen.
„Gut.“, sagte er und sah der böse dreinblickenden Frau mit Latinowurzeln in die Augen. Sie sah nicht weg, sondern kniff nur ihre Augenbrauen noch enger zusammen. Sie war mehr als stabil, normalerweise sahen die meisten Verdächtigen oder Verbrecher jetzt weg.
„Was wollen sie von mir?“, fragte sie und immitierte einen schweren, mexikanischen Akzent.
Er hob die Brauen. „Sie können wieder normal reden, ihre Deckung ist schon längst aufgeflogen. Ich muss sie fragen, was sie bei Director Sheppard wollten?“
Sie blickte ihn kalt an, ließ sich nichts anmerken und redete weiter mit mexikanischem Akzent: „Ich putze bei ihr. Ist das verboten? Ich habe eine Visum.“
Es heißt „Ich habe Visum“, sagte Gibbs, diesmal auch einen mexikanischen Akzent nachahmend. „Wenn sie uns schon was vorspielen wollen, wenigstens richtig, mit falscher Grammatik. Ich wiederhole also: Was wollen sie von Jenny Shephard?“ Sein Tonfall war gereizter.
Maria verschloss die Arme vor der Brust und sagte, diesmal in einwandfreiem amerikanisch: „Ich sage gar nichts mehr, wenn ich nicht sofort mit meinem Anwalt telefonieren darf!“
Gibbs zeigte sich unbeeindruckt und sagte nichts. Er starrte sie nur weiter mit eisblauen, kalten Augen an.
„Das ist mein gutes Recht!“, keifte sie. Langsam verlor sie die Fassung.
„Dafür, dass sie selbst das Recht von anderen verletzen, wissen sie verdammt gut über ihr eigenes Bescheid. Aber gut, wenn sie nicht reden wollen, sind befinden sich sowieso in Untersuchungshaft.“
Ziva nippte verstohlen an einer Tasse Punsch. Eigentlich wollte sie nicht mehr so viel trinken. Aber der heiße Alkohol wärmte sie von innen und nach ein paar Schlücken vergaß sie den Streß der letzten Tage und wurde lockerer.
Lee und Palmer waren hinter einer Hütte verschwunden. Und knutschten da...oder so.
Abby kicherte und aß eine angeblich deutsche Bratwurst. „Ich finde Weihnachtsmärkte toll! Ich frag mich warum die Amerikaner das nicht zuerst erfunden haben!“, sagte sie. Ziva zuckte mit den Achseln. „Ich hab zwar keinen blassen Schimmer was das hier mit dem christlichen Feiertag zu tun hat...aber der Punsch schmeckt gut.“ Beide mussten lachen.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Navy Soap (78)
Ziva musste feststellen, dass sie kaum noch etwas besaß außer Joghurt und Tiefkühlpizza. Sie seufzte und heizte den Ofen vor.
Es klingelte.
Sie drehte sich verwundert um. Wer wollte denn etwas von ihr?
Sie öffnete.
„Hi Ziva.“
Es war Abby. Ziva sagte nichts und blickte sie fragend an.
„Lust mit auf den Weihnachtsmarkt zu kommen? Palmer und Lee warten unten und ich halte es mit den beiden einfach nicht allein aus.“ Ziva sah sie unverändert an, ehe sich ein kleines Grinsen auf ihre Lippen schlich. 'Warum eigentlich nicht? Dort gibt’s auch Essen', dachte sie und sagte: „Gib mir zwei Sekunden.“
Fünf Minuten später schlenderten die vier zum Weihnachtsmarkt, Lee und Palmer in einem kleinen Abstand. Abby tuschelte zu Ziva: „Irgendwie...erbärmlich.“ Ziva konnte ein Losprusten nicht verhindern.
Abby seufzte und sog die kalte Dezemberluft ein. Es hatte so gut getan mit McGee zu reden und nun war sie auch noch mit Ziva auf dem Weihnachtsmarkt! Vielleicht war doch nicht alles so schlimm, wie sie es gedacht hatte...sie wusste nur nicht, wie McGee ihr in zukunft gegenübertreten würde. Er hatte ihr einfach nur zugehört und nichts gesagt. Was dachte er nur? Aber sie wollte sich darüber keine Gedanken machen, sondern nur einen schönen Feierabend mit Ziva erleben...
„Komm schon, Amy! Ein Glas Glühwein!“, lachte Daisy und zerrte an Amys Ärmel in Richtung der beleuchtenden Holzhütten. „Ich bin durchgefroren...lass uns morgen gehen...“, bat Amy. „Ach komm, jetzt will ich mal was Europäisches ausprobieren und du...“, bettelte Daisy und ließ Amys Arm nicht los.
„Ja, aber ich feier doch gar kein Weihnachten...“ Daisy verdrehte die Augen. „Glaub mir, keiner, der dort Punsch trinkt und Lebkuchen isst glaubt auch nur annähernd an Gott oder seinen Sohn. Dann kannst du da auch hin.“ Amy zögerte. „Ich weiß nicht...“
Daisy fragte einen Passanten mit roter Nase: „Hey, was feiern wir nochmal an Weihnachten?“ Er sah sie komisch an und murmelte dann „Jesus gestorben...“ und lief weiter. „Siehst du?“, sagte sie triumphierend. Amy hatte sich abgewandt...manche Aktionen von Daisy waren megapeinlich. „Der war betrunken...und das ist nicht besonders repräsentativ.“ Daisy lachte. „Ach komm schon Amy!“
Es klingelte.
Sie drehte sich verwundert um. Wer wollte denn etwas von ihr?
Sie öffnete.
„Hi Ziva.“
Es war Abby. Ziva sagte nichts und blickte sie fragend an.
„Lust mit auf den Weihnachtsmarkt zu kommen? Palmer und Lee warten unten und ich halte es mit den beiden einfach nicht allein aus.“ Ziva sah sie unverändert an, ehe sich ein kleines Grinsen auf ihre Lippen schlich. 'Warum eigentlich nicht? Dort gibt’s auch Essen', dachte sie und sagte: „Gib mir zwei Sekunden.“
Fünf Minuten später schlenderten die vier zum Weihnachtsmarkt, Lee und Palmer in einem kleinen Abstand. Abby tuschelte zu Ziva: „Irgendwie...erbärmlich.“ Ziva konnte ein Losprusten nicht verhindern.
Abby seufzte und sog die kalte Dezemberluft ein. Es hatte so gut getan mit McGee zu reden und nun war sie auch noch mit Ziva auf dem Weihnachtsmarkt! Vielleicht war doch nicht alles so schlimm, wie sie es gedacht hatte...sie wusste nur nicht, wie McGee ihr in zukunft gegenübertreten würde. Er hatte ihr einfach nur zugehört und nichts gesagt. Was dachte er nur? Aber sie wollte sich darüber keine Gedanken machen, sondern nur einen schönen Feierabend mit Ziva erleben...
„Komm schon, Amy! Ein Glas Glühwein!“, lachte Daisy und zerrte an Amys Ärmel in Richtung der beleuchtenden Holzhütten. „Ich bin durchgefroren...lass uns morgen gehen...“, bat Amy. „Ach komm, jetzt will ich mal was Europäisches ausprobieren und du...“, bettelte Daisy und ließ Amys Arm nicht los.
„Ja, aber ich feier doch gar kein Weihnachten...“ Daisy verdrehte die Augen. „Glaub mir, keiner, der dort Punsch trinkt und Lebkuchen isst glaubt auch nur annähernd an Gott oder seinen Sohn. Dann kannst du da auch hin.“ Amy zögerte. „Ich weiß nicht...“
Daisy fragte einen Passanten mit roter Nase: „Hey, was feiern wir nochmal an Weihnachten?“ Er sah sie komisch an und murmelte dann „Jesus gestorben...“ und lief weiter. „Siehst du?“, sagte sie triumphierend. Amy hatte sich abgewandt...manche Aktionen von Daisy waren megapeinlich. „Der war betrunken...und das ist nicht besonders repräsentativ.“ Daisy lachte. „Ach komm schon Amy!“
Navy Soap (77)
„Du hast noch kein Hotel gebucht?“, fragte Amy entgeistert. War das nicht das erste, was man tat, wenn man in eine Stadt reiste?
