...sie begann, Ziva zu küssen.
Ziva war so überrascht, dass sie im ersten Moment nichts denken oder tun konnte. Sie fühlte Abbys Lippen auf ihren und spürte, wie Abbys Körper gegen ihren drängte. Dann realisierte sie, was hier vor sich ging und sie stieß Abby unsanft von sich weg, fauchte wütend etwas auf hebräisch und rannte schnell davon. Abby stand in der Ecke und starrte erschrocken Ziva hinterher. Was war schon wieder hier passiert? Sie ließ sich an der Wand heruntergleiten und stütze den Kopf auf die Hände. Immer machte sie nur Dummheiten! 'Ich wollte doch alles nur in Ordnung bringen und jetzt fang ich an, Ziva zu küssen!'
Ziva rannte raus, sah sich nicht um. Weg hier. Weg von Abby. Von McGee. Von ihrem Pflichtgefühl.
„Daisy, bitte, lass uns eine Pause machen...es dämmert ja schon!“, flehte Amy, die hinter der sportlichen Daisy herschnaufte, „Das liegt nur daran, dass Winter ist!“, rief Daisy gut gelaunt hinter sich. Sie kamen zu dem kleinen Park mit dem Weihnachtsmarkt. Die ersten Hütten hatten schon offen. „Bitte Daisy!“, rief Amy und blieb stehen und stütze sich auf ihre Knie, nach Luft ringend. Daisy kam zurück gejoggt und sagte: „Na gut, man soll ja klein anfangen...“ Amy protestierte: „Klein?! Wir sind seit 2 Stunden unterwegs! Es ist eiskalt!!!“ Daisy ließ sich von der heftigen Beschwerde ihrer Freundin nicht beeindrucken und sagte: „Ich hol dir nen Kinderpunsch, damit dir warm wird. Morgen geht’s dann weiter...“ Amy japste nur „Essen“ und hielt sich an einem der Tische fest.
Ziva flog fast. Ehe sie ihre langen Schritte weglenken konnte, war sie wieder auf diesem schrecklichen Weihnachtsmarkt. Sie verlangsamte ihre Schritte und sah sich um. 'Warum bin ich hier gelandet???', schoss es ihr durch den Kopf.
Sie sah hinter einer Holzhütte eine Gruppe von Tischen. 'Erst einmal kurz ausruhen und Gedanken ordnen.', kam es ihr und sie rannte zu den Tischen. Sie sah gar nicht, dass dort eine andere Person stand und an einem Tisch lehnte, die sich erschreckt umdrehte, als sie Zivas Schritte hinter sich hörte.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
Navy Soap (83)
„Hey Ziva!“, kam Abby zu ihr, als sie gerade am Kaffeeautomaten stand. „Na, hast du auch so nen Schädel wie ich?“ Ziva nickte nur still.
„Ich wollte dir nur sagen, ich ähm...“, begann Abby, wusste aber schon nicht mehr, wie sie weiterreden sollte.
„Ich finde du musst das auch wissen.“, sagte sie dann ernst und sah Ziva an. Die schaute nur verwirrt zurück. „Bist du schwanger?“, wollte sie schon fragen, dachte dann aber, dass solche Witze von ihr immer unlustig waren.
„Ich...hab gestern noch mit McGee geredet...“, setzte Abby an.
Ziva hob abwehrend die Arme. „Ich möchte mich aus dieser Geschichte raushalten! Ich hab selbst genug Probleme!“, sagte sie und wollte mit ihrem Kaffee gehen.
„Nein! Nein, es geht nicht um Tony, Ziva. Es geht...um dich.“
Ziva blieb wie angewurzelt stehen und kniff die Brauen zusammen.
„Er...ich musste ihm einfach sagen was passiert war und warum Amy neulich hier war...und...“
Ziva ließ ihre Kaffeetasse fallen und war kurz davor Abby mit einem Handgriff umzubringen. Sie konnte sich nur nicht entscheiden, mit welchem...und selbst wenn, alle wären viel zu schmerzlos.
„Spinnst du!!!“, fauchte sie Abby an und zwang sich, möglichst leise zu bleiben.
Abby machte eine hilflose Geste. „Ich...konnte nicht anders! Ich musste mit ihm reden!“, erklärte sie verzweifelt.
Ziva drückte sie in eine Ecke, damit nicht jeder die beiden sah.
„Hast du eine Ahnung was du da angerichtet hast? Was, wenn Tony davon erfährt???“, flüstert Ziva wütend. „Wie soll ich denn bitteschön meinen Respekt wahren, wenn das so weiter geht??? Die halten mich doch eh alle für ne Witzfigur!!!“ Abby legte ihre Hände auf Zivas Schultern um sie zu beruhigen. „Aber Ziva, McGee ist doch total vertrauenswürdig, er ist der Letzte, der es Tony weitersagen würde!!!“, sagte Abby und versuchte Ziva zu beschwichtigen, was ihr aber nicht so ganz gelang.
„Der schreibt am Ende noch ein Buch drüber!!!“, sagte Ziva verzweifelt. „Was hat er eigentlich dazu gesagt...?“
Abby atmete aus und sagte: „Nicht viel, er hat einfach nur zugehört. Wie man das eben von einem guten Freund erwartet.“
„Pffff, Freunde!“, schnaubte Ziva verächtlich und wollte eine logische Schlussfolgerung bringen, warum Freundschaft unter Menschen nicht möglich war und ihren Augen nichts weiter als eine opportunistische Farce.
Abby unterbrach sie: „Jetzt hör doch mal auf! Wenn du einfach mal deine Gefühle zulassen würdest und nicht verkrampft versuchen würdest, jede noch so kleine Emotion zu unterdrücken, dann würde dich jeder sehr viel ernster nehmen!“ Ziva konnte darauf nichts mehr sagen. Die Worte von Abby waren wahr – und doch wollte sie sie nicht akzeptieren! Abby sah sie mitleidig an und streichelte ihre Wange. Und nun brachen selbst über sie Gefühle herein, hier so nah bei Ziva zu stehen und ihre verletzten Gesichtszüge zu sehen. So eine Emotion kannte sie nicht und sie fragte sich auch, was es mit ihr machte, als...
„Ich wollte dir nur sagen, ich ähm...“, begann Abby, wusste aber schon nicht mehr, wie sie weiterreden sollte.
„Ich finde du musst das auch wissen.“, sagte sie dann ernst und sah Ziva an. Die schaute nur verwirrt zurück. „Bist du schwanger?“, wollte sie schon fragen, dachte dann aber, dass solche Witze von ihr immer unlustig waren.
„Ich...hab gestern noch mit McGee geredet...“, setzte Abby an.
Ziva hob abwehrend die Arme. „Ich möchte mich aus dieser Geschichte raushalten! Ich hab selbst genug Probleme!“, sagte sie und wollte mit ihrem Kaffee gehen.
„Nein! Nein, es geht nicht um Tony, Ziva. Es geht...um dich.“
Ziva blieb wie angewurzelt stehen und kniff die Brauen zusammen.
„Er...ich musste ihm einfach sagen was passiert war und warum Amy neulich hier war...und...“
Ziva ließ ihre Kaffeetasse fallen und war kurz davor Abby mit einem Handgriff umzubringen. Sie konnte sich nur nicht entscheiden, mit welchem...und selbst wenn, alle wären viel zu schmerzlos.
„Spinnst du!!!“, fauchte sie Abby an und zwang sich, möglichst leise zu bleiben.
Abby machte eine hilflose Geste. „Ich...konnte nicht anders! Ich musste mit ihm reden!“, erklärte sie verzweifelt.
Ziva drückte sie in eine Ecke, damit nicht jeder die beiden sah.
„Hast du eine Ahnung was du da angerichtet hast? Was, wenn Tony davon erfährt???“, flüstert Ziva wütend. „Wie soll ich denn bitteschön meinen Respekt wahren, wenn das so weiter geht??? Die halten mich doch eh alle für ne Witzfigur!!!“ Abby legte ihre Hände auf Zivas Schultern um sie zu beruhigen. „Aber Ziva, McGee ist doch total vertrauenswürdig, er ist der Letzte, der es Tony weitersagen würde!!!“, sagte Abby und versuchte Ziva zu beschwichtigen, was ihr aber nicht so ganz gelang.
„Der schreibt am Ende noch ein Buch drüber!!!“, sagte Ziva verzweifelt. „Was hat er eigentlich dazu gesagt...?“
Abby atmete aus und sagte: „Nicht viel, er hat einfach nur zugehört. Wie man das eben von einem guten Freund erwartet.“
„Pffff, Freunde!“, schnaubte Ziva verächtlich und wollte eine logische Schlussfolgerung bringen, warum Freundschaft unter Menschen nicht möglich war und ihren Augen nichts weiter als eine opportunistische Farce.
Abby unterbrach sie: „Jetzt hör doch mal auf! Wenn du einfach mal deine Gefühle zulassen würdest und nicht verkrampft versuchen würdest, jede noch so kleine Emotion zu unterdrücken, dann würde dich jeder sehr viel ernster nehmen!“ Ziva konnte darauf nichts mehr sagen. Die Worte von Abby waren wahr – und doch wollte sie sie nicht akzeptieren! Abby sah sie mitleidig an und streichelte ihre Wange. Und nun brachen selbst über sie Gefühle herein, hier so nah bei Ziva zu stehen und ihre verletzten Gesichtszüge zu sehen. So eine Emotion kannte sie nicht und sie fragte sich auch, was es mit ihr machte, als...
Samstag, 19. Dezember 2009
Navy Soap (82)
Ziva und Abby kamen am nächsten Tag verkatert zur Arbeit. Abby, weil sie soviel getrunken hatte, Ziva, weil sie die Szene auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht vergessen konnte. Abby hatte das alles nicht mitbekommen, war weitergelaufen und hatte sich erst viel später gefragt, wo Ziva eigentlich steckte. Ziva hatte sich entschlossen Abby nichts zu erzählen. Es wäre besser, wenn sie Abby nicht weiter reinzog...
Daisy kam am Mittag zur noch schlafenden Amy ins Schlafzimmer. „Aufstehen Dornröschen!“, rief sie gutgelaunt und zog die Vorhänge auseinander. Timmi war ihr gefolgt und gesellte sich zu Frauchen Amy ins Bett. Die rieb sich die Augen und brummte irgendetwas von „Viel zu früh!“
„Nichts gibt’s mit zu früh! Wir gehen jetzt joggen!“, trällerte Daisy fröhlich, aber bestimmt.
Amy setzte sich auf. „Sport?“ Daisy zog eine Sporthose aus Amys Schrank. „Ja!“, lachte sie und schob Amy ins Bad. Sie warf die Tür von außen zu und sagte noch: „Du wirst sehen, du fühlst dich danach wie ein neuer Mensch!“ Amy schaute ihr verschlafenes Spiegelbild an und schob demotiviert ihre Zahnbürste zwischen die Zähne. Sie war Daisy immer noch eine Erklärung wegen gestern Abend schuldig...obwohl sie selbst am liebsten die Begegnung mit Ziva vergessen würde. Was wollte die überhaupt von ihr? Sie war einfach nur da gestanden und hatte sie mit großen Augen angesehen...als ob sie noch nie alte Freundinnen miteinander anstoßen gesehen hätte! 'Ach, fast hätte ichs vergessen...Ziva hat ja keine Freunde!', dachte Amy gehässig.
Gibbs kam zu Jenny ins Büro. Sie sah so aus, als hätte sie drei Tage am Stück geschlafen. „Jenny, man sieht dir an, dass du dich etwas erholt hast!“, musste er sagen. Sie schaute kurz verlegen zu Boden. Er machte ihr nicht mehr oft Komplimente...und jetzt konnte sie es nicht einmal genießen! Die Sache war noch nicht ausgestanden. Da draußen hatte Maria Komplizen...und die hatten es immer noch auf Jenny abgesehen...
„Diese Frau ist eine harte Nuss, ich hab das Protokoll von gestern gelesen, Jethro. Was willst du machen? Die Wahrheit aus ihr rausprügeln?“
Er zuckte mit den Schultern. „Ich denke nicht, dass sie noch länger so stark bleibt.“ Jenny nickte. Sie kannte ihn.
McGee saß nervös an seinem Schreibtisch und zwang sich, nicht ständig zu Ziva rüberzuschielen. Er musste sich ständig vorstellen, wie sie und Abby sich küssten. Als er es gerade wieder tat, bekam er eine Kopfnuss von Tony. McGee sah noch einmal rüber zu Ziva und stellte fest, dass sie gar nicht mehr da saß. „Na Bambino, irgendwelche Fantasien bezüglich Ziva?“, stichelte er und grinste fies. McGee seufzte. Diese Fantasien waren eine willkommene Abwechslung im Gegensatz zu den Fantasien der letzten Tage...
Daisy kam am Mittag zur noch schlafenden Amy ins Schlafzimmer. „Aufstehen Dornröschen!“, rief sie gutgelaunt und zog die Vorhänge auseinander. Timmi war ihr gefolgt und gesellte sich zu Frauchen Amy ins Bett. Die rieb sich die Augen und brummte irgendetwas von „Viel zu früh!“
„Nichts gibt’s mit zu früh! Wir gehen jetzt joggen!“, trällerte Daisy fröhlich, aber bestimmt.
Amy setzte sich auf. „Sport?“ Daisy zog eine Sporthose aus Amys Schrank. „Ja!“, lachte sie und schob Amy ins Bad. Sie warf die Tür von außen zu und sagte noch: „Du wirst sehen, du fühlst dich danach wie ein neuer Mensch!“ Amy schaute ihr verschlafenes Spiegelbild an und schob demotiviert ihre Zahnbürste zwischen die Zähne. Sie war Daisy immer noch eine Erklärung wegen gestern Abend schuldig...obwohl sie selbst am liebsten die Begegnung mit Ziva vergessen würde. Was wollte die überhaupt von ihr? Sie war einfach nur da gestanden und hatte sie mit großen Augen angesehen...als ob sie noch nie alte Freundinnen miteinander anstoßen gesehen hätte! 'Ach, fast hätte ichs vergessen...Ziva hat ja keine Freunde!', dachte Amy gehässig.
Gibbs kam zu Jenny ins Büro. Sie sah so aus, als hätte sie drei Tage am Stück geschlafen. „Jenny, man sieht dir an, dass du dich etwas erholt hast!“, musste er sagen. Sie schaute kurz verlegen zu Boden. Er machte ihr nicht mehr oft Komplimente...und jetzt konnte sie es nicht einmal genießen! Die Sache war noch nicht ausgestanden. Da draußen hatte Maria Komplizen...und die hatten es immer noch auf Jenny abgesehen...
„Diese Frau ist eine harte Nuss, ich hab das Protokoll von gestern gelesen, Jethro. Was willst du machen? Die Wahrheit aus ihr rausprügeln?“
Er zuckte mit den Schultern. „Ich denke nicht, dass sie noch länger so stark bleibt.“ Jenny nickte. Sie kannte ihn.
McGee saß nervös an seinem Schreibtisch und zwang sich, nicht ständig zu Ziva rüberzuschielen. Er musste sich ständig vorstellen, wie sie und Abby sich küssten. Als er es gerade wieder tat, bekam er eine Kopfnuss von Tony. McGee sah noch einmal rüber zu Ziva und stellte fest, dass sie gar nicht mehr da saß. „Na Bambino, irgendwelche Fantasien bezüglich Ziva?“, stichelte er und grinste fies. McGee seufzte. Diese Fantasien waren eine willkommene Abwechslung im Gegensatz zu den Fantasien der letzten Tage...