Daisy zuckte mit den Schultern. „Wozu Hotel? Ich will länger in Washington bleiben.“
Amy begann zu lächeln und schließlich zu quietschen. Sie fiel Daisy um den Hals. „Mann, Daisy, das ist ja toll! Ist heute schon Weihnachten???“
Daisy lachte und klopfte auf Amys Schultern. „Naja, in ein paar Wochen.“
Die beiden spazierten weiter. „Also, du musst jetzt erst einmal bei mir bleiben, ich kann ja nicht verantworten dass du dir irgendein heruntergekommenes viel zu teueres Zimmer nimmst!“ Daisy nickte.
„Aber du fährst an Weihnachten schon heim? Als ich mit deinem Bruder geredet habe, klang er so, als ob er dich vermisst.“
Amy schüttelte traurig den Kopf. „Ich feiere lieber Lichterfest hier in Washington in der jüdischen Gemeinde.“ Daisy schlug sich vor den Kopf. „Ja, sicher, du bist ja konvertiert...deswegen auch der Streit mit deinen Eltern.“ Amy nickte.
„Aber das ist doch auch schon ein paar Jahre her...meinst du nicht, dass es langsam möglich wäre wieder aufeinander zuzugehen?“ Amy schwieg.
„Ruf doch wenigstens mal deinen Bruder an. Der ist ja nicht so böse auf dich, oder?“
Amy sagte immer noch nichts und lief ruhig neben Daisy her. Wenn die nur wüsste, dass sie sich eigentlich viel lieber mit jemand anderem versöhnen würde...
Ziva fühlte sich nach einem heißem Bad wie ein neuer Mensch. Zwar war sie nicht sonderlich gut gelaunt, aber sie war wenigstens nicht mehr nervös. Sie wühlte in ihrem Kühlschrank, auf der Suche nach etwas passendem zum Abendessen.
Die Polizei hatte Maria, nachdem sie das Haus versucht hatte, heimlich zu verlassen, festgenommen. Jenny lief nervös in ihrem Büro auf und ab, unter dem ruhigen, stoischen Blick von Jethro. „Was ist denn? Jetzt haben wir sie doch...“, sagte der schließlich, als Jenny ihre Schritte beschleunigte. Sie zuckte mit den Schultern. „Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, was sie wollte...und vor allem was sie an meiner Bar zu schaffen hatte...“
Gibbs hob die Hände. „Jetzt beruhig dich doch, die Spurensicherung wird da schon was finden...“ Jenny schüttelte den Kopf und seufzte. Sie war in letzter Zeit so ein Nervenbündel. Sie sollte über die Feiertage wegfahren.
Daisy zuckte mit den Schultern. „Wozu Hotel? Ich will länger in Washington bleiben.“
Amy begann zu lächeln und schließlich zu quietschen. Sie fiel Daisy um den Hals. „Mann, Daisy, das ist ja toll! Ist heute schon Weihnachten???“
Daisy lachte und klopfte auf Amys Schultern. „Naja, in ein paar Wochen.“
Die beiden spazierten weiter. „Also, du musst jetzt erst einmal bei mir bleiben, ich kann ja nicht verantworten dass du dir irgendein heruntergekommenes viel zu teueres Zimmer nimmst!“ Daisy nickte.
„Aber du fährst an Weihnachten schon heim? Als ich mit deinem Bruder geredet habe, klang er so, als ob er dich vermisst.“
Amy schüttelte traurig den Kopf. „Ich feiere lieber Lichterfest hier in Washington in der jüdischen Gemeinde.“ Daisy schlug sich vor den Kopf. „Ja, sicher, du bist ja konvertiert...deswegen auch der Streit mit deinen Eltern.“ Amy nickte.
„Aber das ist doch auch schon ein paar Jahre her...meinst du nicht, dass es langsam möglich wäre wieder aufeinander zuzugehen?“ Amy schwieg.
„Ruf doch wenigstens mal deinen Bruder an. Der ist ja nicht so böse auf dich, oder?“
Amy sagte immer noch nichts und lief ruhig neben Daisy her. Wenn die nur wüsste, dass sie sich eigentlich viel lieber mit jemand anderem versöhnen würde...
Ziva fühlte sich nach einem heißem Bad wie ein neuer Mensch. Zwar war sie nicht sonderlich gut gelaunt, aber sie war wenigstens nicht mehr nervös. Sie wühlte in ihrem Kühlschrank, auf der Suche nach etwas passendem zum Abendessen.
Die Polizei hatte Maria, nachdem sie das Haus versucht hatte, heimlich zu verlassen, festgenommen. Jenny lief nervös in ihrem Büro auf und ab, unter dem ruhigen, stoischen Blick von Jethro. „Was ist denn? Jetzt haben wir sie doch...“, sagte der schließlich, als Jenny ihre Schritte beschleunigte. Sie zuckte mit den Schultern. „Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, was sie wollte...und vor allem was sie an meiner Bar zu schaffen hatte...“
Gibbs hob die Hände. „Jetzt beruhig dich doch, die Spurensicherung wird da schon was finden...“ Jenny schüttelte den Kopf und seufzte. Sie war in letzter Zeit so ein Nervenbündel. Sie sollte über die Feiertage wegfahren.
Navy Soap (76)
„Was soll ich tun???“, rief Jenny schon fast hysterisch. Gibbs zuckte mit den Schultern. „Ein Knopfdruck und der NCIS umstellt dein Haus.“ Wie konnte er nur so gelassen sein? Sie hätte ihm am liebsten erwürgt. Sie atmete tief durch. „Okay.“, sagte sie, tätigte den Anruf wie besprochen und setzte sich wieder hin. „Sie wird erst beim Rausgehen merken dass sie nicht entkommen kann. Dann können wir ja beobachten, was sie vor hat.“, sagte Jenny und sah kurz zu Gibbs. Er stellte sich hinter sie und legte fast beiläufig eine Hand auf ihre Schulter. Sie schloss die Augen. Wenn er so etwas nur öfter tun würde...
Abby ordnete ihre Petrischalen und Eppendorf-Pipetten neu. McGee kam rein. „Abby?“
Sie drehte sich schwunglos zu ihm und widmete sich ohne Gruß wieder ihrer Arbeit.
„Gibbs war hier?“ Sie nickte und ihr fiel ein Türmchen aus Bechergläsern ein. „Ich weiß, er hat dich dasselbe gefragt, aber was ist mit Ziva los? Und was hast du damit zu tun?“
Abby atmete einmal tief durch und überlegte sich ob sie ihn schreiend rausjagen sollte oder sich heulend an seine Schulter schmiegen sollte. Sie entschied sich für Letzteres und warf Tim fast um. „Ich hab alles kaputt gemacht!“, schluchzte sie.
Abby ordnete ihre Petrischalen und Eppendorf-Pipetten neu. McGee kam rein. „Abby?“
Sie drehte sich schwunglos zu ihm und widmete sich ohne Gruß wieder ihrer Arbeit.
„Gibbs war hier?“ Sie nickte und ihr fiel ein Türmchen aus Bechergläsern ein. „Ich weiß, er hat dich dasselbe gefragt, aber was ist mit Ziva los? Und was hast du damit zu tun?“
Abby atmete einmal tief durch und überlegte sich ob sie ihn schreiend rausjagen sollte oder sich heulend an seine Schulter schmiegen sollte. Sie entschied sich für Letzteres und warf Tim fast um. „Ich hab alles kaputt gemacht!“, schluchzte sie.
Navy Soap (75)
„Ich kann mir nicht vorstellen dass du hier in Washington noch nichts Spannendes erlebt hast! Wir sind in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten!“, sagte Daisy, nachdem Amy ihre Erzählungen beendet hatte. Amy schüttelte den Kopf. „Wirklich, ich habe vielleicht ein bisschen was von der Welt gesehen, aber so spannend ist mein Leben nicht!“, beharrte sie.