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Navy Soap (81)
Ziva sah zuerst entgeistert die Szene vor sich an. Amy in inniger Umarmung mit irgendeiner daher gelaufenen...Was kümmerte sie es eigentlich?
Abby hatte gar nichts bemerkt sondern lief schwankend weiter.
Amy löste sich aus der Umarmung mit Daisy. „Es ist so schön, dass du wieder da bist.“, sagte sie. Daisy nickte. „Ich bin auch froh, hier zu sein.“
Amy bemerkte Ziva gar nicht. Die stand nur wie gelähmt da. Sie wusste nicht, was sie fühlen sollte. „Vielleicht sind sie ja nur gute Freunde...“, murmelte Lara Croft, aber sie klang, als ob sie selbst nicht dran glauben würde. „So ein Quatsch!“, kam es von James Bond. Ziva hörte nicht auf die beiden sondern konnte nur die beiden Frauen vor sich anstarren.
Amy und Daisy stießen mit ihren Tassen an, so dass der Inhalt fast überschwappte. „Auf die Freundschaft!“, sagten die beiden kichernd im Chor und verschlungen die Arme ineinander, bevor sie tranken.
Ziva wollte fast schon erleichtert ausatmen, als James Bond meinte: „Aber was interessiert dich die Schlampe eigentlich noch? Soll sie doch diese Tussi um den Finger wickeln...“ Ziva wischte ihn mit einer groben Bewegung weg, als ob sie versuchte, ein lästiges Insekt zu verscheuchen.
Die Bewegung unweit von sich ließ Amy zu Seite blicken. Das Wort „Ziva“ huschte ihr über Lippen, aber kaum hörbar, wie ein Windhauch. Ziva starrte sie an und Amy starrte zurück. Dann stellte sich Amy kerzengerade hin und sagte, ohne den Blick abzuwenden, zu Daisy: „Komm, gehen wir.“
Amy lief los und Daisy hatte Mühe ihr hinterherzukommen. Sie hörte ihre Fragen nicht. Sie wollte nicht weglaufen, sie wollte zu Ziva, deren Blick sie immer noch im Rücken spürte, wollte sie küssen, sich für alles tausendmal entschuldigen...aber sie konnte nicht! Eine Sperre in ihrem Kopf ließ sie einfach nicht. Sie könnte sich über ihre eigene Sturheit ohrfeigen!
Ziva stand immer noch gelähmt da und blickte den beiden Figuren hinterher. Sie verspürte den Drang, Amy nachzustürzen und sie in ihre Arme zu schließen, sie zu küssen, sich zehntausendmal eine Vollidiotin schmipfen...Warum tat sie es nicht einfach?
Abby hatte gar nichts bemerkt sondern lief schwankend weiter.
Amy löste sich aus der Umarmung mit Daisy. „Es ist so schön, dass du wieder da bist.“, sagte sie. Daisy nickte. „Ich bin auch froh, hier zu sein.“
Amy bemerkte Ziva gar nicht. Die stand nur wie gelähmt da. Sie wusste nicht, was sie fühlen sollte. „Vielleicht sind sie ja nur gute Freunde...“, murmelte Lara Croft, aber sie klang, als ob sie selbst nicht dran glauben würde. „So ein Quatsch!“, kam es von James Bond. Ziva hörte nicht auf die beiden sondern konnte nur die beiden Frauen vor sich anstarren.
Amy und Daisy stießen mit ihren Tassen an, so dass der Inhalt fast überschwappte. „Auf die Freundschaft!“, sagten die beiden kichernd im Chor und verschlungen die Arme ineinander, bevor sie tranken.
Ziva wollte fast schon erleichtert ausatmen, als James Bond meinte: „Aber was interessiert dich die Schlampe eigentlich noch? Soll sie doch diese Tussi um den Finger wickeln...“ Ziva wischte ihn mit einer groben Bewegung weg, als ob sie versuchte, ein lästiges Insekt zu verscheuchen.
Die Bewegung unweit von sich ließ Amy zu Seite blicken. Das Wort „Ziva“ huschte ihr über Lippen, aber kaum hörbar, wie ein Windhauch. Ziva starrte sie an und Amy starrte zurück. Dann stellte sich Amy kerzengerade hin und sagte, ohne den Blick abzuwenden, zu Daisy: „Komm, gehen wir.“
Amy lief los und Daisy hatte Mühe ihr hinterherzukommen. Sie hörte ihre Fragen nicht. Sie wollte nicht weglaufen, sie wollte zu Ziva, deren Blick sie immer noch im Rücken spürte, wollte sie küssen, sich für alles tausendmal entschuldigen...aber sie konnte nicht! Eine Sperre in ihrem Kopf ließ sie einfach nicht. Sie könnte sich über ihre eigene Sturheit ohrfeigen!
Ziva stand immer noch gelähmt da und blickte den beiden Figuren hinterher. Sie verspürte den Drang, Amy nachzustürzen und sie in ihre Arme zu schließen, sie zu küssen, sich zehntausendmal eine Vollidiotin schmipfen...Warum tat sie es nicht einfach?
Navy Soap (80)
Amy hatte sich überreden lassen und lief bei Daisy untergehakt zwischen den kleinen Holzhütten durch. Nachdem ihr keiner der Verkäufer hatte sagen können, ob die Bratwürste aus Schweinefleisch waren, hatte sie sich für Kartoffelwedges entschieden. Daisy kam gerade mit zwei Tassen Glühwein zurück. „Glaub mir, Glühwein wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.“ Amy nickte nur. „Ja, ich hab schonmal warmes Met getrunken. Ich weiß, wie das ist.“ Sie nahm einen kleinen Schluck von der heißen Flüssigkeit, die einen würzig-süßen Geschmack auf ihrer Zunge hinterließ. Sie schloss die Augen.
Dieser Glühwein schmeckt so...bekannt. Sie nahm noch einen Schluck. Ja, er schmeckte so, wie Ziva roch. Würzig-süß. Orientalische Gewürze und der Duft von Obst. Ziva trug nie Parfum, aber sie roch so. Amy öffnete die Augen und musste die Tasse auf einen der Tische wegstellen. Sie wurde traurig. Daisy sah es ihr an und nahm sie ohne zu fragen in den Arm. Amy kuschelte sich in den Fellkragen von Daisys Mantel. Sie war so froh, dass ihre alte Freundin wir da war! Endlich war sie nicht mehr allein! Es tat so gut jemanden zu haben, der einfach nur da war. Auch wenn sie Daisy nur wie eine Freundin liebte und sie schwor, dass da auch nie mehr sein könnte, fühlte sie sich unheimlich wohl in der warmen Umarmung.
Ziva nippte weiter an ihrem Punsch. Sie mochte den herben Geschmack und das Brennen in ihrer Kehle. Rum. „Naaaaa schmeckt dir der Punsch?“, fragte Abby neckisch. Sie hatte schon ein oder zwei mehr getrunken und bekam langsam eine rote Nase. Ziva nickte nur und grinste verschmitzt. „Why is the rum gone?“, begann Abby zu zitieren und schwankte dabei so bedrohlich wie der Quotator Jakc Sparrow. „Ich muss bei Punsch immer an Rum denken und dann immer an Jack Sparrow!“, lallte Abby und schwankte weiter. Ziva war sich nicht sicher, ob sie versuchte, seinen Gang nachzuahmen, oder ob sie nicht anders konnte. Wenn sie ihn nachahmte, war es jedenfalls verdammt gut. „Du nicht auch?“ Ziva schüttelte den kopf. Sie nahm einen letzten Schluck aus der Tasse, und überlegte, während das Getränk in ihrem Mund hatte, an wen es sie erinnerte. Sie schloss die Augen und ließ den heißen punsch langsam ihre Kehle hinablaufen. Er hinterließ eine prickelnde Spur. Sie seufzte. Als sie Augen öffnete, sah sie die Antwort vor sich: Amy!
Dieser Glühwein schmeckt so...bekannt. Sie nahm noch einen Schluck. Ja, er schmeckte so, wie Ziva roch. Würzig-süß. Orientalische Gewürze und der Duft von Obst. Ziva trug nie Parfum, aber sie roch so. Amy öffnete die Augen und musste die Tasse auf einen der Tische wegstellen. Sie wurde traurig. Daisy sah es ihr an und nahm sie ohne zu fragen in den Arm. Amy kuschelte sich in den Fellkragen von Daisys Mantel. Sie war so froh, dass ihre alte Freundin wir da war! Endlich war sie nicht mehr allein! Es tat so gut jemanden zu haben, der einfach nur da war. Auch wenn sie Daisy nur wie eine Freundin liebte und sie schwor, dass da auch nie mehr sein könnte, fühlte sie sich unheimlich wohl in der warmen Umarmung.
Ziva nippte weiter an ihrem Punsch. Sie mochte den herben Geschmack und das Brennen in ihrer Kehle. Rum. „Naaaaa schmeckt dir der Punsch?“, fragte Abby neckisch. Sie hatte schon ein oder zwei mehr getrunken und bekam langsam eine rote Nase. Ziva nickte nur und grinste verschmitzt. „Why is the rum gone?“, begann Abby zu zitieren und schwankte dabei so bedrohlich wie der Quotator Jakc Sparrow. „Ich muss bei Punsch immer an Rum denken und dann immer an Jack Sparrow!“, lallte Abby und schwankte weiter. Ziva war sich nicht sicher, ob sie versuchte, seinen Gang nachzuahmen, oder ob sie nicht anders konnte. Wenn sie ihn nachahmte, war es jedenfalls verdammt gut. „Du nicht auch?“ Ziva schüttelte den kopf. Sie nahm einen letzten Schluck aus der Tasse, und überlegte, während das Getränk in ihrem Mund hatte, an wen es sie erinnerte. Sie schloss die Augen und ließ den heißen punsch langsam ihre Kehle hinablaufen. Er hinterließ eine prickelnde Spur. Sie seufzte. Als sie Augen öffnete, sah sie die Antwort vor sich: Amy!
Montag, 14. Dezember 2009
Navy Soap (79)
Gibbs hatte darauf bestanden, die Befragung von Maria durchzuführen. Jenny war immer noch ein absolutes Nervenbündel und er hatte Angst, dass sie sie einfach aus Nervosität erschießen würde.
„Gut.“, sagte er und sah der böse dreinblickenden Frau mit Latinowurzeln in die Augen. Sie sah nicht weg, sondern kniff nur ihre Augenbrauen noch enger zusammen. Sie war mehr als stabil, normalerweise sahen die meisten Verdächtigen oder Verbrecher jetzt weg.
„Was wollen sie von mir?“, fragte sie und immitierte einen schweren, mexikanischen Akzent.
Er hob die Brauen. „Sie können wieder normal reden, ihre Deckung ist schon längst aufgeflogen. Ich muss sie fragen, was sie bei Director Sheppard wollten?“
Sie blickte ihn kalt an, ließ sich nichts anmerken und redete weiter mit mexikanischem Akzent: „Ich putze bei ihr. Ist das verboten? Ich habe eine Visum.“
Es heißt „Ich habe Visum“, sagte Gibbs, diesmal auch einen mexikanischen Akzent nachahmend. „Wenn sie uns schon was vorspielen wollen, wenigstens richtig, mit falscher Grammatik. Ich wiederhole also: Was wollen sie von Jenny Shephard?“ Sein Tonfall war gereizter.
Maria verschloss die Arme vor der Brust und sagte, diesmal in einwandfreiem amerikanisch: „Ich sage gar nichts mehr, wenn ich nicht sofort mit meinem Anwalt telefonieren darf!“
Gibbs zeigte sich unbeeindruckt und sagte nichts. Er starrte sie nur weiter mit eisblauen, kalten Augen an.
„Das ist mein gutes Recht!“, keifte sie. Langsam verlor sie die Fassung.
„Dafür, dass sie selbst das Recht von anderen verletzen, wissen sie verdammt gut über ihr eigenes Bescheid. Aber gut, wenn sie nicht reden wollen, sind befinden sich sowieso in Untersuchungshaft.“
Ziva nippte verstohlen an einer Tasse Punsch. Eigentlich wollte sie nicht mehr so viel trinken. Aber der heiße Alkohol wärmte sie von innen und nach ein paar Schlücken vergaß sie den Streß der letzten Tage und wurde lockerer.
Lee und Palmer waren hinter einer Hütte verschwunden. Und knutschten da...oder so.
Abby kicherte und aß eine angeblich deutsche Bratwurst. „Ich finde Weihnachtsmärkte toll! Ich frag mich warum die Amerikaner das nicht zuerst erfunden haben!“, sagte sie. Ziva zuckte mit den Achseln. „Ich hab zwar keinen blassen Schimmer was das hier mit dem christlichen Feiertag zu tun hat...aber der Punsch schmeckt gut.“ Beide mussten lachen.
„Gut.“, sagte er und sah der böse dreinblickenden Frau mit Latinowurzeln in die Augen. Sie sah nicht weg, sondern kniff nur ihre Augenbrauen noch enger zusammen. Sie war mehr als stabil, normalerweise sahen die meisten Verdächtigen oder Verbrecher jetzt weg.
„Was wollen sie von mir?“, fragte sie und immitierte einen schweren, mexikanischen Akzent.
Er hob die Brauen. „Sie können wieder normal reden, ihre Deckung ist schon längst aufgeflogen. Ich muss sie fragen, was sie bei Director Sheppard wollten?“
Sie blickte ihn kalt an, ließ sich nichts anmerken und redete weiter mit mexikanischem Akzent: „Ich putze bei ihr. Ist das verboten? Ich habe eine Visum.“
Es heißt „Ich habe Visum“, sagte Gibbs, diesmal auch einen mexikanischen Akzent nachahmend. „Wenn sie uns schon was vorspielen wollen, wenigstens richtig, mit falscher Grammatik. Ich wiederhole also: Was wollen sie von Jenny Shephard?“ Sein Tonfall war gereizter.
Maria verschloss die Arme vor der Brust und sagte, diesmal in einwandfreiem amerikanisch: „Ich sage gar nichts mehr, wenn ich nicht sofort mit meinem Anwalt telefonieren darf!“
Gibbs zeigte sich unbeeindruckt und sagte nichts. Er starrte sie nur weiter mit eisblauen, kalten Augen an.
„Das ist mein gutes Recht!“, keifte sie. Langsam verlor sie die Fassung.
„Dafür, dass sie selbst das Recht von anderen verletzen, wissen sie verdammt gut über ihr eigenes Bescheid. Aber gut, wenn sie nicht reden wollen, sind befinden sich sowieso in Untersuchungshaft.“
Ziva nippte verstohlen an einer Tasse Punsch. Eigentlich wollte sie nicht mehr so viel trinken. Aber der heiße Alkohol wärmte sie von innen und nach ein paar Schlücken vergaß sie den Streß der letzten Tage und wurde lockerer.
Lee und Palmer waren hinter einer Hütte verschwunden. Und knutschten da...oder so.
Abby kicherte und aß eine angeblich deutsche Bratwurst. „Ich finde Weihnachtsmärkte toll! Ich frag mich warum die Amerikaner das nicht zuerst erfunden haben!“, sagte sie. Ziva zuckte mit den Achseln. „Ich hab zwar keinen blassen Schimmer was das hier mit dem christlichen Feiertag zu tun hat...aber der Punsch schmeckt gut.“ Beide mussten lachen.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Navy Soap (78)
Ziva musste feststellen, dass sie kaum noch etwas besaß außer Joghurt und Tiefkühlpizza. Sie seufzte und heizte den Ofen vor.
Es klingelte.
Sie drehte sich verwundert um. Wer wollte denn etwas von ihr?
Sie öffnete.
„Hi Ziva.“
Es war Abby. Ziva sagte nichts und blickte sie fragend an.
„Lust mit auf den Weihnachtsmarkt zu kommen? Palmer und Lee warten unten und ich halte es mit den beiden einfach nicht allein aus.“ Ziva sah sie unverändert an, ehe sich ein kleines Grinsen auf ihre Lippen schlich. 'Warum eigentlich nicht? Dort gibt’s auch Essen', dachte sie und sagte: „Gib mir zwei Sekunden.“
Fünf Minuten später schlenderten die vier zum Weihnachtsmarkt, Lee und Palmer in einem kleinen Abstand. Abby tuschelte zu Ziva: „Irgendwie...erbärmlich.“ Ziva konnte ein Losprusten nicht verhindern.
Abby seufzte und sog die kalte Dezemberluft ein. Es hatte so gut getan mit McGee zu reden und nun war sie auch noch mit Ziva auf dem Weihnachtsmarkt! Vielleicht war doch nicht alles so schlimm, wie sie es gedacht hatte...sie wusste nur nicht, wie McGee ihr in zukunft gegenübertreten würde. Er hatte ihr einfach nur zugehört und nichts gesagt. Was dachte er nur? Aber sie wollte sich darüber keine Gedanken machen, sondern nur einen schönen Feierabend mit Ziva erleben...
„Komm schon, Amy! Ein Glas Glühwein!“, lachte Daisy und zerrte an Amys Ärmel in Richtung der beleuchtenden Holzhütten. „Ich bin durchgefroren...lass uns morgen gehen...“, bat Amy. „Ach komm, jetzt will ich mal was Europäisches ausprobieren und du...“, bettelte Daisy und ließ Amys Arm nicht los.
„Ja, aber ich feier doch gar kein Weihnachten...“ Daisy verdrehte die Augen. „Glaub mir, keiner, der dort Punsch trinkt und Lebkuchen isst glaubt auch nur annähernd an Gott oder seinen Sohn. Dann kannst du da auch hin.“ Amy zögerte. „Ich weiß nicht...“
Daisy fragte einen Passanten mit roter Nase: „Hey, was feiern wir nochmal an Weihnachten?“ Er sah sie komisch an und murmelte dann „Jesus gestorben...“ und lief weiter. „Siehst du?“, sagte sie triumphierend. Amy hatte sich abgewandt...manche Aktionen von Daisy waren megapeinlich. „Der war betrunken...und das ist nicht besonders repräsentativ.“ Daisy lachte. „Ach komm schon Amy!“
Es klingelte.
Sie drehte sich verwundert um. Wer wollte denn etwas von ihr?
Sie öffnete.
„Hi Ziva.“
Es war Abby. Ziva sagte nichts und blickte sie fragend an.
„Lust mit auf den Weihnachtsmarkt zu kommen? Palmer und Lee warten unten und ich halte es mit den beiden einfach nicht allein aus.“ Ziva sah sie unverändert an, ehe sich ein kleines Grinsen auf ihre Lippen schlich. 'Warum eigentlich nicht? Dort gibt’s auch Essen', dachte sie und sagte: „Gib mir zwei Sekunden.“
Fünf Minuten später schlenderten die vier zum Weihnachtsmarkt, Lee und Palmer in einem kleinen Abstand. Abby tuschelte zu Ziva: „Irgendwie...erbärmlich.“ Ziva konnte ein Losprusten nicht verhindern.
Abby seufzte und sog die kalte Dezemberluft ein. Es hatte so gut getan mit McGee zu reden und nun war sie auch noch mit Ziva auf dem Weihnachtsmarkt! Vielleicht war doch nicht alles so schlimm, wie sie es gedacht hatte...sie wusste nur nicht, wie McGee ihr in zukunft gegenübertreten würde. Er hatte ihr einfach nur zugehört und nichts gesagt. Was dachte er nur? Aber sie wollte sich darüber keine Gedanken machen, sondern nur einen schönen Feierabend mit Ziva erleben...
„Komm schon, Amy! Ein Glas Glühwein!“, lachte Daisy und zerrte an Amys Ärmel in Richtung der beleuchtenden Holzhütten. „Ich bin durchgefroren...lass uns morgen gehen...“, bat Amy. „Ach komm, jetzt will ich mal was Europäisches ausprobieren und du...“, bettelte Daisy und ließ Amys Arm nicht los.
„Ja, aber ich feier doch gar kein Weihnachten...“ Daisy verdrehte die Augen. „Glaub mir, keiner, der dort Punsch trinkt und Lebkuchen isst glaubt auch nur annähernd an Gott oder seinen Sohn. Dann kannst du da auch hin.“ Amy zögerte. „Ich weiß nicht...“
Daisy fragte einen Passanten mit roter Nase: „Hey, was feiern wir nochmal an Weihnachten?“ Er sah sie komisch an und murmelte dann „Jesus gestorben...“ und lief weiter. „Siehst du?“, sagte sie triumphierend. Amy hatte sich abgewandt...manche Aktionen von Daisy waren megapeinlich. „Der war betrunken...und das ist nicht besonders repräsentativ.“ Daisy lachte. „Ach komm schon Amy!“
Navy Soap (77)
„Du hast noch kein Hotel gebucht?“, fragte Amy entgeistert. War das nicht das erste, was man tat, wenn man in eine Stadt reiste?
Daisy zuckte mit den Schultern. „Wozu Hotel? Ich will länger in Washington bleiben.“
Amy begann zu lächeln und schließlich zu quietschen. Sie fiel Daisy um den Hals. „Mann, Daisy, das ist ja toll! Ist heute schon Weihnachten???“
Daisy lachte und klopfte auf Amys Schultern. „Naja, in ein paar Wochen.“
Die beiden spazierten weiter. „Also, du musst jetzt erst einmal bei mir bleiben, ich kann ja nicht verantworten dass du dir irgendein heruntergekommenes viel zu teueres Zimmer nimmst!“ Daisy nickte.
„Aber du fährst an Weihnachten schon heim? Als ich mit deinem Bruder geredet habe, klang er so, als ob er dich vermisst.“
Amy schüttelte traurig den Kopf. „Ich feiere lieber Lichterfest hier in Washington in der jüdischen Gemeinde.“ Daisy schlug sich vor den Kopf. „Ja, sicher, du bist ja konvertiert...deswegen auch der Streit mit deinen Eltern.“ Amy nickte.
„Aber das ist doch auch schon ein paar Jahre her...meinst du nicht, dass es langsam möglich wäre wieder aufeinander zuzugehen?“ Amy schwieg.
„Ruf doch wenigstens mal deinen Bruder an. Der ist ja nicht so böse auf dich, oder?“
Amy sagte immer noch nichts und lief ruhig neben Daisy her. Wenn die nur wüsste, dass sie sich eigentlich viel lieber mit jemand anderem versöhnen würde...
Ziva fühlte sich nach einem heißem Bad wie ein neuer Mensch. Zwar war sie nicht sonderlich gut gelaunt, aber sie war wenigstens nicht mehr nervös. Sie wühlte in ihrem Kühlschrank, auf der Suche nach etwas passendem zum Abendessen.
Die Polizei hatte Maria, nachdem sie das Haus versucht hatte, heimlich zu verlassen, festgenommen. Jenny lief nervös in ihrem Büro auf und ab, unter dem ruhigen, stoischen Blick von Jethro. „Was ist denn? Jetzt haben wir sie doch...“, sagte der schließlich, als Jenny ihre Schritte beschleunigte. Sie zuckte mit den Schultern. „Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, was sie wollte...und vor allem was sie an meiner Bar zu schaffen hatte...“
Gibbs hob die Hände. „Jetzt beruhig dich doch, die Spurensicherung wird da schon was finden...“ Jenny schüttelte den Kopf und seufzte. Sie war in letzter Zeit so ein Nervenbündel. Sie sollte über die Feiertage wegfahren.
Daisy zuckte mit den Schultern. „Wozu Hotel? Ich will länger in Washington bleiben.“
Amy begann zu lächeln und schließlich zu quietschen. Sie fiel Daisy um den Hals. „Mann, Daisy, das ist ja toll! Ist heute schon Weihnachten???“
Daisy lachte und klopfte auf Amys Schultern. „Naja, in ein paar Wochen.“
Die beiden spazierten weiter. „Also, du musst jetzt erst einmal bei mir bleiben, ich kann ja nicht verantworten dass du dir irgendein heruntergekommenes viel zu teueres Zimmer nimmst!“ Daisy nickte.
„Aber du fährst an Weihnachten schon heim? Als ich mit deinem Bruder geredet habe, klang er so, als ob er dich vermisst.“
Amy schüttelte traurig den Kopf. „Ich feiere lieber Lichterfest hier in Washington in der jüdischen Gemeinde.“ Daisy schlug sich vor den Kopf. „Ja, sicher, du bist ja konvertiert...deswegen auch der Streit mit deinen Eltern.“ Amy nickte.
„Aber das ist doch auch schon ein paar Jahre her...meinst du nicht, dass es langsam möglich wäre wieder aufeinander zuzugehen?“ Amy schwieg.
„Ruf doch wenigstens mal deinen Bruder an. Der ist ja nicht so böse auf dich, oder?“
Amy sagte immer noch nichts und lief ruhig neben Daisy her. Wenn die nur wüsste, dass sie sich eigentlich viel lieber mit jemand anderem versöhnen würde...
Ziva fühlte sich nach einem heißem Bad wie ein neuer Mensch. Zwar war sie nicht sonderlich gut gelaunt, aber sie war wenigstens nicht mehr nervös. Sie wühlte in ihrem Kühlschrank, auf der Suche nach etwas passendem zum Abendessen.
Die Polizei hatte Maria, nachdem sie das Haus versucht hatte, heimlich zu verlassen, festgenommen. Jenny lief nervös in ihrem Büro auf und ab, unter dem ruhigen, stoischen Blick von Jethro. „Was ist denn? Jetzt haben wir sie doch...“, sagte der schließlich, als Jenny ihre Schritte beschleunigte. Sie zuckte mit den Schultern. „Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, was sie wollte...und vor allem was sie an meiner Bar zu schaffen hatte...“
Gibbs hob die Hände. „Jetzt beruhig dich doch, die Spurensicherung wird da schon was finden...“ Jenny schüttelte den Kopf und seufzte. Sie war in letzter Zeit so ein Nervenbündel. Sie sollte über die Feiertage wegfahren.
Navy Soap (76)
„Was soll ich tun???“, rief Jenny schon fast hysterisch. Gibbs zuckte mit den Schultern. „Ein Knopfdruck und der NCIS umstellt dein Haus.“ Wie konnte er nur so gelassen sein? Sie hätte ihm am liebsten erwürgt. Sie atmete tief durch. „Okay.“, sagte sie, tätigte den Anruf wie besprochen und setzte sich wieder hin. „Sie wird erst beim Rausgehen merken dass sie nicht entkommen kann. Dann können wir ja beobachten, was sie vor hat.“, sagte Jenny und sah kurz zu Gibbs. Er stellte sich hinter sie und legte fast beiläufig eine Hand auf ihre Schulter. Sie schloss die Augen. Wenn er so etwas nur öfter tun würde...
Abby ordnete ihre Petrischalen und Eppendorf-Pipetten neu. McGee kam rein. „Abby?“
Sie drehte sich schwunglos zu ihm und widmete sich ohne Gruß wieder ihrer Arbeit.
„Gibbs war hier?“ Sie nickte und ihr fiel ein Türmchen aus Bechergläsern ein. „Ich weiß, er hat dich dasselbe gefragt, aber was ist mit Ziva los? Und was hast du damit zu tun?“
Abby atmete einmal tief durch und überlegte sich ob sie ihn schreiend rausjagen sollte oder sich heulend an seine Schulter schmiegen sollte. Sie entschied sich für Letzteres und warf Tim fast um. „Ich hab alles kaputt gemacht!“, schluchzte sie.
Abby ordnete ihre Petrischalen und Eppendorf-Pipetten neu. McGee kam rein. „Abby?“
Sie drehte sich schwunglos zu ihm und widmete sich ohne Gruß wieder ihrer Arbeit.
„Gibbs war hier?“ Sie nickte und ihr fiel ein Türmchen aus Bechergläsern ein. „Ich weiß, er hat dich dasselbe gefragt, aber was ist mit Ziva los? Und was hast du damit zu tun?“
Abby atmete einmal tief durch und überlegte sich ob sie ihn schreiend rausjagen sollte oder sich heulend an seine Schulter schmiegen sollte. Sie entschied sich für Letzteres und warf Tim fast um. „Ich hab alles kaputt gemacht!“, schluchzte sie.
Navy Soap (75)
„Ich kann mir nicht vorstellen dass du hier in Washington noch nichts Spannendes erlebt hast! Wir sind in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten!“, sagte Daisy, nachdem Amy ihre Erzählungen beendet hatte. Amy schüttelte den Kopf. „Wirklich, ich habe vielleicht ein bisschen was von der Welt gesehen, aber so spannend ist mein Leben nicht!“, beharrte sie.
Daisy sah sie prüfend an. „Verdammt, du bist die einzige aus unserer Klasse die jemals auf nem anderen Kontinent war! Du hast einen Terroranschlag vereitelt. Und jetzt ist dein Leben total angepasst und langweilig und du tust nichts außer einer Diplomarbeit schreiben und seit zwei Wochen in einer Boutique Regale einräumen?“ Amy stöhnte. „Die haben mich auch nur wegen meinen Louibuttons genommen...“ Daisy fiel ihr ins Wort: „Und du bist die einzige aus unserer Klasse die Haute Couture trägt!“ Amy lachte. „Ja weils mir meine Tante schenkt, meinst du ich könnte mir das sonst leisten...“
Daisy wurde ruhig und sah Amy lange an. „Da ist aber ne Menge passiert und du weigerst dich mir das zu erzählen. Was soll ich denn bitte davon halten?“, sie klang schon fast gekränkt. Amy seufzte. Daisy konnte man nichts vormachen. Sie konnte Gedanken lesen und tauchte immer dann auf, wenn man es nicht erwarten würde.
„Ich habe meinen Exfreund erschossen, mich in eine Mossadagentin verliebt und wurde von einem Terroristen entführt. Und dann hat die Agentin mit einer Forensikerin herumgeknutscht. Und ich möchte jetzt nicht mehr drüber reden.“
Daisy sah sie geschockt an. Dann lockerten sich ihre Züge, nur um sie dann wieder mit zusammengekniffenen Augenbrauen anzustarren. Daisy suchte nach einem Häufchen Ironie, wenigstens einer Brise Sarkasmus und hoffte, dass Amy aufspringen und „VERARSCHT!!!“, rufen würde.
Dann begann sie zu lachen. Sie bog ihren Rücken durch und warf den Kopf in den Nacken. Ihre braune Mähne wehte um ihr Gesicht. Sie wischte sich Tränen aus den Augenwinkeln und schnaubte: „Mensch Amy, du bist echt besser geworden im Witze erzählen!“ Dann sah sie zu Amy, die immer noch ernst und unverändert da saß. „Das...war gar kein Witz...?“ Amy saß da und schaute Daisy ernst an. „Oh mein...“ - „Sag nicht das was du sagen willst!“ - „Gott?“ Amy schüttelte den Kopf. „Hast du schonmal dran gedacht die Geschichte zu verkaufen? Das wäre ein Film!“ Amy sah weg. Daisy wurde ruhig. „Das ist noch nicht so lange her...oder...?“ Amy nickte.