Daisy sah sie prüfend an. „Verdammt, du bist die einzige aus unserer Klasse die jemals auf nem anderen Kontinent war! Du hast einen Terroranschlag vereitelt. Und jetzt ist dein Leben total angepasst und langweilig und du tust nichts außer einer Diplomarbeit schreiben und seit zwei Wochen in einer Boutique Regale einräumen?“ Amy stöhnte. „Die haben mich auch nur wegen meinen Louibuttons genommen...“ Daisy fiel ihr ins Wort: „Und du bist die einzige aus unserer Klasse die Haute Couture trägt!“ Amy lachte. „Ja weils mir meine Tante schenkt, meinst du ich könnte mir das sonst leisten...“
Daisy wurde ruhig und sah Amy lange an. „Da ist aber ne Menge passiert und du weigerst dich mir das zu erzählen. Was soll ich denn bitte davon halten?“, sie klang schon fast gekränkt. Amy seufzte. Daisy konnte man nichts vormachen. Sie konnte Gedanken lesen und tauchte immer dann auf, wenn man es nicht erwarten würde.
„Ich habe meinen Exfreund erschossen, mich in eine Mossadagentin verliebt und wurde von einem Terroristen entführt. Und dann hat die Agentin mit einer Forensikerin herumgeknutscht. Und ich möchte jetzt nicht mehr drüber reden.“
Daisy sah sie geschockt an. Dann lockerten sich ihre Züge, nur um sie dann wieder mit zusammengekniffenen Augenbrauen anzustarren. Daisy suchte nach einem Häufchen Ironie, wenigstens einer Brise Sarkasmus und hoffte, dass Amy aufspringen und „VERARSCHT!!!“, rufen würde.
Dann begann sie zu lachen. Sie bog ihren Rücken durch und warf den Kopf in den Nacken. Ihre braune Mähne wehte um ihr Gesicht. Sie wischte sich Tränen aus den Augenwinkeln und schnaubte: „Mensch Amy, du bist echt besser geworden im Witze erzählen!“ Dann sah sie zu Amy, die immer noch ernst und unverändert da saß. „Das...war gar kein Witz...?“ Amy saß da und schaute Daisy ernst an. „Oh mein...“ - „Sag nicht das was du sagen willst!“ - „Gott?“ Amy schüttelte den Kopf. „Hast du schonmal dran gedacht die Geschichte zu verkaufen? Das wäre ein Film!“ Amy sah weg. Daisy wurde ruhig. „Das ist noch nicht so lange her...oder...?“ Amy nickte.
„Oh Baby das tut mir so Leid...“, flüsterte sie und streichelte Amys Arm.
„Mein Gott Jethro, wo bleibst du denn so lange???“, fuhr Jenny Gibbs an, als der in ihr Büro stolperte. „Ich hab mich ja beeilt, fliegen kann ich trotzdem nicht.“.
„Da! Da ist sie!!!“, Jenny deutete auf den Bildschirm und starrte mit weit aufgerissenen Augen darauf.
Daisy sah sie prüfend an. „Verdammt, du bist die einzige aus unserer Klasse die jemals auf nem anderen Kontinent war! Du hast einen Terroranschlag vereitelt. Und jetzt ist dein Leben total angepasst und langweilig und du tust nichts außer einer Diplomarbeit schreiben und seit zwei Wochen in einer Boutique Regale einräumen?“ Amy stöhnte. „Die haben mich auch nur wegen meinen Louibuttons genommen...“ Daisy fiel ihr ins Wort: „Und du bist die einzige aus unserer Klasse die Haute Couture trägt!“ Amy lachte. „Ja weils mir meine Tante schenkt, meinst du ich könnte mir das sonst leisten...“
Daisy wurde ruhig und sah Amy lange an. „Da ist aber ne Menge passiert und du weigerst dich mir das zu erzählen. Was soll ich denn bitte davon halten?“, sie klang schon fast gekränkt. Amy seufzte. Daisy konnte man nichts vormachen. Sie konnte Gedanken lesen und tauchte immer dann auf, wenn man es nicht erwarten würde.
„Ich habe meinen Exfreund erschossen, mich in eine Mossadagentin verliebt und wurde von einem Terroristen entführt. Und dann hat die Agentin mit einer Forensikerin herumgeknutscht. Und ich möchte jetzt nicht mehr drüber reden.“
Daisy sah sie geschockt an. Dann lockerten sich ihre Züge, nur um sie dann wieder mit zusammengekniffenen Augenbrauen anzustarren. Daisy suchte nach einem Häufchen Ironie, wenigstens einer Brise Sarkasmus und hoffte, dass Amy aufspringen und „VERARSCHT!!!“, rufen würde.
Dann begann sie zu lachen. Sie bog ihren Rücken durch und warf den Kopf in den Nacken. Ihre braune Mähne wehte um ihr Gesicht. Sie wischte sich Tränen aus den Augenwinkeln und schnaubte: „Mensch Amy, du bist echt besser geworden im Witze erzählen!“ Dann sah sie zu Amy, die immer noch ernst und unverändert da saß. „Das...war gar kein Witz...?“ Amy saß da und schaute Daisy ernst an. „Oh mein...“ - „Sag nicht das was du sagen willst!“ - „Gott?“ Amy schüttelte den Kopf. „Hast du schonmal dran gedacht die Geschichte zu verkaufen? Das wäre ein Film!“ Amy sah weg. Daisy wurde ruhig. „Das ist noch nicht so lange her...oder...?“ Amy nickte.
„Oh Baby das tut mir so Leid...“, flüsterte sie und streichelte Amys Arm.
„Mein Gott Jethro, wo bleibst du denn so lange???“, fuhr Jenny Gibbs an, als der in ihr Büro stolperte. „Ich hab mich ja beeilt, fliegen kann ich trotzdem nicht.“.
„Da! Da ist sie!!!“, Jenny deutete auf den Bildschirm und starrte mit weit aufgerissenen Augen darauf.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Navy Soap (74)
Amy lief zur Bushaltestelle. Sie musste heute noch an die Uni und mit ihrem Prof reden, sonst würde das mit ihrem Diplom noch ein böses Ende nehmen. Timmi hatte sie im Schlafzimmer eingesperrt, weil sie da den kleinsten Schaden anrichten konnte.
Sie hörte Schritte hinter sich und wirbelte herum. Seit der Entfürhung war sie verdammt schreckhaft geworden. Sie starrte halb erschrocken, halb verwundert in das Gesicht ihrer alten Schulfreundin: Daisy!
„Mensch Amy, ich lauf dir schon seit einem Block hinterher...du hörst einen ja echt nicht!“, begrüßte diese sie und umarmte sie. Amy konnte es nicht fassen. „Daisy! Was machst du denn hier?“ Daisy löste sich aus der Umarmung und musterte Amy. „Du hast dich total verändert!“, merkte sie an und erklärte dann: „Ich hab deinen Bruder in Michigan getroffen und dachte, ich sollte dich mal wieder besuchen.“ Sie hatten sich seit dem Abschluss nicht mehr gesehen. Amy wurde nachdenklich. Ihr Bruder... Aber sie wollte nicht noch mehr Trübsaal blasen, sondern sich darüber freuen, dass Daisy da war!
„Lass uns nen Kaffee trinken. Wir haben uns glaube ich ne Menge zu erzählen!“, schlug Amy vor. Die Worte, sie hätte sich verändert liefen ihr runter wie Öl. Beim Abschluss war sie das kleine Mauerblümchen gewesen, total fasziniert von alten Radios,die sie auseinander schrauben konnte wie Spock in „The City on the Edge of Forever“. Und total fasziniert von Star Trek. Niemand hatte sie gemocht, nur Daisy war immer auf ihrer Seite gewesen. Dann war sie nach dem Abschluss für ein halbes Jahr nach Mailand gegangen und hatte von ihrer Tante beigebracht bekommen, was High Heels sind und wie man in ihnen läuft, wozu Wimperntusche gut ist und dass Kaffee Gott ist.
Ziva verbrannte sich die Zunge als sie an ihrem frisch gebrühtem Kaffee nippte. Sie stand in ihrer Küche und ärgerte sich darüber, dass sie heute in der Arbeit so schwach gewesen war. Sie konnte doch nicht einfach wegen zwischenmenschlichen Problemen, die in der Zentrale und auch sonst niemanden etwas angingen, heimgehen!