„Oh Baby das tut mir so Leid...“, flüsterte sie und streichelte Amys Arm.
„Mein Gott Jethro, wo bleibst du denn so lange???“, fuhr Jenny Gibbs an, als der in ihr Büro stolperte. „Ich hab mich ja beeilt, fliegen kann ich trotzdem nicht.“.
„Da! Da ist sie!!!“, Jenny deutete auf den Bildschirm und starrte mit weit aufgerissenen Augen darauf.
Daisy sah sie prüfend an. „Verdammt, du bist die einzige aus unserer Klasse die jemals auf nem anderen Kontinent war! Du hast einen Terroranschlag vereitelt. Und jetzt ist dein Leben total angepasst und langweilig und du tust nichts außer einer Diplomarbeit schreiben und seit zwei Wochen in einer Boutique Regale einräumen?“ Amy stöhnte. „Die haben mich auch nur wegen meinen Louibuttons genommen...“ Daisy fiel ihr ins Wort: „Und du bist die einzige aus unserer Klasse die Haute Couture trägt!“ Amy lachte. „Ja weils mir meine Tante schenkt, meinst du ich könnte mir das sonst leisten...“
Daisy wurde ruhig und sah Amy lange an. „Da ist aber ne Menge passiert und du weigerst dich mir das zu erzählen. Was soll ich denn bitte davon halten?“, sie klang schon fast gekränkt. Amy seufzte. Daisy konnte man nichts vormachen. Sie konnte Gedanken lesen und tauchte immer dann auf, wenn man es nicht erwarten würde.
„Ich habe meinen Exfreund erschossen, mich in eine Mossadagentin verliebt und wurde von einem Terroristen entführt. Und dann hat die Agentin mit einer Forensikerin herumgeknutscht. Und ich möchte jetzt nicht mehr drüber reden.“
Daisy sah sie geschockt an. Dann lockerten sich ihre Züge, nur um sie dann wieder mit zusammengekniffenen Augenbrauen anzustarren. Daisy suchte nach einem Häufchen Ironie, wenigstens einer Brise Sarkasmus und hoffte, dass Amy aufspringen und „VERARSCHT!!!“, rufen würde.
Dann begann sie zu lachen. Sie bog ihren Rücken durch und warf den Kopf in den Nacken. Ihre braune Mähne wehte um ihr Gesicht. Sie wischte sich Tränen aus den Augenwinkeln und schnaubte: „Mensch Amy, du bist echt besser geworden im Witze erzählen!“ Dann sah sie zu Amy, die immer noch ernst und unverändert da saß. „Das...war gar kein Witz...?“ Amy saß da und schaute Daisy ernst an. „Oh mein...“ - „Sag nicht das was du sagen willst!“ - „Gott?“ Amy schüttelte den Kopf. „Hast du schonmal dran gedacht die Geschichte zu verkaufen? Das wäre ein Film!“ Amy sah weg. Daisy wurde ruhig. „Das ist noch nicht so lange her...oder...?“ Amy nickte.
„Oh Baby das tut mir so Leid...“, flüsterte sie und streichelte Amys Arm.
„Mein Gott Jethro, wo bleibst du denn so lange???“, fuhr Jenny Gibbs an, als der in ihr Büro stolperte. „Ich hab mich ja beeilt, fliegen kann ich trotzdem nicht.“.
„Da! Da ist sie!!!“, Jenny deutete auf den Bildschirm und starrte mit weit aufgerissenen Augen darauf.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Navy Soap (74)
Amy lief zur Bushaltestelle. Sie musste heute noch an die Uni und mit ihrem Prof reden, sonst würde das mit ihrem Diplom noch ein böses Ende nehmen. Timmi hatte sie im Schlafzimmer eingesperrt, weil sie da den kleinsten Schaden anrichten konnte.
Sie hörte Schritte hinter sich und wirbelte herum. Seit der Entfürhung war sie verdammt schreckhaft geworden. Sie starrte halb erschrocken, halb verwundert in das Gesicht ihrer alten Schulfreundin: Daisy!
„Mensch Amy, ich lauf dir schon seit einem Block hinterher...du hörst einen ja echt nicht!“, begrüßte diese sie und umarmte sie. Amy konnte es nicht fassen. „Daisy! Was machst du denn hier?“ Daisy löste sich aus der Umarmung und musterte Amy. „Du hast dich total verändert!“, merkte sie an und erklärte dann: „Ich hab deinen Bruder in Michigan getroffen und dachte, ich sollte dich mal wieder besuchen.“ Sie hatten sich seit dem Abschluss nicht mehr gesehen. Amy wurde nachdenklich. Ihr Bruder... Aber sie wollte nicht noch mehr Trübsaal blasen, sondern sich darüber freuen, dass Daisy da war!
„Lass uns nen Kaffee trinken. Wir haben uns glaube ich ne Menge zu erzählen!“, schlug Amy vor. Die Worte, sie hätte sich verändert liefen ihr runter wie Öl. Beim Abschluss war sie das kleine Mauerblümchen gewesen, total fasziniert von alten Radios,die sie auseinander schrauben konnte wie Spock in „The City on the Edge of Forever“. Und total fasziniert von Star Trek. Niemand hatte sie gemocht, nur Daisy war immer auf ihrer Seite gewesen. Dann war sie nach dem Abschluss für ein halbes Jahr nach Mailand gegangen und hatte von ihrer Tante beigebracht bekommen, was High Heels sind und wie man in ihnen läuft, wozu Wimperntusche gut ist und dass Kaffee Gott ist.
Ziva verbrannte sich die Zunge als sie an ihrem frisch gebrühtem Kaffee nippte. Sie stand in ihrer Küche und ärgerte sich darüber, dass sie heute in der Arbeit so schwach gewesen war. Sie konnte doch nicht einfach wegen zwischenmenschlichen Problemen, die in der Zentrale und auch sonst niemanden etwas angingen, heimgehen!
Jenny nickte immer wieder weg, während sie auf die schlechten Schwarz-Weiß Bilder schaute. Sie zwang sich zur Aufmerksamkeit.
Als ob sie es gewusst hatte, tat sie etwas. Sie schrie auf, als sich die Tür die hinaus auf die Veranda führte, öffnete und klingelte wie eine Besessene nach Gibbs.
Sie hörte Schritte hinter sich und wirbelte herum. Seit der Entfürhung war sie verdammt schreckhaft geworden. Sie starrte halb erschrocken, halb verwundert in das Gesicht ihrer alten Schulfreundin: Daisy!
„Mensch Amy, ich lauf dir schon seit einem Block hinterher...du hörst einen ja echt nicht!“, begrüßte diese sie und umarmte sie. Amy konnte es nicht fassen. „Daisy! Was machst du denn hier?“ Daisy löste sich aus der Umarmung und musterte Amy. „Du hast dich total verändert!“, merkte sie an und erklärte dann: „Ich hab deinen Bruder in Michigan getroffen und dachte, ich sollte dich mal wieder besuchen.“ Sie hatten sich seit dem Abschluss nicht mehr gesehen. Amy wurde nachdenklich. Ihr Bruder... Aber sie wollte nicht noch mehr Trübsaal blasen, sondern sich darüber freuen, dass Daisy da war!
„Lass uns nen Kaffee trinken. Wir haben uns glaube ich ne Menge zu erzählen!“, schlug Amy vor. Die Worte, sie hätte sich verändert liefen ihr runter wie Öl. Beim Abschluss war sie das kleine Mauerblümchen gewesen, total fasziniert von alten Radios,die sie auseinander schrauben konnte wie Spock in „The City on the Edge of Forever“. Und total fasziniert von Star Trek. Niemand hatte sie gemocht, nur Daisy war immer auf ihrer Seite gewesen. Dann war sie nach dem Abschluss für ein halbes Jahr nach Mailand gegangen und hatte von ihrer Tante beigebracht bekommen, was High Heels sind und wie man in ihnen läuft, wozu Wimperntusche gut ist und dass Kaffee Gott ist.
Ziva verbrannte sich die Zunge als sie an ihrem frisch gebrühtem Kaffee nippte. Sie stand in ihrer Küche und ärgerte sich darüber, dass sie heute in der Arbeit so schwach gewesen war. Sie konnte doch nicht einfach wegen zwischenmenschlichen Problemen, die in der Zentrale und auch sonst niemanden etwas angingen, heimgehen!
Jenny nickte immer wieder weg, während sie auf die schlechten Schwarz-Weiß Bilder schaute. Sie zwang sich zur Aufmerksamkeit.
Als ob sie es gewusst hatte, tat sie etwas. Sie schrie auf, als sich die Tür die hinaus auf die Veranda führte, öffnete und klingelte wie eine Besessene nach Gibbs.
Montag, 7. Dezember 2009
Navy Soap (73)
Jenny saß resigniert an ihrem Schreibtisch. Sie hatte Maria frei gegeben und ließ heute einen Sicherheitsdienst Webcams im ganzen Haus installieren. Sie hasste diese Komplettüberwachung, aber sie musste es tun!!! Sie konnte über Internet auf die schwarz-weißen Flimmerbildchen zugreifen und beobachtete, wie sich in ihrer Wohnung nichts regte.
Sie hoffte insgeheim, dass Maria auftauchen würde. Hoffentlich hatte Gibbs recht und sie stellte sich dämlich an!
„Hallo Abby.“, Gibbs stellte einen XXL-Becher Cafpow auf den Labortisch und beäugte sie. Sie saß an ihrem Schreibtisch und starrte auf den Bildschirm ihres PCs.
„Hi Gibbs.“, sagte sie, überhaupt nicht fröhlich.
„Ähm ich habe gehört dass du mir sagen kannst, was da gestern mit Ziva und ihrer Freundin ablief.“, sagte er. Er war sich nicht sicher, ob er die Antwort hören wollte.
„Naja die beiden haben gestritten.“, sagte Abby knapp und wich seinen Blicken aus.
„Und was hast du mit der Sache zu tun?“, fragte Gibbs und hockte sich auf einen Schemel gegenüber von Abby.
Sie biss sich auf die Lippe und schwieg.
„Ich dachte du und Ziva...ihr versteht euch nicht...und nun bist du auch noch in einen Streit mit ihr und ihrer Freundin verwickelt.“
Sie begann: „Naja Amy und ich verstehen ganz gut...hatten in der Kiste ja genug Zeit uns kennen zu lernen.“, mehr sagte sie nicht. Sie wollte Gibbs auf keinen Fall erzählen, was an dem Abend passiert war!
„Und ich nehme an, Ziva passt das nicht.“, sagte Gibbs und sah sie fragend an.
Abby schüttelte den Kopf. „nein, nicht ganz...oder doch...ach Gibbs ich versteh das auch nicht.“
Er wusste ganz genau, dass sie log. Und das frustrierte ihn gewaltig. Seine Abby...
„Gibbs, bitte, das ist nur vorrübergehend. Du kennst Ziva doch. Sie wird morgen wieder die Alte sein.“, sagte Abby flehend. Sie konnte seine Anwesenheit nicht länger ertragen.
Er seufzte und stand auf. Er hatte nie Probleme gehabt, die Wahrheit aus irgendwelchen Bastarden rauszuprügeln, aber bei Abby versagte er.
Sie hoffte insgeheim, dass Maria auftauchen würde. Hoffentlich hatte Gibbs recht und sie stellte sich dämlich an!
„Hallo Abby.“, Gibbs stellte einen XXL-Becher Cafpow auf den Labortisch und beäugte sie. Sie saß an ihrem Schreibtisch und starrte auf den Bildschirm ihres PCs.
„Hi Gibbs.“, sagte sie, überhaupt nicht fröhlich.
„Ähm ich habe gehört dass du mir sagen kannst, was da gestern mit Ziva und ihrer Freundin ablief.“, sagte er. Er war sich nicht sicher, ob er die Antwort hören wollte.
„Naja die beiden haben gestritten.“, sagte Abby knapp und wich seinen Blicken aus.
„Und was hast du mit der Sache zu tun?“, fragte Gibbs und hockte sich auf einen Schemel gegenüber von Abby.
Sie biss sich auf die Lippe und schwieg.
„Ich dachte du und Ziva...ihr versteht euch nicht...und nun bist du auch noch in einen Streit mit ihr und ihrer Freundin verwickelt.“
Sie begann: „Naja Amy und ich verstehen ganz gut...hatten in der Kiste ja genug Zeit uns kennen zu lernen.“, mehr sagte sie nicht. Sie wollte Gibbs auf keinen Fall erzählen, was an dem Abend passiert war!
„Und ich nehme an, Ziva passt das nicht.“, sagte Gibbs und sah sie fragend an.
Abby schüttelte den Kopf. „nein, nicht ganz...oder doch...ach Gibbs ich versteh das auch nicht.“
Er wusste ganz genau, dass sie log. Und das frustrierte ihn gewaltig. Seine Abby...
„Gibbs, bitte, das ist nur vorrübergehend. Du kennst Ziva doch. Sie wird morgen wieder die Alte sein.“, sagte Abby flehend. Sie konnte seine Anwesenheit nicht länger ertragen.
Er seufzte und stand auf. Er hatte nie Probleme gehabt, die Wahrheit aus irgendwelchen Bastarden rauszuprügeln, aber bei Abby versagte er.
Sonntag, 6. Dezember 2009
Navy Soap (72)
Als die beiden allein waren fragte Gibbs: „McGee, ist Ziva schon länger so?“
McGee wurde aus seinen Gedanken gerissen...er hatte immer noch das Bild von Tony, der in den Aufzug stieg, vor Augen. „Öhm, Ziva? Nein...die ist...doch...Seit gestern stimmt irgendwas nicht.“
Gibbs sah ihn erwartungsvoll an. Eigentlich wollte McGee das nicht erzählen! Er haderte kurz mit sich selbst, konnte dann aber den stahlblauen Blicken wie aus Eisen, nicht länger widerstehen. Gibbs zwang ihn allein mit einem Blick in die Knie!
„Also...gestern war Amy da...also Zivas Freundin...irgendwie haben die beiden sich ziemlich angeschrien, Abby hat dazu auch noch was gesagt und dann...naja, seither ist Ziva total durch den Wind.“
„Was hat Abby denn damit zu tun? Wer lässt hier überhaupt einfach so irgendwelche Leute rein???“
„Ich weiß nicht, Boss!“
Gibbs wurde langsam ungeduldig und böse.
„Ja und um was ging es überhaupt? Diese Ms Andersson würde die Zentrale doch nie wieder betreten, wenn sie nicht müsste!“
„Das haben wir leider auch nicht mitbekommen...irgendwie nur etwas von wegen, nichts sei mehr so, wie früher und so...“, sagte McGee und zog den Kopf ein, bereit für eine Ohrfeige. Gibbs stand wütend auf und murmelte noch etwas wie „Und ihr wollt Special Agents sein!“ und ging runter zu Abby.
„Also Ziva, jetzt kannst du ruhig ehrlich zu mir sein.“, sagte Tony, während die beiden durch Washington fuhren.
„Tony ich möchte aber nicht drüber reden!“, beharrte ziva. Sie sah kurz zu ihm hinüber. Er sah frustriert aus. „Es tut mir übrigens Leid, dass ich dich heute Mittag so angefahren hab...“, fügte sie leise hinzu.
Tony sagte nach einer kurzen Pause: „Schon ok.“
Die beiden schwiegen.
„Warum entschuldigst du dich nicht auch so einfach bei Amy oder sie sich bei dir?“, fragte er dann, als sie an einer Ampel standen.
„Du kannst mich raus lassen, ich lauf das restliche Stück.“, sagte Ziva hastig und verließ fluchtartig das Auto.
Tony stöhnte und wendete bei der nächsten Gelegenheit, zurück zur Zentrale.
Sie rannte immer noch leicht hinkend zu ihrer Wohnung und drehte den Schlüssel hinter sich so oft es ging. „Ich will nichts mehr von Amy hören!“, rief sie und zerknüllte die Post-it-Botschaft von damals.
McGee wurde aus seinen Gedanken gerissen...er hatte immer noch das Bild von Tony, der in den Aufzug stieg, vor Augen. „Öhm, Ziva? Nein...die ist...doch...Seit gestern stimmt irgendwas nicht.“
Gibbs sah ihn erwartungsvoll an. Eigentlich wollte McGee das nicht erzählen! Er haderte kurz mit sich selbst, konnte dann aber den stahlblauen Blicken wie aus Eisen, nicht länger widerstehen. Gibbs zwang ihn allein mit einem Blick in die Knie!
„Also...gestern war Amy da...also Zivas Freundin...irgendwie haben die beiden sich ziemlich angeschrien, Abby hat dazu auch noch was gesagt und dann...naja, seither ist Ziva total durch den Wind.“
„Was hat Abby denn damit zu tun? Wer lässt hier überhaupt einfach so irgendwelche Leute rein???“
„Ich weiß nicht, Boss!“
Gibbs wurde langsam ungeduldig und böse.
„Ja und um was ging es überhaupt? Diese Ms Andersson würde die Zentrale doch nie wieder betreten, wenn sie nicht müsste!“
„Das haben wir leider auch nicht mitbekommen...irgendwie nur etwas von wegen, nichts sei mehr so, wie früher und so...“, sagte McGee und zog den Kopf ein, bereit für eine Ohrfeige. Gibbs stand wütend auf und murmelte noch etwas wie „Und ihr wollt Special Agents sein!“ und ging runter zu Abby.
„Also Ziva, jetzt kannst du ruhig ehrlich zu mir sein.“, sagte Tony, während die beiden durch Washington fuhren.
„Tony ich möchte aber nicht drüber reden!“, beharrte ziva. Sie sah kurz zu ihm hinüber. Er sah frustriert aus. „Es tut mir übrigens Leid, dass ich dich heute Mittag so angefahren hab...“, fügte sie leise hinzu.
Tony sagte nach einer kurzen Pause: „Schon ok.“
Die beiden schwiegen.
„Warum entschuldigst du dich nicht auch so einfach bei Amy oder sie sich bei dir?“, fragte er dann, als sie an einer Ampel standen.
„Du kannst mich raus lassen, ich lauf das restliche Stück.“, sagte Ziva hastig und verließ fluchtartig das Auto.
Tony stöhnte und wendete bei der nächsten Gelegenheit, zurück zur Zentrale.
Sie rannte immer noch leicht hinkend zu ihrer Wohnung und drehte den Schlüssel hinter sich so oft es ging. „Ich will nichts mehr von Amy hören!“, rief sie und zerknüllte die Post-it-Botschaft von damals.
Navy Soap (71)
Amy saß mit Timmi auf dem Sofa und konnte diesmal wirklich bei allen Witzen ihrer Lieblingsserie lachen. Sie hatte Timmi ein wenig Thunfisch mit Tomatenmark angerührt. Das war billiger als Katzenfutter und außerdem aß sie das gleiche nur warm mit Nudeln.
Der Akku von Amys Handy piepste. Auf einmal hörte sie den Fernseher nur noch weitem und fühlte auch Timmi auf ihrem Schoß nicht mehr. Sie war auf einmal wieder in der Kiste.
Sie begann zu zittern und bekam Schweißausbrüche.
Sie stieß ihren Teller weg und rannte ins Bad, wo sie sich eimerweise eiskaltes Wasser ins Gesicht klatschte. Sie starrte entgeistert ihr Make-up-verschmiertes Spiegelbild an. Was war das gewesen? „Ist okay, Amy, alles in ordnung...es ist ja alles gut gegangen...“, redete sie sich ein. Timmi saß auf der Schwelle zum Badezimmer und sah Amy fragend an. Nein, diesmal würde nicht alles gut werden! „Muss ich denn erst wieder entführt werden, damit Ziva zurückkommt???“, schluchzte Amy und kauerte sich auf dem flauschigen Badezimmerteppich zusammen. Von wegen neues Leben! Von wegen neuer Anfang! Was sollte diese Katze schon ändern!!! Nachdem sie sich Wasser ins Gesicht gekippt hatte, sahen ihre Haare auch fast wieder so aus wie vorher! Keine Veränderung!
Ziva bekam den Rest des Arbeitstages nichts mehr auf die Reihe. Ihr Computer hängte sich auf, sie verschüttete Kaffee über die Akten, der Kopierer zerriss beim Drucken das Papier...
„Wah!“, Ziva krallte ihre Hände zusammen und war kurz davor, den unschuldigen Automaten zu zermalmen. „Mein Gott Ziva beruhig dich!“, Gibbs stand hinter ihr. Sie drehte sich erschrocken um. „Boss! Tut mir Leid, ich geh gleich wieder an die Arbeit.“
Er sah sie kurz verwirrt an. „Was ist denn bei dir los? Du hetzt hier durchs Büro wie ne Besessene...was hast du denn?“
Ziva musste sich setzen. Sie atmete kurz ruhig durch.
„Nichts ist los, alles ok, ich bin nur etwas...brauch nur fünf Minuten, hab dann alles wieder unter Kontrolle.“, sagte sie außer Atem, aber mit einer unnatürlich dünnen, hohen Stimme, als ob sie gleich anfangen würde zu weinen.
„Geh nach Hause.“, sagte Gibbs. Sie sah zu ihm auf. Er nickte verständnisvoll.
„Nein, Boss, ich...“
„Schon gut Ziva, Tony bringt dich heim.“
Tony stand schon mit dem Autoschlüssel bereit.
„Was? Warum?“, fragte Ziva entgeistert. Sie war doch noch im vollen Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten!
„Denkst du, ich lass dich in dem Zustand Autofahren?“, fragte Gibbs. Ziva musste grinsen. „Du lässt mich auch sonst nie fahren.“, stellte sie, fast wieder normal, fest und packte ihre Sachen.
Der Akku von Amys Handy piepste. Auf einmal hörte sie den Fernseher nur noch weitem und fühlte auch Timmi auf ihrem Schoß nicht mehr. Sie war auf einmal wieder in der Kiste.
Sie begann zu zittern und bekam Schweißausbrüche.
Sie stieß ihren Teller weg und rannte ins Bad, wo sie sich eimerweise eiskaltes Wasser ins Gesicht klatschte. Sie starrte entgeistert ihr Make-up-verschmiertes Spiegelbild an. Was war das gewesen? „Ist okay, Amy, alles in ordnung...es ist ja alles gut gegangen...“, redete sie sich ein. Timmi saß auf der Schwelle zum Badezimmer und sah Amy fragend an. Nein, diesmal würde nicht alles gut werden! „Muss ich denn erst wieder entführt werden, damit Ziva zurückkommt???“, schluchzte Amy und kauerte sich auf dem flauschigen Badezimmerteppich zusammen. Von wegen neues Leben! Von wegen neuer Anfang! Was sollte diese Katze schon ändern!!! Nachdem sie sich Wasser ins Gesicht gekippt hatte, sahen ihre Haare auch fast wieder so aus wie vorher! Keine Veränderung!
Ziva bekam den Rest des Arbeitstages nichts mehr auf die Reihe. Ihr Computer hängte sich auf, sie verschüttete Kaffee über die Akten, der Kopierer zerriss beim Drucken das Papier...
„Wah!“, Ziva krallte ihre Hände zusammen und war kurz davor, den unschuldigen Automaten zu zermalmen. „Mein Gott Ziva beruhig dich!“, Gibbs stand hinter ihr. Sie drehte sich erschrocken um. „Boss! Tut mir Leid, ich geh gleich wieder an die Arbeit.“
Er sah sie kurz verwirrt an. „Was ist denn bei dir los? Du hetzt hier durchs Büro wie ne Besessene...was hast du denn?“
Ziva musste sich setzen. Sie atmete kurz ruhig durch.
„Nichts ist los, alles ok, ich bin nur etwas...brauch nur fünf Minuten, hab dann alles wieder unter Kontrolle.“, sagte sie außer Atem, aber mit einer unnatürlich dünnen, hohen Stimme, als ob sie gleich anfangen würde zu weinen.
„Geh nach Hause.“, sagte Gibbs. Sie sah zu ihm auf. Er nickte verständnisvoll.
„Nein, Boss, ich...“
„Schon gut Ziva, Tony bringt dich heim.“
Tony stand schon mit dem Autoschlüssel bereit.
„Was? Warum?“, fragte Ziva entgeistert. Sie war doch noch im vollen Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten!
„Denkst du, ich lass dich in dem Zustand Autofahren?“, fragte Gibbs. Ziva musste grinsen. „Du lässt mich auch sonst nie fahren.“, stellte sie, fast wieder normal, fest und packte ihre Sachen.
Navy Soap (70)
Tony kam in der Mittagspause zu ziva, die gerade ein mitgebrachtes Brötchen auspackte. „Sag mal Ziva, was war denn da gestern los?“
Sie sah ihn erschrocken an. Sie konnte nicht ausweichen und sagen: „Ich weiß nicht was du meinst“, denn jeder hatte diese Szene gestern mitbekommen.
Sie seufzte. „Tony, könntest du dich bitte um deine eigenen Angelegenheiten kümmern?“
„Nein Ziva, das ist irgendwie nicht mehr nur deine Angelegenheit sondern sogar Abby scheint ja etwas damit zu tun haben? Was ist da los?“
„Das geht dich nichts an.“
„Ich mir aber Sorgen.“
Er machte sich Sorgen! Seit wann denn das? Immer wenn er Ziva über Amy gefragt hatte, hatte er so einen lüsternen Blick drauf gehabt, als ob er sich auf diese Informationen dann einen runterholen wollte. Er schien wohl voyeuristisch veranlagt zu sein, wenn es um zwei Frauen ging...
„Musst du aber nicht. Und wenn du es mir jetzt bitte ersparen würdest, mich noch länger an diesen peinlichen Vorfall zu erinnern?“
Er schlug mit der Hand auf Tisch, zwar nicht fest, zeigte damit aber deutlich seine Meinung. „Mensch Ziva, was ist eigentlich mit dir los? Wir hatten uns mal echt gut verstanden...“
Ziva setzte einen überheblichen Blick auf. „Tja und dann hast du angefangen mir und Amy zu misstrauen...“, sie brach ab. Ja, aber Amy war jetzt Geschichte...Sie redete schnell weiter, bevor man ihre Unsicherheit bemerken konnte. „Außerdem machst du jedes gute Gespräch mit einem Dinozzo-Macho-Spruch kaputt! Hast du eigentlich eine Ahnung wie nervig und deprimierend das ist? Es könnte aber auch ganz einfach sein, dass du gar nicht anders kannst...und dass das der Grund ist, warum du noch NIE eine feste Freundin hattest!“
Ziva sah ihn arrogant an und lief, immer noch leicht humpelnd zum Aufzug. Den Rest ihrer Mittagspause wollte sie allein verbringen!
Tony setzte sich resigniert an seinen Schreibtisch. McGee wollte etwas sagen, aber er wusste nicht so Recht, was.
„Schon okay, Bambino, sie hat mich grad echt fertig gemacht...“, sagte Tony schließlich. „Das ist Zivas beste Taktik...verletzte andere lieber, bevor du etwas von dir selbst preisgibst!“, sagte er bitter und begann seine Akten zu ordnen. Sie brauchte sich nicht zu wundern, wenn sie kaum Freunde hatte!
Ziva setzte sich mit ihrem Brötchen auf eine Parkbank und seufzte. Warum war sie so gemein zu Tony gewesen? Er konnte ja nichts dafür, dass sie sich gestern vor versammelter Mannschaft lächerlich gemacht hatte. Er hatte sich wahrscheinlich wirklich nur erkundigen wollen, ob alles in Ordnung sei. Ziva schüttelte den Kopf...sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass Abby und Tony es gut mit ihr meinten! Ihr schoss wieder ihr Lieblingskonflikt in den Kopf: Vertrauen!
„Ohne das Team wärst du schon lange tot! Sie haben dich schon so oft aus der Klemme geholt!“, Lara Croft war wieder da.
„Quatsch, du kommst auch super alleine zurecht! Du bist nicht umsonst eine der besten Agentinnen des Mossad!“, poppte James Bond auf ihrer anderen Schulter auf.
Die beiden begannen sich zu streiten. Bis Ziva rief: „Schluss jetzt, verschwindet ihr Quälgeister!!!“ Die Engelchen verschwanden, nur einige Parkbesucher starrten sie an. Ziva stand hastig auf und rannte zurück zum Hauptquartier. Konnte sie sich denn nur noch lächerlich machen???
Sie sah ihn erschrocken an. Sie konnte nicht ausweichen und sagen: „Ich weiß nicht was du meinst“, denn jeder hatte diese Szene gestern mitbekommen.
Sie seufzte. „Tony, könntest du dich bitte um deine eigenen Angelegenheiten kümmern?“
„Nein Ziva, das ist irgendwie nicht mehr nur deine Angelegenheit sondern sogar Abby scheint ja etwas damit zu tun haben? Was ist da los?“
„Das geht dich nichts an.“
„Ich mir aber Sorgen.“
Er machte sich Sorgen! Seit wann denn das? Immer wenn er Ziva über Amy gefragt hatte, hatte er so einen lüsternen Blick drauf gehabt, als ob er sich auf diese Informationen dann einen runterholen wollte. Er schien wohl voyeuristisch veranlagt zu sein, wenn es um zwei Frauen ging...
„Musst du aber nicht. Und wenn du es mir jetzt bitte ersparen würdest, mich noch länger an diesen peinlichen Vorfall zu erinnern?“
Er schlug mit der Hand auf Tisch, zwar nicht fest, zeigte damit aber deutlich seine Meinung. „Mensch Ziva, was ist eigentlich mit dir los? Wir hatten uns mal echt gut verstanden...“
Ziva setzte einen überheblichen Blick auf. „Tja und dann hast du angefangen mir und Amy zu misstrauen...“, sie brach ab. Ja, aber Amy war jetzt Geschichte...Sie redete schnell weiter, bevor man ihre Unsicherheit bemerken konnte. „Außerdem machst du jedes gute Gespräch mit einem Dinozzo-Macho-Spruch kaputt! Hast du eigentlich eine Ahnung wie nervig und deprimierend das ist? Es könnte aber auch ganz einfach sein, dass du gar nicht anders kannst...und dass das der Grund ist, warum du noch NIE eine feste Freundin hattest!“
Ziva sah ihn arrogant an und lief, immer noch leicht humpelnd zum Aufzug. Den Rest ihrer Mittagspause wollte sie allein verbringen!