Jenny nickte immer wieder weg, während sie auf die schlechten Schwarz-Weiß Bilder schaute. Sie zwang sich zur Aufmerksamkeit.
Als ob sie es gewusst hatte, tat sie etwas. Sie schrie auf, als sich die Tür die hinaus auf die Veranda führte, öffnete und klingelte wie eine Besessene nach Gibbs.
Sie hörte Schritte hinter sich und wirbelte herum. Seit der Entfürhung war sie verdammt schreckhaft geworden. Sie starrte halb erschrocken, halb verwundert in das Gesicht ihrer alten Schulfreundin: Daisy!
„Mensch Amy, ich lauf dir schon seit einem Block hinterher...du hörst einen ja echt nicht!“, begrüßte diese sie und umarmte sie. Amy konnte es nicht fassen. „Daisy! Was machst du denn hier?“ Daisy löste sich aus der Umarmung und musterte Amy. „Du hast dich total verändert!“, merkte sie an und erklärte dann: „Ich hab deinen Bruder in Michigan getroffen und dachte, ich sollte dich mal wieder besuchen.“ Sie hatten sich seit dem Abschluss nicht mehr gesehen. Amy wurde nachdenklich. Ihr Bruder... Aber sie wollte nicht noch mehr Trübsaal blasen, sondern sich darüber freuen, dass Daisy da war!
„Lass uns nen Kaffee trinken. Wir haben uns glaube ich ne Menge zu erzählen!“, schlug Amy vor. Die Worte, sie hätte sich verändert liefen ihr runter wie Öl. Beim Abschluss war sie das kleine Mauerblümchen gewesen, total fasziniert von alten Radios,die sie auseinander schrauben konnte wie Spock in „The City on the Edge of Forever“. Und total fasziniert von Star Trek. Niemand hatte sie gemocht, nur Daisy war immer auf ihrer Seite gewesen. Dann war sie nach dem Abschluss für ein halbes Jahr nach Mailand gegangen und hatte von ihrer Tante beigebracht bekommen, was High Heels sind und wie man in ihnen läuft, wozu Wimperntusche gut ist und dass Kaffee Gott ist.
Ziva verbrannte sich die Zunge als sie an ihrem frisch gebrühtem Kaffee nippte. Sie stand in ihrer Küche und ärgerte sich darüber, dass sie heute in der Arbeit so schwach gewesen war. Sie konnte doch nicht einfach wegen zwischenmenschlichen Problemen, die in der Zentrale und auch sonst niemanden etwas angingen, heimgehen!
Jenny nickte immer wieder weg, während sie auf die schlechten Schwarz-Weiß Bilder schaute. Sie zwang sich zur Aufmerksamkeit.
Als ob sie es gewusst hatte, tat sie etwas. Sie schrie auf, als sich die Tür die hinaus auf die Veranda führte, öffnete und klingelte wie eine Besessene nach Gibbs.
Montag, 7. Dezember 2009
Navy Soap (73)
Jenny saß resigniert an ihrem Schreibtisch. Sie hatte Maria frei gegeben und ließ heute einen Sicherheitsdienst Webcams im ganzen Haus installieren. Sie hasste diese Komplettüberwachung, aber sie musste es tun!!! Sie konnte über Internet auf die schwarz-weißen Flimmerbildchen zugreifen und beobachtete, wie sich in ihrer Wohnung nichts regte.
Sie hoffte insgeheim, dass Maria auftauchen würde. Hoffentlich hatte Gibbs recht und sie stellte sich dämlich an!
„Hallo Abby.“, Gibbs stellte einen XXL-Becher Cafpow auf den Labortisch und beäugte sie. Sie saß an ihrem Schreibtisch und starrte auf den Bildschirm ihres PCs.
„Hi Gibbs.“, sagte sie, überhaupt nicht fröhlich.
„Ähm ich habe gehört dass du mir sagen kannst, was da gestern mit Ziva und ihrer Freundin ablief.“, sagte er. Er war sich nicht sicher, ob er die Antwort hören wollte.
„Naja die beiden haben gestritten.“, sagte Abby knapp und wich seinen Blicken aus.
„Und was hast du mit der Sache zu tun?“, fragte Gibbs und hockte sich auf einen Schemel gegenüber von Abby.
Sie biss sich auf die Lippe und schwieg.
„Ich dachte du und Ziva...ihr versteht euch nicht...und nun bist du auch noch in einen Streit mit ihr und ihrer Freundin verwickelt.“
Sie begann: „Naja Amy und ich verstehen ganz gut...hatten in der Kiste ja genug Zeit uns kennen zu lernen.“, mehr sagte sie nicht. Sie wollte Gibbs auf keinen Fall erzählen, was an dem Abend passiert war!
„Und ich nehme an, Ziva passt das nicht.“, sagte Gibbs und sah sie fragend an.
Abby schüttelte den Kopf. „nein, nicht ganz...oder doch...ach Gibbs ich versteh das auch nicht.“
Er wusste ganz genau, dass sie log. Und das frustrierte ihn gewaltig. Seine Abby...
„Gibbs, bitte, das ist nur vorrübergehend. Du kennst Ziva doch. Sie wird morgen wieder die Alte sein.“, sagte Abby flehend. Sie konnte seine Anwesenheit nicht länger ertragen.
Er seufzte und stand auf. Er hatte nie Probleme gehabt, die Wahrheit aus irgendwelchen Bastarden rauszuprügeln, aber bei Abby versagte er.
Sie hoffte insgeheim, dass Maria auftauchen würde. Hoffentlich hatte Gibbs recht und sie stellte sich dämlich an!
„Hallo Abby.“, Gibbs stellte einen XXL-Becher Cafpow auf den Labortisch und beäugte sie. Sie saß an ihrem Schreibtisch und starrte auf den Bildschirm ihres PCs.
„Hi Gibbs.“, sagte sie, überhaupt nicht fröhlich.
„Ähm ich habe gehört dass du mir sagen kannst, was da gestern mit Ziva und ihrer Freundin ablief.“, sagte er. Er war sich nicht sicher, ob er die Antwort hören wollte.
„Naja die beiden haben gestritten.“, sagte Abby knapp und wich seinen Blicken aus.
„Und was hast du mit der Sache zu tun?“, fragte Gibbs und hockte sich auf einen Schemel gegenüber von Abby.
Sie biss sich auf die Lippe und schwieg.
„Ich dachte du und Ziva...ihr versteht euch nicht...und nun bist du auch noch in einen Streit mit ihr und ihrer Freundin verwickelt.“
Sie begann: „Naja Amy und ich verstehen ganz gut...hatten in der Kiste ja genug Zeit uns kennen zu lernen.“, mehr sagte sie nicht. Sie wollte Gibbs auf keinen Fall erzählen, was an dem Abend passiert war!
„Und ich nehme an, Ziva passt das nicht.“, sagte Gibbs und sah sie fragend an.
Abby schüttelte den Kopf. „nein, nicht ganz...oder doch...ach Gibbs ich versteh das auch nicht.“
Er wusste ganz genau, dass sie log. Und das frustrierte ihn gewaltig. Seine Abby...
„Gibbs, bitte, das ist nur vorrübergehend. Du kennst Ziva doch. Sie wird morgen wieder die Alte sein.“, sagte Abby flehend. Sie konnte seine Anwesenheit nicht länger ertragen.
Er seufzte und stand auf. Er hatte nie Probleme gehabt, die Wahrheit aus irgendwelchen Bastarden rauszuprügeln, aber bei Abby versagte er.
Sonntag, 6. Dezember 2009
Navy Soap (72)
Als die beiden allein waren fragte Gibbs: „McGee, ist Ziva schon länger so?“
McGee wurde aus seinen Gedanken gerissen...er hatte immer noch das Bild von Tony, der in den Aufzug stieg, vor Augen. „Öhm, Ziva? Nein...die ist...doch...Seit gestern stimmt irgendwas nicht.“
Gibbs sah ihn erwartungsvoll an. Eigentlich wollte McGee das nicht erzählen! Er haderte kurz mit sich selbst, konnte dann aber den stahlblauen Blicken wie aus Eisen, nicht länger widerstehen. Gibbs zwang ihn allein mit einem Blick in die Knie!
„Also...gestern war Amy da...also Zivas Freundin...irgendwie haben die beiden sich ziemlich angeschrien, Abby hat dazu auch noch was gesagt und dann...naja, seither ist Ziva total durch den Wind.“
„Was hat Abby denn damit zu tun? Wer lässt hier überhaupt einfach so irgendwelche Leute rein???“
„Ich weiß nicht, Boss!“
Gibbs wurde langsam ungeduldig und böse.
„Ja und um was ging es überhaupt? Diese Ms Andersson würde die Zentrale doch nie wieder betreten, wenn sie nicht müsste!“
„Das haben wir leider auch nicht mitbekommen...irgendwie nur etwas von wegen, nichts sei mehr so, wie früher und so...“, sagte McGee und zog den Kopf ein, bereit für eine Ohrfeige. Gibbs stand wütend auf und murmelte noch etwas wie „Und ihr wollt Special Agents sein!“ und ging runter zu Abby.
„Also Ziva, jetzt kannst du ruhig ehrlich zu mir sein.“, sagte Tony, während die beiden durch Washington fuhren.
„Tony ich möchte aber nicht drüber reden!“, beharrte ziva. Sie sah kurz zu ihm hinüber. Er sah frustriert aus. „Es tut mir übrigens Leid, dass ich dich heute Mittag so angefahren hab...“, fügte sie leise hinzu.
Tony sagte nach einer kurzen Pause: „Schon ok.“
Die beiden schwiegen.
„Warum entschuldigst du dich nicht auch so einfach bei Amy oder sie sich bei dir?“, fragte er dann, als sie an einer Ampel standen.
„Du kannst mich raus lassen, ich lauf das restliche Stück.“, sagte Ziva hastig und verließ fluchtartig das Auto.
Tony stöhnte und wendete bei der nächsten Gelegenheit, zurück zur Zentrale.
Sie rannte immer noch leicht hinkend zu ihrer Wohnung und drehte den Schlüssel hinter sich so oft es ging. „Ich will nichts mehr von Amy hören!“, rief sie und zerknüllte die Post-it-Botschaft von damals.
McGee wurde aus seinen Gedanken gerissen...er hatte immer noch das Bild von Tony, der in den Aufzug stieg, vor Augen. „Öhm, Ziva? Nein...die ist...doch...Seit gestern stimmt irgendwas nicht.“
Gibbs sah ihn erwartungsvoll an. Eigentlich wollte McGee das nicht erzählen! Er haderte kurz mit sich selbst, konnte dann aber den stahlblauen Blicken wie aus Eisen, nicht länger widerstehen. Gibbs zwang ihn allein mit einem Blick in die Knie!
„Also...gestern war Amy da...also Zivas Freundin...irgendwie haben die beiden sich ziemlich angeschrien, Abby hat dazu auch noch was gesagt und dann...naja, seither ist Ziva total durch den Wind.“
„Was hat Abby denn damit zu tun? Wer lässt hier überhaupt einfach so irgendwelche Leute rein???“
„Ich weiß nicht, Boss!“
Gibbs wurde langsam ungeduldig und böse.
„Ja und um was ging es überhaupt? Diese Ms Andersson würde die Zentrale doch nie wieder betreten, wenn sie nicht müsste!“
„Das haben wir leider auch nicht mitbekommen...irgendwie nur etwas von wegen, nichts sei mehr so, wie früher und so...“, sagte McGee und zog den Kopf ein, bereit für eine Ohrfeige. Gibbs stand wütend auf und murmelte noch etwas wie „Und ihr wollt Special Agents sein!“ und ging runter zu Abby.
„Also Ziva, jetzt kannst du ruhig ehrlich zu mir sein.“, sagte Tony, während die beiden durch Washington fuhren.
„Tony ich möchte aber nicht drüber reden!“, beharrte ziva. Sie sah kurz zu ihm hinüber. Er sah frustriert aus. „Es tut mir übrigens Leid, dass ich dich heute Mittag so angefahren hab...“, fügte sie leise hinzu.
Tony sagte nach einer kurzen Pause: „Schon ok.“
Die beiden schwiegen.
„Warum entschuldigst du dich nicht auch so einfach bei Amy oder sie sich bei dir?“, fragte er dann, als sie an einer Ampel standen.
„Du kannst mich raus lassen, ich lauf das restliche Stück.“, sagte Ziva hastig und verließ fluchtartig das Auto.
Tony stöhnte und wendete bei der nächsten Gelegenheit, zurück zur Zentrale.
Sie rannte immer noch leicht hinkend zu ihrer Wohnung und drehte den Schlüssel hinter sich so oft es ging. „Ich will nichts mehr von Amy hören!“, rief sie und zerknüllte die Post-it-Botschaft von damals.
Navy Soap (71)
Amy saß mit Timmi auf dem Sofa und konnte diesmal wirklich bei allen Witzen ihrer Lieblingsserie lachen. Sie hatte Timmi ein wenig Thunfisch mit Tomatenmark angerührt. Das war billiger als Katzenfutter und außerdem aß sie das gleiche nur warm mit Nudeln.
Der Akku von Amys Handy piepste. Auf einmal hörte sie den Fernseher nur noch weitem und fühlte auch Timmi auf ihrem Schoß nicht mehr. Sie war auf einmal wieder in der Kiste.
Sie begann zu zittern und bekam Schweißausbrüche.
Sie stieß ihren Teller weg und rannte ins Bad, wo sie sich eimerweise eiskaltes Wasser ins Gesicht klatschte. Sie starrte entgeistert ihr Make-up-verschmiertes Spiegelbild an. Was war das gewesen? „Ist okay, Amy, alles in ordnung...es ist ja alles gut gegangen...“, redete sie sich ein. Timmi saß auf der Schwelle zum Badezimmer und sah Amy fragend an. Nein, diesmal würde nicht alles gut werden! „Muss ich denn erst wieder entführt werden, damit Ziva zurückkommt???“, schluchzte Amy und kauerte sich auf dem flauschigen Badezimmerteppich zusammen. Von wegen neues Leben! Von wegen neuer Anfang! Was sollte diese Katze schon ändern!!! Nachdem sie sich Wasser ins Gesicht gekippt hatte, sahen ihre Haare auch fast wieder so aus wie vorher! Keine Veränderung!
Ziva bekam den Rest des Arbeitstages nichts mehr auf die Reihe. Ihr Computer hängte sich auf, sie verschüttete Kaffee über die Akten, der Kopierer zerriss beim Drucken das Papier...
„Wah!“, Ziva krallte ihre Hände zusammen und war kurz davor, den unschuldigen Automaten zu zermalmen. „Mein Gott Ziva beruhig dich!“, Gibbs stand hinter ihr. Sie drehte sich erschrocken um. „Boss! Tut mir Leid, ich geh gleich wieder an die Arbeit.“
Er sah sie kurz verwirrt an. „Was ist denn bei dir los? Du hetzt hier durchs Büro wie ne Besessene...was hast du denn?“
Ziva musste sich setzen. Sie atmete kurz ruhig durch.
„Nichts ist los, alles ok, ich bin nur etwas...brauch nur fünf Minuten, hab dann alles wieder unter Kontrolle.“, sagte sie außer Atem, aber mit einer unnatürlich dünnen, hohen Stimme, als ob sie gleich anfangen würde zu weinen.
„Geh nach Hause.“, sagte Gibbs. Sie sah zu ihm auf. Er nickte verständnisvoll.
„Nein, Boss, ich...“
„Schon gut Ziva, Tony bringt dich heim.“
Tony stand schon mit dem Autoschlüssel bereit.
„Was? Warum?“, fragte Ziva entgeistert. Sie war doch noch im vollen Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten!
„Denkst du, ich lass dich in dem Zustand Autofahren?“, fragte Gibbs. Ziva musste grinsen. „Du lässt mich auch sonst nie fahren.“, stellte sie, fast wieder normal, fest und packte ihre Sachen.