Tony setzte sich resigniert an seinen Schreibtisch. McGee wollte etwas sagen, aber er wusste nicht so Recht, was.
„Schon okay, Bambino, sie hat mich grad echt fertig gemacht...“, sagte Tony schließlich. „Das ist Zivas beste Taktik...verletzte andere lieber, bevor du etwas von dir selbst preisgibst!“, sagte er bitter und begann seine Akten zu ordnen. Sie brauchte sich nicht zu wundern, wenn sie kaum Freunde hatte!
Ziva setzte sich mit ihrem Brötchen auf eine Parkbank und seufzte. Warum war sie so gemein zu Tony gewesen? Er konnte ja nichts dafür, dass sie sich gestern vor versammelter Mannschaft lächerlich gemacht hatte. Er hatte sich wahrscheinlich wirklich nur erkundigen wollen, ob alles in Ordnung sei. Ziva schüttelte den Kopf...sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass Abby und Tony es gut mit ihr meinten! Ihr schoss wieder ihr Lieblingskonflikt in den Kopf: Vertrauen!
„Ohne das Team wärst du schon lange tot! Sie haben dich schon so oft aus der Klemme geholt!“, Lara Croft war wieder da.
„Quatsch, du kommst auch super alleine zurecht! Du bist nicht umsonst eine der besten Agentinnen des Mossad!“, poppte James Bond auf ihrer anderen Schulter auf.
Die beiden begannen sich zu streiten. Bis Ziva rief: „Schluss jetzt, verschwindet ihr Quälgeister!!!“ Die Engelchen verschwanden, nur einige Parkbesucher starrten sie an. Ziva stand hastig auf und rannte zurück zum Hauptquartier. Konnte sie sich denn nur noch lächerlich machen???
Navy Soap (69)
Amy lief gut gelaunt aus dem Friseursalon heraus. Sie fühlte sich bei Jacky, ihrer Stammfrisuerin immer wohl. Sie betrachtete ihr Spiegelbild in einem Schaufenster. Sie hatte sich einen kurzen bob im Stil der 60er schneiden lassen, dazu ihre natürliche rote Haarfarbe mit Kupfer unterstreichen lassen. Sie fühlte sich gut. Sie kam an einer Tierhandlung vorbei. Kurz betrachtete sie die kleinen Schildkröten und Hamster im Schaufenster, ehe sie dann „Warum nicht...“, murmelte und keine zwanzig Minuten später eine neue kleine Freundin hatte: Stubentigerin Timmi.
„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“, sagte sie fröhlich, als sie sich daheim im Spiegel sah.
Abby saß in ihrem Labor, kaute an ihren Nägeln und ließ es bei Amy klingeln. Die ging irgendwann ran, als Abby schon wieder auflegen wollte.
„Hallo?“, fragte Amy. Abby konnte nicht wirklich heraushören, wie es Amy ging.
„Hi, ich bin's Abby.“
„Oh, hi.“ Man hörte, dass Amy nicht mit einem Anruf von ihr gerechnet hatte.
„Was gibt’s?“, fragte sie. Sie gab sich Mühe, gestresst zu klingen. Abby seufzte lautlos. Amy wollte also gar nicht mit ihr reden.
„Ich wollte fragen...wie es dir so geht. Vielleicht sollten wir uns mal treffen. Also nur du und ich.“
Amy schwieg kurz. „Was...OH NEIN; TIMMI; KOMM SOFORT DA RUNTER; NEIIIIN!!!“, hörte Abby dann Amy aufgeregt rufen.
Selbige kam dann wieder außer Atem zurück zum Hörer. Diesmal war es nicht gespielt. „Abby? Bist du noch dran? Sorry, meine neue Katze weiß noch nicht über meine Hausordnung Bescheid...“
Abby zwang sich zu einem Lachen. „Also? Wann hättest du mal Zeit?“
Amy wurde ernst und hörte auf, Abby etwas vorzuspielen. „Abby ich wüsste nicht was es noch zu reden gibt. Die Sache mit Ziva und mir ist vorbei.“
Abby begann wieder: „Ja, aber vielleicht möchtest du drüber reden, wie es dir jetzt so geht!“
„Danke Abby, ist echt lieb von dir...aber ich glaube du bist dafür die falsche Gesprächspartnerin. Ich möchte Ziva und den NCIS einfach vergessen. Ich hab dich echt gern, aber du würdest mich nur an das alles erinnern. Vielleicht unternehmen wir mal was, wenn Gras über die Sache gewachsen ist.“, schlug Amy vor.
Abby seufzte. „Na gut.“
Amy legte ihr Handy weg und jagte Timmi wieder hinterher, die ihr neues Zuhause erkundete. „Hab ich dich!“, sagte sie und drückte das kleine Kätzchen an sich und strich behutsam über das orange-getigerte Fell. Timmi sah sie mit großen Augen an und begann dann wohlig zu schnurren. Amy hob sie hoch, so dass sie ihr in die Augen sehen konnte. „Wollen wir Freunde sein?“. Die Katze drückte die Augen zusammen und schnurrte weiter, so dass sie in Amys Händen vibrierte. „Ich schätze das ist ein 'ja'?“, fragte Amy und stupste das rosa Schnäuzchen mit ihrer Nasenspitze an. Dann setzte sie die kleine wieder auf den Boden. Timmi schlich um ihre Füße herum und kuschelte sich an ihre Beine.
„Hast du Hunger?“ , fragte Amy und ging zur Küche. Timmi folgte ihr tapsig und stolperte über die Kabel, die Amy immer noch nicht verlegt hatte.
„Es gibt nur koscher, dass das klar ist!“
„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“, sagte sie fröhlich, als sie sich daheim im Spiegel sah.
Abby saß in ihrem Labor, kaute an ihren Nägeln und ließ es bei Amy klingeln. Die ging irgendwann ran, als Abby schon wieder auflegen wollte.
„Hallo?“, fragte Amy. Abby konnte nicht wirklich heraushören, wie es Amy ging.
„Hi, ich bin's Abby.“
„Oh, hi.“ Man hörte, dass Amy nicht mit einem Anruf von ihr gerechnet hatte.
„Was gibt’s?“, fragte sie. Sie gab sich Mühe, gestresst zu klingen. Abby seufzte lautlos. Amy wollte also gar nicht mit ihr reden.
„Ich wollte fragen...wie es dir so geht. Vielleicht sollten wir uns mal treffen. Also nur du und ich.“
Amy schwieg kurz. „Was...OH NEIN; TIMMI; KOMM SOFORT DA RUNTER; NEIIIIN!!!“, hörte Abby dann Amy aufgeregt rufen.
Selbige kam dann wieder außer Atem zurück zum Hörer. Diesmal war es nicht gespielt. „Abby? Bist du noch dran? Sorry, meine neue Katze weiß noch nicht über meine Hausordnung Bescheid...“
Abby zwang sich zu einem Lachen. „Also? Wann hättest du mal Zeit?“
Amy wurde ernst und hörte auf, Abby etwas vorzuspielen. „Abby ich wüsste nicht was es noch zu reden gibt. Die Sache mit Ziva und mir ist vorbei.“
Abby begann wieder: „Ja, aber vielleicht möchtest du drüber reden, wie es dir jetzt so geht!“
„Danke Abby, ist echt lieb von dir...aber ich glaube du bist dafür die falsche Gesprächspartnerin. Ich möchte Ziva und den NCIS einfach vergessen. Ich hab dich echt gern, aber du würdest mich nur an das alles erinnern. Vielleicht unternehmen wir mal was, wenn Gras über die Sache gewachsen ist.“, schlug Amy vor.
Abby seufzte. „Na gut.“
Amy legte ihr Handy weg und jagte Timmi wieder hinterher, die ihr neues Zuhause erkundete. „Hab ich dich!“, sagte sie und drückte das kleine Kätzchen an sich und strich behutsam über das orange-getigerte Fell. Timmi sah sie mit großen Augen an und begann dann wohlig zu schnurren. Amy hob sie hoch, so dass sie ihr in die Augen sehen konnte. „Wollen wir Freunde sein?“. Die Katze drückte die Augen zusammen und schnurrte weiter, so dass sie in Amys Händen vibrierte. „Ich schätze das ist ein 'ja'?“, fragte Amy und stupste das rosa Schnäuzchen mit ihrer Nasenspitze an. Dann setzte sie die kleine wieder auf den Boden. Timmi schlich um ihre Füße herum und kuschelte sich an ihre Beine.
„Hast du Hunger?“ , fragte Amy und ging zur Küche. Timmi folgte ihr tapsig und stolperte über die Kabel, die Amy immer noch nicht verlegt hatte.
„Es gibt nur koscher, dass das klar ist!“
Navy Soap (68)
Amy hatte sich eine Pizza bestellt und schaute sich nun ihre Liebelingsserie auf DVD an. Für die guten Witze hatte sie nur ein müdes Lächeln übrig und die Situationskomik depremierte sie so sehr, dass sie fast weinen musste.
Sie nickte irgendwann ein und wachte erst wieder am Mittag des Folgetags auf.
„Gott sei Dank hat ein Student keine geregelten Arbeitszeiten!“, fluchte sie, als sie aufstand und sich den verspannten Nacken massierte. Weiß Gott wie spät es schon wieder war! Sie trat vor den Spiegel im Flur. Oh Nein, das war nicht die Amy, die sie kannte, das war ein Schatten ihrer selbst!
Sie sah ihrem eigenen Spiegelbild hypnotisierend in die Augen. Hier musste etwas passieren!!!
Abby und Ziva hatten bis spät in die Nacht durchgequatscht. Ziva hatte ihr alles, was sie von Amy dachte dargelegt, ihr aber auch gleichzeitig klar gemacht, dass es an ihrer Entscheidung nichts zu ändern gab. Es war vorbei und das Leben musste weitergehen. Abby akzeptierte schweren Herzens, was Ziva da sagte und war unendlich traurig. Sie hatte Amy total gemocht und Ziva hatte sie auch ins Herz geschlossen...auch die Sache mit McGee und Tony schien sie ruiniert zu haben...fehlte nur noch, dass sie einen Keil zwischen Gibbs und die Direktorin trieb. Trotzdem nahm sich Abby fest vor, sich noch einmal bei Amy zu melden. Sie wollte unbedingt beide Seiten angehört haben. Sie glaubte nicht, dass Amy nur Abenteuer wollte! Sie wurde bei dem Gedanken fast schon sauer. Ziva hatte gar kein Recht sich so aufzuregen! Sie hatte hier schließlich einen Fehler gemacht! Sie schluckte sämtliche Gefühle runter und widmete sich wieder ihrer Gesprächspartnerin. Ziva lachte seit Tagen wieder. Abby musste feststellen, dass Ziva wunderschön war, wenn sie lachte und ihre Locken dabei um ihr Gesicht tanzten...
Ziva war heimgelaufen, als es schon wieder dämmerte, auch wenn Abby ihr einen Schlafplatz angeboten hatte. Ziva musste sich über sich selbst wundern. Das war ein echter Mädels-Abend gewesen, wie er im Sex and the City-Buche steht. So etwas hatte sie noch nie gemacht! In der Schule hatte sie lieber mit den Jungs Fußball gespielt und beim Mossad machte man sich lieber keine Freunde, man schaute sich seine Kollegen lieber nicht so genau an...man wusste nie, wen es als nächsten traf...
Und hier in Washington war es ihr durch die viele Arbeit und ihre verschlossene kühle Art immer schwer gefallen, Freunde zu finden...bis auf Amy. Warum hatte sie ihr damals bloß ihr Kärtchen gegeben? Ziva schüttelte resigniert den Kopf. Man macht im Leben eben Fehler!
Sie nickte irgendwann ein und wachte erst wieder am Mittag des Folgetags auf.
„Gott sei Dank hat ein Student keine geregelten Arbeitszeiten!“, fluchte sie, als sie aufstand und sich den verspannten Nacken massierte. Weiß Gott wie spät es schon wieder war! Sie trat vor den Spiegel im Flur. Oh Nein, das war nicht die Amy, die sie kannte, das war ein Schatten ihrer selbst!
Sie sah ihrem eigenen Spiegelbild hypnotisierend in die Augen. Hier musste etwas passieren!!!
Abby und Ziva hatten bis spät in die Nacht durchgequatscht. Ziva hatte ihr alles, was sie von Amy dachte dargelegt, ihr aber auch gleichzeitig klar gemacht, dass es an ihrer Entscheidung nichts zu ändern gab. Es war vorbei und das Leben musste weitergehen. Abby akzeptierte schweren Herzens, was Ziva da sagte und war unendlich traurig. Sie hatte Amy total gemocht und Ziva hatte sie auch ins Herz geschlossen...auch die Sache mit McGee und Tony schien sie ruiniert zu haben...fehlte nur noch, dass sie einen Keil zwischen Gibbs und die Direktorin trieb. Trotzdem nahm sich Abby fest vor, sich noch einmal bei Amy zu melden. Sie wollte unbedingt beide Seiten angehört haben. Sie glaubte nicht, dass Amy nur Abenteuer wollte! Sie wurde bei dem Gedanken fast schon sauer. Ziva hatte gar kein Recht sich so aufzuregen! Sie hatte hier schließlich einen Fehler gemacht! Sie schluckte sämtliche Gefühle runter und widmete sich wieder ihrer Gesprächspartnerin. Ziva lachte seit Tagen wieder. Abby musste feststellen, dass Ziva wunderschön war, wenn sie lachte und ihre Locken dabei um ihr Gesicht tanzten...
Ziva war heimgelaufen, als es schon wieder dämmerte, auch wenn Abby ihr einen Schlafplatz angeboten hatte. Ziva musste sich über sich selbst wundern. Das war ein echter Mädels-Abend gewesen, wie er im Sex and the City-Buche steht. So etwas hatte sie noch nie gemacht! In der Schule hatte sie lieber mit den Jungs Fußball gespielt und beim Mossad machte man sich lieber keine Freunde, man schaute sich seine Kollegen lieber nicht so genau an...man wusste nie, wen es als nächsten traf...
Und hier in Washington war es ihr durch die viele Arbeit und ihre verschlossene kühle Art immer schwer gefallen, Freunde zu finden...bis auf Amy. Warum hatte sie ihr damals bloß ihr Kärtchen gegeben? Ziva schüttelte resigniert den Kopf. Man macht im Leben eben Fehler!
Navy Soap (67)
Ziva kam nach Hause und ihre Nase lief. Sie hatte ihre Jacke immer noch bei Abby, ebenso ihre Handtasche mit ihrem Handy. Dass sie gerade unerreichbar war, war gar nicht so schlimm. Sie humpelte in ihr Wohnzimmer und ließ sich auf dem Sofa nieder. Sie ärgerte sich über sich selbst! Wie hatte sie nur vor ihren Kollegen so ausrasten können! Wegen so einer kleinen unbedeutenden Sache! Eigentlich war es immer mehr gewesen, aber Amy hatte ihr ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie hörte wie es im Flur polterte. Die Post kam. Sie humpelte nach draußen und hob ein paar Rechnungen und ein Päckchen auf. Die Fotos waren entwickelt worden! Ausgerechnet heute mussten sie ankommen.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Sonntag, 29. November 2009
Mein Roman...^^
Ja,das letzte Mal, als ich darüber geschrieben habe, ist noch nicht einmal so lange her...3 Moante...und nun zählt der erste Draft meines Romans schon über 40 Seiten...ich bin verdammt stolz auf mich und ich hoffe ihn bis Ende Febraur fertigzustellen. Ich hab nämlich schon Ideen für ne Fortsetzung :D
Nunja, jedenfalls muss man ja auch dann nen Verlag finden, der es überhaupt verlegt. Auf der einen Seite ist die Story massenkompatibel, auf der anderen Seite will man ja nicht schreiben, was es eh schon gibt.