Der Akku von Amys Handy piepste. Auf einmal hörte sie den Fernseher nur noch weitem und fühlte auch Timmi auf ihrem Schoß nicht mehr. Sie war auf einmal wieder in der Kiste.
Sie begann zu zittern und bekam Schweißausbrüche.
Sie stieß ihren Teller weg und rannte ins Bad, wo sie sich eimerweise eiskaltes Wasser ins Gesicht klatschte. Sie starrte entgeistert ihr Make-up-verschmiertes Spiegelbild an. Was war das gewesen? „Ist okay, Amy, alles in ordnung...es ist ja alles gut gegangen...“, redete sie sich ein. Timmi saß auf der Schwelle zum Badezimmer und sah Amy fragend an. Nein, diesmal würde nicht alles gut werden! „Muss ich denn erst wieder entführt werden, damit Ziva zurückkommt???“, schluchzte Amy und kauerte sich auf dem flauschigen Badezimmerteppich zusammen. Von wegen neues Leben! Von wegen neuer Anfang! Was sollte diese Katze schon ändern!!! Nachdem sie sich Wasser ins Gesicht gekippt hatte, sahen ihre Haare auch fast wieder so aus wie vorher! Keine Veränderung!
Ziva bekam den Rest des Arbeitstages nichts mehr auf die Reihe. Ihr Computer hängte sich auf, sie verschüttete Kaffee über die Akten, der Kopierer zerriss beim Drucken das Papier...
„Wah!“, Ziva krallte ihre Hände zusammen und war kurz davor, den unschuldigen Automaten zu zermalmen. „Mein Gott Ziva beruhig dich!“, Gibbs stand hinter ihr. Sie drehte sich erschrocken um. „Boss! Tut mir Leid, ich geh gleich wieder an die Arbeit.“
Er sah sie kurz verwirrt an. „Was ist denn bei dir los? Du hetzt hier durchs Büro wie ne Besessene...was hast du denn?“
Ziva musste sich setzen. Sie atmete kurz ruhig durch.
„Nichts ist los, alles ok, ich bin nur etwas...brauch nur fünf Minuten, hab dann alles wieder unter Kontrolle.“, sagte sie außer Atem, aber mit einer unnatürlich dünnen, hohen Stimme, als ob sie gleich anfangen würde zu weinen.
„Geh nach Hause.“, sagte Gibbs. Sie sah zu ihm auf. Er nickte verständnisvoll.
„Nein, Boss, ich...“
„Schon gut Ziva, Tony bringt dich heim.“
Tony stand schon mit dem Autoschlüssel bereit.
„Was? Warum?“, fragte Ziva entgeistert. Sie war doch noch im vollen Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten!
„Denkst du, ich lass dich in dem Zustand Autofahren?“, fragte Gibbs. Ziva musste grinsen. „Du lässt mich auch sonst nie fahren.“, stellte sie, fast wieder normal, fest und packte ihre Sachen.
Navy Soap (70)
Tony kam in der Mittagspause zu ziva, die gerade ein mitgebrachtes Brötchen auspackte. „Sag mal Ziva, was war denn da gestern los?“
Sie sah ihn erschrocken an. Sie konnte nicht ausweichen und sagen: „Ich weiß nicht was du meinst“, denn jeder hatte diese Szene gestern mitbekommen.
Sie seufzte. „Tony, könntest du dich bitte um deine eigenen Angelegenheiten kümmern?“
„Nein Ziva, das ist irgendwie nicht mehr nur deine Angelegenheit sondern sogar Abby scheint ja etwas damit zu tun haben? Was ist da los?“
„Das geht dich nichts an.“
„Ich mir aber Sorgen.“
Er machte sich Sorgen! Seit wann denn das? Immer wenn er Ziva über Amy gefragt hatte, hatte er so einen lüsternen Blick drauf gehabt, als ob er sich auf diese Informationen dann einen runterholen wollte. Er schien wohl voyeuristisch veranlagt zu sein, wenn es um zwei Frauen ging...
„Musst du aber nicht. Und wenn du es mir jetzt bitte ersparen würdest, mich noch länger an diesen peinlichen Vorfall zu erinnern?“
Er schlug mit der Hand auf Tisch, zwar nicht fest, zeigte damit aber deutlich seine Meinung. „Mensch Ziva, was ist eigentlich mit dir los? Wir hatten uns mal echt gut verstanden...“
Ziva setzte einen überheblichen Blick auf. „Tja und dann hast du angefangen mir und Amy zu misstrauen...“, sie brach ab. Ja, aber Amy war jetzt Geschichte...Sie redete schnell weiter, bevor man ihre Unsicherheit bemerken konnte. „Außerdem machst du jedes gute Gespräch mit einem Dinozzo-Macho-Spruch kaputt! Hast du eigentlich eine Ahnung wie nervig und deprimierend das ist? Es könnte aber auch ganz einfach sein, dass du gar nicht anders kannst...und dass das der Grund ist, warum du noch NIE eine feste Freundin hattest!“
Ziva sah ihn arrogant an und lief, immer noch leicht humpelnd zum Aufzug. Den Rest ihrer Mittagspause wollte sie allein verbringen!
Tony setzte sich resigniert an seinen Schreibtisch. McGee wollte etwas sagen, aber er wusste nicht so Recht, was.
„Schon okay, Bambino, sie hat mich grad echt fertig gemacht...“, sagte Tony schließlich. „Das ist Zivas beste Taktik...verletzte andere lieber, bevor du etwas von dir selbst preisgibst!“, sagte er bitter und begann seine Akten zu ordnen. Sie brauchte sich nicht zu wundern, wenn sie kaum Freunde hatte!
Ziva setzte sich mit ihrem Brötchen auf eine Parkbank und seufzte. Warum war sie so gemein zu Tony gewesen? Er konnte ja nichts dafür, dass sie sich gestern vor versammelter Mannschaft lächerlich gemacht hatte. Er hatte sich wahrscheinlich wirklich nur erkundigen wollen, ob alles in Ordnung sei. Ziva schüttelte den Kopf...sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass Abby und Tony es gut mit ihr meinten! Ihr schoss wieder ihr Lieblingskonflikt in den Kopf: Vertrauen!
„Ohne das Team wärst du schon lange tot! Sie haben dich schon so oft aus der Klemme geholt!“, Lara Croft war wieder da.
„Quatsch, du kommst auch super alleine zurecht! Du bist nicht umsonst eine der besten Agentinnen des Mossad!“, poppte James Bond auf ihrer anderen Schulter auf.
Die beiden begannen sich zu streiten. Bis Ziva rief: „Schluss jetzt, verschwindet ihr Quälgeister!!!“ Die Engelchen verschwanden, nur einige Parkbesucher starrten sie an. Ziva stand hastig auf und rannte zurück zum Hauptquartier. Konnte sie sich denn nur noch lächerlich machen???
Sie sah ihn erschrocken an. Sie konnte nicht ausweichen und sagen: „Ich weiß nicht was du meinst“, denn jeder hatte diese Szene gestern mitbekommen.
Sie seufzte. „Tony, könntest du dich bitte um deine eigenen Angelegenheiten kümmern?“
„Nein Ziva, das ist irgendwie nicht mehr nur deine Angelegenheit sondern sogar Abby scheint ja etwas damit zu tun haben? Was ist da los?“
„Das geht dich nichts an.“
„Ich mir aber Sorgen.“
Er machte sich Sorgen! Seit wann denn das? Immer wenn er Ziva über Amy gefragt hatte, hatte er so einen lüsternen Blick drauf gehabt, als ob er sich auf diese Informationen dann einen runterholen wollte. Er schien wohl voyeuristisch veranlagt zu sein, wenn es um zwei Frauen ging...
„Musst du aber nicht. Und wenn du es mir jetzt bitte ersparen würdest, mich noch länger an diesen peinlichen Vorfall zu erinnern?“
Er schlug mit der Hand auf Tisch, zwar nicht fest, zeigte damit aber deutlich seine Meinung. „Mensch Ziva, was ist eigentlich mit dir los? Wir hatten uns mal echt gut verstanden...“
Ziva setzte einen überheblichen Blick auf. „Tja und dann hast du angefangen mir und Amy zu misstrauen...“, sie brach ab. Ja, aber Amy war jetzt Geschichte...Sie redete schnell weiter, bevor man ihre Unsicherheit bemerken konnte. „Außerdem machst du jedes gute Gespräch mit einem Dinozzo-Macho-Spruch kaputt! Hast du eigentlich eine Ahnung wie nervig und deprimierend das ist? Es könnte aber auch ganz einfach sein, dass du gar nicht anders kannst...und dass das der Grund ist, warum du noch NIE eine feste Freundin hattest!“
Ziva sah ihn arrogant an und lief, immer noch leicht humpelnd zum Aufzug. Den Rest ihrer Mittagspause wollte sie allein verbringen!
Tony setzte sich resigniert an seinen Schreibtisch. McGee wollte etwas sagen, aber er wusste nicht so Recht, was.
„Schon okay, Bambino, sie hat mich grad echt fertig gemacht...“, sagte Tony schließlich. „Das ist Zivas beste Taktik...verletzte andere lieber, bevor du etwas von dir selbst preisgibst!“, sagte er bitter und begann seine Akten zu ordnen. Sie brauchte sich nicht zu wundern, wenn sie kaum Freunde hatte!
Ziva setzte sich mit ihrem Brötchen auf eine Parkbank und seufzte. Warum war sie so gemein zu Tony gewesen? Er konnte ja nichts dafür, dass sie sich gestern vor versammelter Mannschaft lächerlich gemacht hatte. Er hatte sich wahrscheinlich wirklich nur erkundigen wollen, ob alles in Ordnung sei. Ziva schüttelte den Kopf...sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass Abby und Tony es gut mit ihr meinten! Ihr schoss wieder ihr Lieblingskonflikt in den Kopf: Vertrauen!
„Ohne das Team wärst du schon lange tot! Sie haben dich schon so oft aus der Klemme geholt!“, Lara Croft war wieder da.
„Quatsch, du kommst auch super alleine zurecht! Du bist nicht umsonst eine der besten Agentinnen des Mossad!“, poppte James Bond auf ihrer anderen Schulter auf.
Die beiden begannen sich zu streiten. Bis Ziva rief: „Schluss jetzt, verschwindet ihr Quälgeister!!!“ Die Engelchen verschwanden, nur einige Parkbesucher starrten sie an. Ziva stand hastig auf und rannte zurück zum Hauptquartier. Konnte sie sich denn nur noch lächerlich machen???
Navy Soap (69)
Amy lief gut gelaunt aus dem Friseursalon heraus. Sie fühlte sich bei Jacky, ihrer Stammfrisuerin immer wohl. Sie betrachtete ihr Spiegelbild in einem Schaufenster. Sie hatte sich einen kurzen bob im Stil der 60er schneiden lassen, dazu ihre natürliche rote Haarfarbe mit Kupfer unterstreichen lassen. Sie fühlte sich gut. Sie kam an einer Tierhandlung vorbei. Kurz betrachtete sie die kleinen Schildkröten und Hamster im Schaufenster, ehe sie dann „Warum nicht...“, murmelte und keine zwanzig Minuten später eine neue kleine Freundin hatte: Stubentigerin Timmi.
„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“, sagte sie fröhlich, als sie sich daheim im Spiegel sah.
Abby saß in ihrem Labor, kaute an ihren Nägeln und ließ es bei Amy klingeln. Die ging irgendwann ran, als Abby schon wieder auflegen wollte.
„Hallo?“, fragte Amy. Abby konnte nicht wirklich heraushören, wie es Amy ging.
„Hi, ich bin's Abby.“
„Oh, hi.“ Man hörte, dass Amy nicht mit einem Anruf von ihr gerechnet hatte.
„Was gibt’s?“, fragte sie. Sie gab sich Mühe, gestresst zu klingen. Abby seufzte lautlos. Amy wollte also gar nicht mit ihr reden.
„Ich wollte fragen...wie es dir so geht. Vielleicht sollten wir uns mal treffen. Also nur du und ich.“
Amy schwieg kurz. „Was...OH NEIN; TIMMI; KOMM SOFORT DA RUNTER; NEIIIIN!!!“, hörte Abby dann Amy aufgeregt rufen.
Selbige kam dann wieder außer Atem zurück zum Hörer. Diesmal war es nicht gespielt. „Abby? Bist du noch dran? Sorry, meine neue Katze weiß noch nicht über meine Hausordnung Bescheid...“
Abby zwang sich zu einem Lachen. „Also? Wann hättest du mal Zeit?“
Amy wurde ernst und hörte auf, Abby etwas vorzuspielen. „Abby ich wüsste nicht was es noch zu reden gibt. Die Sache mit Ziva und mir ist vorbei.“
Abby begann wieder: „Ja, aber vielleicht möchtest du drüber reden, wie es dir jetzt so geht!“
„Danke Abby, ist echt lieb von dir...aber ich glaube du bist dafür die falsche Gesprächspartnerin. Ich möchte Ziva und den NCIS einfach vergessen. Ich hab dich echt gern, aber du würdest mich nur an das alles erinnern. Vielleicht unternehmen wir mal was, wenn Gras über die Sache gewachsen ist.“, schlug Amy vor.
Abby seufzte. „Na gut.“
Amy legte ihr Handy weg und jagte Timmi wieder hinterher, die ihr neues Zuhause erkundete. „Hab ich dich!“, sagte sie und drückte das kleine Kätzchen an sich und strich behutsam über das orange-getigerte Fell. Timmi sah sie mit großen Augen an und begann dann wohlig zu schnurren. Amy hob sie hoch, so dass sie ihr in die Augen sehen konnte. „Wollen wir Freunde sein?“. Die Katze drückte die Augen zusammen und schnurrte weiter, so dass sie in Amys Händen vibrierte. „Ich schätze das ist ein 'ja'?“, fragte Amy und stupste das rosa Schnäuzchen mit ihrer Nasenspitze an. Dann setzte sie die kleine wieder auf den Boden. Timmi schlich um ihre Füße herum und kuschelte sich an ihre Beine.
„Hast du Hunger?“ , fragte Amy und ging zur Küche. Timmi folgte ihr tapsig und stolperte über die Kabel, die Amy immer noch nicht verlegt hatte.
„Es gibt nur koscher, dass das klar ist!“
„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“, sagte sie fröhlich, als sie sich daheim im Spiegel sah.
Abby saß in ihrem Labor, kaute an ihren Nägeln und ließ es bei Amy klingeln. Die ging irgendwann ran, als Abby schon wieder auflegen wollte.
„Hallo?“, fragte Amy. Abby konnte nicht wirklich heraushören, wie es Amy ging.
„Hi, ich bin's Abby.“
„Oh, hi.“ Man hörte, dass Amy nicht mit einem Anruf von ihr gerechnet hatte.
„Was gibt’s?“, fragte sie. Sie gab sich Mühe, gestresst zu klingen. Abby seufzte lautlos. Amy wollte also gar nicht mit ihr reden.
„Ich wollte fragen...wie es dir so geht. Vielleicht sollten wir uns mal treffen. Also nur du und ich.“
Amy schwieg kurz. „Was...OH NEIN; TIMMI; KOMM SOFORT DA RUNTER; NEIIIIN!!!“, hörte Abby dann Amy aufgeregt rufen.
Selbige kam dann wieder außer Atem zurück zum Hörer. Diesmal war es nicht gespielt. „Abby? Bist du noch dran? Sorry, meine neue Katze weiß noch nicht über meine Hausordnung Bescheid...“
Abby zwang sich zu einem Lachen. „Also? Wann hättest du mal Zeit?“
Amy wurde ernst und hörte auf, Abby etwas vorzuspielen. „Abby ich wüsste nicht was es noch zu reden gibt. Die Sache mit Ziva und mir ist vorbei.“
Abby begann wieder: „Ja, aber vielleicht möchtest du drüber reden, wie es dir jetzt so geht!“
„Danke Abby, ist echt lieb von dir...aber ich glaube du bist dafür die falsche Gesprächspartnerin. Ich möchte Ziva und den NCIS einfach vergessen. Ich hab dich echt gern, aber du würdest mich nur an das alles erinnern. Vielleicht unternehmen wir mal was, wenn Gras über die Sache gewachsen ist.“, schlug Amy vor.