Deswegen habe ich auch schon eine eigene Spezies erfunden. Es ist ja Fantasyliteratur.
Ich habe es jetzt auch schon ein paar leuten zum Lesen gegeben...allerdings ist die Kritik die ich von ihnen bekommen habe sehr milde ausgefallen...und ich bezweifle, dass ein Lektor so gnädig ist, außer er findet die Geschichte wirklich so gut wie die anderen es angeblich tun. Nunja, erst einmal fertig schreiben.
Ich wollte auch meine Comics endlich mal fertig machen.
Nunja, jedenfalls muss man ja auch dann nen Verlag finden, der es überhaupt verlegt. Auf der einen Seite ist die Story massenkompatibel, auf der anderen Seite will man ja nicht schreiben, was es eh schon gibt.
Deswegen habe ich auch schon eine eigene Spezies erfunden. Es ist ja Fantasyliteratur.
Ich habe es jetzt auch schon ein paar leuten zum Lesen gegeben...allerdings ist die Kritik die ich von ihnen bekommen habe sehr milde ausgefallen...und ich bezweifle, dass ein Lektor so gnädig ist, außer er findet die Geschichte wirklich so gut wie die anderen es angeblich tun. Nunja, erst einmal fertig schreiben.
Ich wollte auch meine Comics endlich mal fertig machen.
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Schreib - Tagebuch
Langer Weg zurück- 1. Empty Opening
So, seit langem mal wieder ein FanFiction. Inspiriert wurde ich vom Song "Empty Opening"
von Amorphis (könnt ihr hier rein hören:http://www.youtube.com/watch?v=bwrZsfVAxaQ, die Lyrics gibts hier: http://darklyrics.com/lyrics/amorphis/eclipse.html#10)
Ich habe keinerlei Rechte an dem Lied und verdiene mit dieser FanFiction kein Geld.
Das erste Kapitel ist etwas kurz, ist auch nur eine Art Prolog, die nächsten werden länger!
____________________________________
Schon vom Zug aus konnte man nur das Münster sehen, alles andere war in tristen Nebel gehüllt. „Fast wie daheim.“, seufzte Amy und hub ihren schweren Koffer aus dem Gepäckfach.
Am Hauptbahnhof in Ulm wartete niemand auf sie. Sie wollte auch gar nicht hier sein.
Sie hätte die Wohnung verkaufen sollen, dann hätte sie wenigstens eine Entschuldigung gehabt, nicht mehr wieder zu kommen.
Sie lief ihren Koffer hinter sich herziehend die Fußgängerzone hinunter.
Es waren so wenige Läden. Sie erinnerte sich, wie sie früher nach Ulm gekommen war und sich vor der Vielfalt kaum retten konnte. Sie lief an den ganzen Ketten vorbei...von jedem gab es nur eine.
Als ihr Trolley wieder umfiel,weil er an einem Pflasterstein hängen geblieben war, war es der hunderste Grund für sie,warum die Mariahilferstraße tausendmal schöner war.
Sie kam zum Münsterplatz und ging zum Würstelstand der dort schon gestanden hatte, als sie das letzte Mal hier gewesen war. Vor fünf Jahren. Und hier hieß das Würstchenbude.
„Krainer mit Kren, bitte“, sagte sie. Der Verkaufer starrte sie an und deutete auf die Karte.
Sie stöhnte. „Eine Rote mit viel Senf.“
Mit der Wurst in der Hand drehte sie sich zum Platz um und setzte sich auf ihren Koffer. Vor ihrem inneren Auge bekam das Münster zwei Türme, die viel niedriger waren. Das Dach bekam ein prächtiges Muster und die Fassade wurde von einem Gerüst verdeckt. Den Steffl kannte sie nur mit Gerüst. Der Coffeeshop auf der anderen Seite des Platzes wurde zu einem Kaffeehaus und über dem Dach sah man die roten Wagons des Riesenrads. Hier, wo sie stand, sollte der Comicladen sein. Sie zerknüllte ihre Serviette und lief hastig weiter.
Sie lief noch ein wenig weiter und kam zur Donaubrücke. Die Stadt endete hier und wurde auf dem anderen Flussufer zu Neu-Ulm. Auf der anderen Seite ragten hohe Bäume, alle bereits kahl und schwarz gegen den Nebel auf.
„Ulm du verdammtes Dorf!“, fluchte sie und stellte sich ans Geländer der Brücke.
Eine Träne fiel ihr hinunter ins Wasser und floss die vielen Kilometer zurück nach Hause...
Wie konnte sie nur so eine Dummheit begangen haben? Warum war sie überhaupt auf dieses Jobangebot eingegangen? Sie hätte von Anfang den Vorschlag machen sollen, die Redaktion in Wien zu etablieren. Und nicht zuerst erwähnen, dass sie in Ulm noch eine Eigentumswohnung hatte. „Nein, Wien ist zu östlich. Mit Ulm könnten sie ganz Süddeutschland, Schweiz, Österreich und sogar die Niederlande und Teile Frankreichs abdecken.“
Sie grub ihre Fingernägel ins Geländer.
Sie hatte das beste Leben gehabt. Warum hatte sie es hergegeben? Wie war sie nur hierher gekommen?!
von Amorphis (könnt ihr hier rein hören:http://www.youtube.com/watch?v=bwrZsfVAxaQ, die Lyrics gibts hier: http://darklyrics.com/lyrics/amorphis/eclipse.html#10)
Ich habe keinerlei Rechte an dem Lied und verdiene mit dieser FanFiction kein Geld.
Das erste Kapitel ist etwas kurz, ist auch nur eine Art Prolog, die nächsten werden länger!
____________________________________
Schon vom Zug aus konnte man nur das Münster sehen, alles andere war in tristen Nebel gehüllt. „Fast wie daheim.“, seufzte Amy und hub ihren schweren Koffer aus dem Gepäckfach.
Am Hauptbahnhof in Ulm wartete niemand auf sie. Sie wollte auch gar nicht hier sein.
Sie hätte die Wohnung verkaufen sollen, dann hätte sie wenigstens eine Entschuldigung gehabt, nicht mehr wieder zu kommen.
Sie lief ihren Koffer hinter sich herziehend die Fußgängerzone hinunter.
Es waren so wenige Läden. Sie erinnerte sich, wie sie früher nach Ulm gekommen war und sich vor der Vielfalt kaum retten konnte. Sie lief an den ganzen Ketten vorbei...von jedem gab es nur eine.
Als ihr Trolley wieder umfiel,weil er an einem Pflasterstein hängen geblieben war, war es der hunderste Grund für sie,warum die Mariahilferstraße tausendmal schöner war.
Sie kam zum Münsterplatz und ging zum Würstelstand der dort schon gestanden hatte, als sie das letzte Mal hier gewesen war. Vor fünf Jahren. Und hier hieß das Würstchenbude.
„Krainer mit Kren, bitte“, sagte sie. Der Verkaufer starrte sie an und deutete auf die Karte.
Sie stöhnte. „Eine Rote mit viel Senf.“
Mit der Wurst in der Hand drehte sie sich zum Platz um und setzte sich auf ihren Koffer. Vor ihrem inneren Auge bekam das Münster zwei Türme, die viel niedriger waren. Das Dach bekam ein prächtiges Muster und die Fassade wurde von einem Gerüst verdeckt. Den Steffl kannte sie nur mit Gerüst. Der Coffeeshop auf der anderen Seite des Platzes wurde zu einem Kaffeehaus und über dem Dach sah man die roten Wagons des Riesenrads. Hier, wo sie stand, sollte der Comicladen sein. Sie zerknüllte ihre Serviette und lief hastig weiter.
Sie lief noch ein wenig weiter und kam zur Donaubrücke. Die Stadt endete hier und wurde auf dem anderen Flussufer zu Neu-Ulm. Auf der anderen Seite ragten hohe Bäume, alle bereits kahl und schwarz gegen den Nebel auf.
„Ulm du verdammtes Dorf!“, fluchte sie und stellte sich ans Geländer der Brücke.
Eine Träne fiel ihr hinunter ins Wasser und floss die vielen Kilometer zurück nach Hause...
Wie konnte sie nur so eine Dummheit begangen haben? Warum war sie überhaupt auf dieses Jobangebot eingegangen? Sie hätte von Anfang den Vorschlag machen sollen, die Redaktion in Wien zu etablieren. Und nicht zuerst erwähnen, dass sie in Ulm noch eine Eigentumswohnung hatte. „Nein, Wien ist zu östlich. Mit Ulm könnten sie ganz Süddeutschland, Schweiz, Österreich und sogar die Niederlande und Teile Frankreichs abdecken.“
Sie grub ihre Fingernägel ins Geländer.
Sie hatte das beste Leben gehabt. Warum hatte sie es hergegeben? Wie war sie nur hierher gekommen?!
NavySoap (67)
Ziva kam nach Hause und ihre Nase lief. Sie hatte ihre Jacke immer noch bei Abby, ebenso ihre Handtasche mit ihrem Handy. Dass sie gerade unerreichbar war, war gar nicht so schlimm. Sie humpelte in ihr Wohnzimmer und ließ sich auf dem Sofa nieder. Sie ärgerte sich über sich selbst! Wie hatte sie nur vor ihren Kollegen so ausrasten können! Wegen so einer kleinen unbedeutenden Sache! Eigentlich war es immer mehr gewesen, aber Amy hatte ihr ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie hörte wie es im Flur polterte. Die Post kam. Sie humpelte nach draußen und hob ein paar Rechnungen und ein Päckchen auf. Die Fotos waren entwickelt worden! Ausgerechnet heute mussten sie ankommen.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Auch wenn es ihr widerstrebte, öffnete sie das Päckchen und ging die Fotos durch. Es waren Bilder von einem gemeinsamen Wochenende mit Amy. Picknicken auf der Monument Hall(ein peinliches Foto von einer grinsenden Ziva mit Kekskrümeln am Mund), Flanieren durch die Fressmeile in der alten Post (Amy mit einer Box Chinanudeln), ein Besuch im Museum der Raumfahrttechnik (Ziva mit vulkanischem Gruß neben einem Raumffahrtanzug). Sie warf die Fotos unachtsam in eine Ecke. Sie ärgerte sich immer noch. Sie hatte eine schöne Zeit mit Amy gehabt und dann musste sie so eine Dummheit begehen! Wenn sie Abby nie geküsst hätte, würde sie immer noch die Illusion einer perfekten Beziehung mit vielen Keksen und Küssen haben und würde nicht wissen, dass Amy nur auf Abenteuerjagd war.
Sie beschloss, nachdem sie eine Packung Taschentücher aufgebraucht hatte, dass sie zu Abby musste, um ihre Jacke zu holen, ehe sie sich noch richtig erkältete.
„Ziva?“, Abby zeigte sich überrascht.
„Hi. Ich hab neulich meine Jacke hier liegen lassen.“, sagte Ziva leise und schüchtern. Warum hätte sie nicht einfach eine neue kaufen können??? „Kann ich sie bitte wieder haben?“
„Klar, komm doch rein, ich hol sie.“
„Schon gut ich kann nicht lange bleiben.“, sagte Ziva und blieb stehen.
Abby kam mit der Tasche und der Jacke wieder.
„Du, Ziva, könntest du nicht...“, begann Abby.
„Was?“, fragte sie.
„Rede doch nochmal mit Amy. Sie ist total am Boden.“
„Abby.“
„Wirklich, Ziva. Es tut mir so Leid, ich wollte das nicht.“
„Nachher fällt es nie schwer so etwas zu sagen.“, stellte Ziva fest und drehte sich, um zu gehen.
„Ziva, komm doch bitte rein. Wenn du schon nicht mit Amy reden willst, sprich wenigstens mit mir.“
Ziva sah sie lange an.
„Es ist manchmal echt besser mit Menschen zu reden, die man nicht so gut kennt. Als du für mich da warst hat es mir auch sehr geholfen.“, sagte Abby und lächelte schüchtern.
Ziva nickte um kam Abbys Bitte nach.
Navy Soap (66)
Ziva blieb schließlich hinter der Treppe stehen. Vor der orangenen Wand sah sie noch blasser aus als sie es eh schon war.
„Amy lass mich verdammt noch mal in Ruhe!“, fuhr sie ihre Freundin an.
Amy zuckte zurück. „Aber Ziva, können wir nicht darüber reden?“
Ziva verlor die Geduld. „Ich will nicht reden! Es ist doch alles geklärt! Ich habe unsere Beziehung für etwas anderes gehalten als sie es für dich war! Verschwinde aus meinem Leben!“, schrie sie und fuchtelte aufgebracht.
Amy konnte nichts mehr sagen. Alles hatte sie erwartet, nur nicht so einen Vorwurf.
Tony und McGee standen in angemessenen Abstand und versuchten sich unauffällig zu verhalten. Warum war es so einfach normale Menschen zu belauschen, bloß die eigenen Kollegen nicht?
Abby könnte heulen. Sie war verzweifelt. Was sollte sie nun tun? Sie musste dafür sorgen, dass die beiden sich aussprachen und alles wieder gut wird!
„Ziva, auch wenn es vielleicht nicht deine Art ist, zu reden, sondern zu handeln, solltest du vielleicht eine Ausnahme machen, wenn dir etwas an Amy liegt.“
Ziva fauchte Abby an: „Misch dich nicht ein! Was weißt du schon! Außerdem ist es doch offensichtlich dass Amy nichts an mir liegt. Dann muss ich mir deswegen auch keine Gedanken oder Mühen machen.“
Amy rollten Tränen der Wut von den Wangen. „Das stimmt nicht! Mensch Ziva! Ich dachte, wir kennen uns inzwischen!!!“
Ziva wandte sich ab und humpelte zurück zu ihrem Schreibtisch. „Ja, das dachte ich auch...“, murmelte sie traurig, als sie sich an Amy vorbeischob.
Amy trottete niedergeschlagen nach Hause. Das war so krank! Warum hatte sie nicht einfach das getan, was alle von ihr erwartet hatten? Wäre die Situation dann besser? Nein, dann wären sie und Ziva auch getrennt.
Sie ließ sich auf ihr Sofa sinken, auf dem die beiden so oft miteinander gekuschelt und Kekse gegessen haben. Wieder allein, wieder eine Beziehung die zerbrochen war. Mit Ziva hat es wohl auch nicht klappen sollen! „Gibt es denn niemanden für mich???“, rief sie verzweifelt den Blumen an der Tapete zu und rollte sich weinend auf dem Sofa zusammen.
„Amy lass mich verdammt noch mal in Ruhe!“, fuhr sie ihre Freundin an.
Amy zuckte zurück. „Aber Ziva, können wir nicht darüber reden?“
Ziva verlor die Geduld. „Ich will nicht reden! Es ist doch alles geklärt! Ich habe unsere Beziehung für etwas anderes gehalten als sie es für dich war! Verschwinde aus meinem Leben!“, schrie sie und fuchtelte aufgebracht.
Amy konnte nichts mehr sagen. Alles hatte sie erwartet, nur nicht so einen Vorwurf.