Abby seufzte. „Na gut.“
Amy legte ihr Handy weg und jagte Timmi wieder hinterher, die ihr neues Zuhause erkundete. „Hab ich dich!“, sagte sie und drückte das kleine Kätzchen an sich und strich behutsam über das orange-getigerte Fell. Timmi sah sie mit großen Augen an und begann dann wohlig zu schnurren. Amy hob sie hoch, so dass sie ihr in die Augen sehen konnte. „Wollen wir Freunde sein?“. Die Katze drückte die Augen zusammen und schnurrte weiter, so dass sie in Amys Händen vibrierte. „Ich schätze das ist ein 'ja'?“, fragte Amy und stupste das rosa Schnäuzchen mit ihrer Nasenspitze an. Dann setzte sie die kleine wieder auf den Boden. Timmi schlich um ihre Füße herum und kuschelte sich an ihre Beine.
„Hast du Hunger?“ , fragte Amy und ging zur Küche. Timmi folgte ihr tapsig und stolperte über die Kabel, die Amy immer noch nicht verlegt hatte.
„Es gibt nur koscher, dass das klar ist!“
Navy Soap (68)
Amy hatte sich eine Pizza bestellt und schaute sich nun ihre Liebelingsserie auf DVD an. Für die guten Witze hatte sie nur ein müdes Lächeln übrig und die Situationskomik depremierte sie so sehr, dass sie fast weinen musste.
Sie nickte irgendwann ein und wachte erst wieder am Mittag des Folgetags auf.
„Gott sei Dank hat ein Student keine geregelten Arbeitszeiten!“, fluchte sie, als sie aufstand und sich den verspannten Nacken massierte. Weiß Gott wie spät es schon wieder war! Sie trat vor den Spiegel im Flur. Oh Nein, das war nicht die Amy, die sie kannte, das war ein Schatten ihrer selbst!
Sie sah ihrem eigenen Spiegelbild hypnotisierend in die Augen. Hier musste etwas passieren!!!
Abby und Ziva hatten bis spät in die Nacht durchgequatscht. Ziva hatte ihr alles, was sie von Amy dachte dargelegt, ihr aber auch gleichzeitig klar gemacht, dass es an ihrer Entscheidung nichts zu ändern gab. Es war vorbei und das Leben musste weitergehen. Abby akzeptierte schweren Herzens, was Ziva da sagte und war unendlich traurig. Sie hatte Amy total gemocht und Ziva hatte sie auch ins Herz geschlossen...auch die Sache mit McGee und Tony schien sie ruiniert zu haben...fehlte nur noch, dass sie einen Keil zwischen Gibbs und die Direktorin trieb. Trotzdem nahm sich Abby fest vor, sich noch einmal bei Amy zu melden. Sie wollte unbedingt beide Seiten angehört haben. Sie glaubte nicht, dass Amy nur Abenteuer wollte! Sie wurde bei dem Gedanken fast schon sauer. Ziva hatte gar kein Recht sich so aufzuregen! Sie hatte hier schließlich einen Fehler gemacht! Sie schluckte sämtliche Gefühle runter und widmete sich wieder ihrer Gesprächspartnerin. Ziva lachte seit Tagen wieder. Abby musste feststellen, dass Ziva wunderschön war, wenn sie lachte und ihre Locken dabei um ihr Gesicht tanzten...
Ziva war heimgelaufen, als es schon wieder dämmerte, auch wenn Abby ihr einen Schlafplatz angeboten hatte. Ziva musste sich über sich selbst wundern. Das war ein echter Mädels-Abend gewesen, wie er im Sex and the City-Buche steht. So etwas hatte sie noch nie gemacht! In der Schule hatte sie lieber mit den Jungs Fußball gespielt und beim Mossad machte man sich lieber keine Freunde, man schaute sich seine Kollegen lieber nicht so genau an...man wusste nie, wen es als nächsten traf...
Und hier in Washington war es ihr durch die viele Arbeit und ihre verschlossene kühle Art immer schwer gefallen, Freunde zu finden...bis auf Amy. Warum hatte sie ihr damals bloß ihr Kärtchen gegeben? Ziva schüttelte resigniert den Kopf. Man macht im Leben eben Fehler!
Sie nickte irgendwann ein und wachte erst wieder am Mittag des Folgetags auf.
„Gott sei Dank hat ein Student keine geregelten Arbeitszeiten!“, fluchte sie, als sie aufstand und sich den verspannten Nacken massierte. Weiß Gott wie spät es schon wieder war! Sie trat vor den Spiegel im Flur. Oh Nein, das war nicht die Amy, die sie kannte, das war ein Schatten ihrer selbst!
Sie sah ihrem eigenen Spiegelbild hypnotisierend in die Augen. Hier musste etwas passieren!!!
Abby und Ziva hatten bis spät in die Nacht durchgequatscht. Ziva hatte ihr alles, was sie von Amy dachte dargelegt, ihr aber auch gleichzeitig klar gemacht, dass es an ihrer Entscheidung nichts zu ändern gab. Es war vorbei und das Leben musste weitergehen. Abby akzeptierte schweren Herzens, was Ziva da sagte und war unendlich traurig. Sie hatte Amy total gemocht und Ziva hatte sie auch ins Herz geschlossen...auch die Sache mit McGee und Tony schien sie ruiniert zu haben...fehlte nur noch, dass sie einen Keil zwischen Gibbs und die Direktorin trieb. Trotzdem nahm sich Abby fest vor, sich noch einmal bei Amy zu melden. Sie wollte unbedingt beide Seiten angehört haben. Sie glaubte nicht, dass Amy nur Abenteuer wollte! Sie wurde bei dem Gedanken fast schon sauer. Ziva hatte gar kein Recht sich so aufzuregen! Sie hatte hier schließlich einen Fehler gemacht! Sie schluckte sämtliche Gefühle runter und widmete sich wieder ihrer Gesprächspartnerin. Ziva lachte seit Tagen wieder. Abby musste feststellen, dass Ziva wunderschön war, wenn sie lachte und ihre Locken dabei um ihr Gesicht tanzten...
Ziva war heimgelaufen, als es schon wieder dämmerte, auch wenn Abby ihr einen Schlafplatz angeboten hatte. Ziva musste sich über sich selbst wundern. Das war ein echter Mädels-Abend gewesen, wie er im Sex and the City-Buche steht. So etwas hatte sie noch nie gemacht! In der Schule hatte sie lieber mit den Jungs Fußball gespielt und beim Mossad machte man sich lieber keine Freunde, man schaute sich seine Kollegen lieber nicht so genau an...man wusste nie, wen es als nächsten traf...
Und hier in Washington war es ihr durch die viele Arbeit und ihre verschlossene kühle Art immer schwer gefallen, Freunde zu finden...bis auf Amy. Warum hatte sie ihr damals bloß ihr Kärtchen gegeben? Ziva schüttelte resigniert den Kopf. Man macht im Leben eben Fehler!
Navy Soap (67)
Ziva kam nach Hause und ihre Nase lief. Sie hatte ihre Jacke immer noch bei Abby, ebenso ihre Handtasche mit ihrem Handy. Dass sie gerade unerreichbar war, war gar nicht so schlimm. Sie humpelte in ihr Wohnzimmer und ließ sich auf dem Sofa nieder. Sie ärgerte sich über sich selbst! Wie hatte sie nur vor ihren Kollegen so ausrasten können! Wegen so einer kleinen unbedeutenden Sache! Eigentlich war es immer mehr gewesen, aber Amy hatte ihr ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie hörte wie es im Flur polterte. Die Post kam. Sie humpelte nach draußen und hob ein paar Rechnungen und ein Päckchen auf. Die Fotos waren entwickelt worden! Ausgerechnet heute mussten sie ankommen.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
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