Tony und McGee standen in angemessenen Abstand und versuchten sich unauffällig zu verhalten. Warum war es so einfach normale Menschen zu belauschen, bloß die eigenen Kollegen nicht?
Abby könnte heulen. Sie war verzweifelt. Was sollte sie nun tun? Sie musste dafür sorgen, dass die beiden sich aussprachen und alles wieder gut wird!
„Ziva, auch wenn es vielleicht nicht deine Art ist, zu reden, sondern zu handeln, solltest du vielleicht eine Ausnahme machen, wenn dir etwas an Amy liegt.“
Ziva fauchte Abby an: „Misch dich nicht ein! Was weißt du schon! Außerdem ist es doch offensichtlich dass Amy nichts an mir liegt. Dann muss ich mir deswegen auch keine Gedanken oder Mühen machen.“
Amy rollten Tränen der Wut von den Wangen. „Das stimmt nicht! Mensch Ziva! Ich dachte, wir kennen uns inzwischen!!!“
Ziva wandte sich ab und humpelte zurück zu ihrem Schreibtisch. „Ja, das dachte ich auch...“, murmelte sie traurig, als sie sich an Amy vorbeischob.
Amy trottete niedergeschlagen nach Hause. Das war so krank! Warum hatte sie nicht einfach das getan, was alle von ihr erwartet hatten? Wäre die Situation dann besser? Nein, dann wären sie und Ziva auch getrennt.
Sie ließ sich auf ihr Sofa sinken, auf dem die beiden so oft miteinander gekuschelt und Kekse gegessen haben. Wieder allein, wieder eine Beziehung die zerbrochen war. Mit Ziva hat es wohl auch nicht klappen sollen! „Gibt es denn niemanden für mich???“, rief sie verzweifelt den Blumen an der Tapete zu und rollte sich weinend auf dem Sofa zusammen.
Navy Soap (65)
Ziva traute ihren Augen nicht, als sie Amy und Abby vom Fahrstuhl her kommen sah. Auch Tony und Tim schauten gespannt auf.
„Ziva, hast du kurz Zeit?“, fragte Amy und versuchte so neutral wie möglich zu klingen. Allerdings schwang in ihrer Stimme ein Haufen Nervosität mit.
„Ich arbeite, hat das nicht Zeit bis Feierabend?“, Ziva hatte ihre Maske aufgesetzt und tat so, als ob sie das alles komplett kalt lassen würde.
Amy konnte nicht mehr länger spielen. „Ach, damit du dann wieder weglaufen kannst? Du bist feige, Ziva! Meinst du, wenn du nichts mehr sagst oder tust ist damit alles gesagt?!“, rief sie.
Tony und McGee wechselten verwirrte Blicke.
Ziva seufzte und wendete sich ihrem Telefon zu. „Wenn du nicht sofort aufhörst hier hysterisch rumzukeifen und nicht augenblicklich das Gebäude verlässt, muss ich den Sicherheitsdienst rufen.“, sagte Ziva bestimmt.
Abby schaltete sich ein. Sie war geschockt über so viel Kaltherzigkeit!
„Ziva, Amy würde dich nie auf der Arbeit belästigen wenn es nicht dringend wäre!“, sagte sie. „Oder ist dir das alles egal???“
Ziva wendete sich ihren Akten zu und ignorierte die beiden, nachdem sie knapp sagte: „Ich weiß nicht wovon du redest, Abby, und ich wüsste auch nicht, was dich das angeht.“
Tony und McGee starrten die Szene gebannt an.
„Mein Gott, Ziva...“, begann Amy, „was ist denn mit dir los?“ Sie versuchte ruhig auf Ziva einzureden, aber sie klang schon wieder hysterisch.
Ziva wurde es zu bunt. „Was los ist? Ihr beiden, ihr, ihr...geht mir aus den Augen!“, schrie sie, ehe sie noch Schlimmeres sagen konnte. Sie stand auf und humpelte davon, obwohl sie wusste, dass die beiden sie schnell einholen würden.
Abby und Amy rannten ihr nach. Auch Tony und McGee standen nach einem kurzen Blickwechsel auf und folgten den drei Frauen.
„Ziva, hast du kurz Zeit?“, fragte Amy und versuchte so neutral wie möglich zu klingen. Allerdings schwang in ihrer Stimme ein Haufen Nervosität mit.
„Ich arbeite, hat das nicht Zeit bis Feierabend?“, Ziva hatte ihre Maske aufgesetzt und tat so, als ob sie das alles komplett kalt lassen würde.
Amy konnte nicht mehr länger spielen. „Ach, damit du dann wieder weglaufen kannst? Du bist feige, Ziva! Meinst du, wenn du nichts mehr sagst oder tust ist damit alles gesagt?!“, rief sie.
Tony und McGee wechselten verwirrte Blicke.
Ziva seufzte und wendete sich ihrem Telefon zu. „Wenn du nicht sofort aufhörst hier hysterisch rumzukeifen und nicht augenblicklich das Gebäude verlässt, muss ich den Sicherheitsdienst rufen.“, sagte Ziva bestimmt.
Abby schaltete sich ein. Sie war geschockt über so viel Kaltherzigkeit!
„Ziva, Amy würde dich nie auf der Arbeit belästigen wenn es nicht dringend wäre!“, sagte sie. „Oder ist dir das alles egal???“
Ziva wendete sich ihren Akten zu und ignorierte die beiden, nachdem sie knapp sagte: „Ich weiß nicht wovon du redest, Abby, und ich wüsste auch nicht, was dich das angeht.“
Tony und McGee starrten die Szene gebannt an.
„Mein Gott, Ziva...“, begann Amy, „was ist denn mit dir los?“ Sie versuchte ruhig auf Ziva einzureden, aber sie klang schon wieder hysterisch.
Ziva wurde es zu bunt. „Was los ist? Ihr beiden, ihr, ihr...geht mir aus den Augen!“, schrie sie, ehe sie noch Schlimmeres sagen konnte. Sie stand auf und humpelte davon, obwohl sie wusste, dass die beiden sie schnell einholen würden.
Abby und Amy rannten ihr nach. Auch Tony und McGee standen nach einem kurzen Blickwechsel auf und folgten den drei Frauen.
Navy Soap (64)
Jenny hatte Gibbs zu sich bestellt. Sie erklärte ihm die Geschichte mit ihrer neuen Putzfrau.
„Warum hast du überhaupt jemand neues eingestellt?“, fragte er dann.
Jenny erklärte: „Naomis Mutter hatte einen Herzinfarkt und sie hat deswegen um unbezahlten Urlaub gebeten, damit sie sie pflegen kann, bis sie wieder fit ist. Ich würde Naomi niemals rauswerfen!“
Gibbs nickte. „Und du bist dir sicher, dass dieses Telefonat dich betraf?“, fragte er dann skeptisch.
Jenny sah ihn vorwurfsvoll an. „Sei doch nicht albern, Jethro! Diese Maria ist eine Kriminelle und sie scheint es auf mich abgesehen zu haben...“
Er zuckte mit den Schultern. „Sie stellt sich aber nicht sonderlich geschickt an, wenn sie mit deinem Telefon Anrufe tätigt, zu einer Uhrzeit, zu der du jeden Augenblick heimkommen könntest.“
Jenny seufzte. Diese Maria war eine perfekte Schauspielerin! Es war zum Heulen. Als Jenny sie am Freitag versucht hatte auszuhorchen, war sie auf eine Wand gestoßen. Die Frau hatte ihr wieder in einem schweren mexikanischem Akzent geantwortet und sich absolut unauffällig verhalten. Am Liebsten hätte sie ihr einfach ihre Waffe vorgehalten und sie gezwungen, ihr alles zu sagen, aber da sie keinen Anhaltspunkt hatte, wäre das absolut lächerlich gekommen.
„Vielleicht gehst du mal ein paar Tage in den Urlaub und erholst dich. Du hattest in letzter Zeit viel Streß.“
Jenny fuhr ihn an: „Du meinst also ich bilde mir schon Sachen ein, weil ich so erschöpft bin!? Du hältst mich auch schon für paranoid!!!“
Gibbs versuchte sich zu verteidigen, wusste aber, dass es sinnlos war. Er kannte Jenny zu gut und in Wirklichkeit machte er sich wegen der Sache mit dieser Putzfrau auch ziemlich große Sorgen. Er verließ das Büro und beschloss, erst einmal einen großen Kaffee zu besorgen, bevor er sich wieder zu seinem in letzter Zeit immer merkwürdiger werdendem Team geselllte.
Das war vielleicht auch besser für ihn und seine Nerven, denn unten bei den Schreibtischen spielte sich eine theaterrreife Szene ab.
„Warum hast du überhaupt jemand neues eingestellt?“, fragte er dann.
Jenny erklärte: „Naomis Mutter hatte einen Herzinfarkt und sie hat deswegen um unbezahlten Urlaub gebeten, damit sie sie pflegen kann, bis sie wieder fit ist. Ich würde Naomi niemals rauswerfen!“
Gibbs nickte. „Und du bist dir sicher, dass dieses Telefonat dich betraf?“, fragte er dann skeptisch.
Jenny sah ihn vorwurfsvoll an. „Sei doch nicht albern, Jethro! Diese Maria ist eine Kriminelle und sie scheint es auf mich abgesehen zu haben...“
Er zuckte mit den Schultern. „Sie stellt sich aber nicht sonderlich geschickt an, wenn sie mit deinem Telefon Anrufe tätigt, zu einer Uhrzeit, zu der du jeden Augenblick heimkommen könntest.“
Jenny seufzte. Diese Maria war eine perfekte Schauspielerin! Es war zum Heulen. Als Jenny sie am Freitag versucht hatte auszuhorchen, war sie auf eine Wand gestoßen. Die Frau hatte ihr wieder in einem schweren mexikanischem Akzent geantwortet und sich absolut unauffällig verhalten. Am Liebsten hätte sie ihr einfach ihre Waffe vorgehalten und sie gezwungen, ihr alles zu sagen, aber da sie keinen Anhaltspunkt hatte, wäre das absolut lächerlich gekommen.
„Vielleicht gehst du mal ein paar Tage in den Urlaub und erholst dich. Du hattest in letzter Zeit viel Streß.“
Jenny fuhr ihn an: „Du meinst also ich bilde mir schon Sachen ein, weil ich so erschöpft bin!? Du hältst mich auch schon für paranoid!!!“
Gibbs versuchte sich zu verteidigen, wusste aber, dass es sinnlos war. Er kannte Jenny zu gut und in Wirklichkeit machte er sich wegen der Sache mit dieser Putzfrau auch ziemlich große Sorgen. Er verließ das Büro und beschloss, erst einmal einen großen Kaffee zu besorgen, bevor er sich wieder zu seinem in letzter Zeit immer merkwürdiger werdendem Team geselllte.
Das war vielleicht auch besser für ihn und seine Nerven, denn unten bei den Schreibtischen spielte sich eine theaterrreife Szene ab.
Navy Soap (63)
Amy stand entschlossen vor dem NCIS-Gebäude. Den Menschen an der Pforte kannte sie inzwischen und er winkte ihr freundlich zu. „Na, kommst du Ziva abholen? Etwas früh, oder?“ Amy zwang sich zu lächeln und begann Smalltalk. „Naja ich gehe sie eher besuchen. Kannst du mir so einen temporären Ausweis ausstellen?“, fragte sie frei heraus.
Der Pförtner zögerte.
„Na komm schon.“, sagte Amy auf sein Schweigen und bemühte sich um ihr bestes Lächeln. Falls ihre Diplomarbeit schlecht wäre, würde sie Schauspielerin werden!
„Also Besucher müssen sich eigentlich Tage vorher anmelden...“
Amy sah ihn charmant an. „Und wenn es dringend ist?“
„Ist ein Besuch bei der Freundin so dringend?“, fragte er skeptisch. Aber Amy merkte, wie seine Fassung brökelte.
„Es ist dringender, als du denkst.“, sagte Amy schließlich und blickte ihn ernst an.
Er seufzte. „Na gut, aber du holst mich da wieder raus, wenn ich Ärger bekomme.“
„Es geht alles auf meine Kappe!“, lachte Amy und ging durch.
„Amy!“, Abby traute ihren Augen kaum, als sie gerade durch die Tür ging. „Was willst du denn hier?“ Amy zögerte zuerst. „Hi Abby. Ich muss zu Ziva!“, sagte sie schließlich. Abby nickte. „Oh Mann, ich wollte alles nicht!“ Amy schüttelte den Kopf. „Ziva hatte logischerweise eine Eifersuchtsszene von mir erwartet und ist verunsichert...ich glaube, sie zweifelt nun an allem! Sie geht nicht ans Telefon, macht mir die Tür nicht auf...ich kann sie nur hier erreichen!“ Abby schluckte. Sie musste die Beziehung ihrer Freundinnen retten!
Ziva ertappte McGee gerade in Gedanken dabei, wie er Tony anstarrte. Es war eher schon ein Schmachten! Natürlich würde sie ihn nicht darauf ansprechen, aber ihre Vermutungen wurden dadurch nur bestärkt. Lief da schon was oder würde sich das bald ergeben? Lange dauern würde es vermutlich nicht mehr...
Tony war inzwischen dabei mit der McGee-Geschichte abzuschließen. Ihm war es lieber, sich durch Washington zu poppen, als sich aus versehen in seinen Arbeitskollegen zu verlieben! Er musste Abby eingestehen, dass er sich ja nicht nur in die schöne computeranimierte Elfe verliebt hatte, sondern auch in die Worte, die er von ihr gelesen hatte. Es war nur zu ernüchternd, abtörnend, entliebend, dass McGee dahinter steckte!!!
Der Pförtner zögerte.
„Na komm schon.“, sagte Amy auf sein Schweigen und bemühte sich um ihr bestes Lächeln. Falls ihre Diplomarbeit schlecht wäre, würde sie Schauspielerin werden!
„Also Besucher müssen sich eigentlich Tage vorher anmelden...“
Amy sah ihn charmant an. „Und wenn es dringend ist?“
„Ist ein Besuch bei der Freundin so dringend?“, fragte er skeptisch. Aber Amy merkte, wie seine Fassung brökelte.
„Es ist dringender, als du denkst.“, sagte Amy schließlich und blickte ihn ernst an.
Er seufzte. „Na gut, aber du holst mich da wieder raus, wenn ich Ärger bekomme.“
„Es geht alles auf meine Kappe!“, lachte Amy und ging durch.
„Amy!“, Abby traute ihren Augen kaum, als sie gerade durch die Tür ging. „Was willst du denn hier?“ Amy zögerte zuerst. „Hi Abby. Ich muss zu Ziva!“, sagte sie schließlich. Abby nickte. „Oh Mann, ich wollte alles nicht!“ Amy schüttelte den Kopf. „Ziva hatte logischerweise eine Eifersuchtsszene von mir erwartet und ist verunsichert...ich glaube, sie zweifelt nun an allem! Sie geht nicht ans Telefon, macht mir die Tür nicht auf...ich kann sie nur hier erreichen!“ Abby schluckte. Sie musste die Beziehung ihrer Freundinnen retten!
Ziva ertappte McGee gerade in Gedanken dabei, wie er Tony anstarrte. Es war eher schon ein Schmachten! Natürlich würde sie ihn nicht darauf ansprechen, aber ihre Vermutungen wurden dadurch nur bestärkt. Lief da schon was oder würde sich das bald ergeben? Lange dauern würde es vermutlich nicht mehr...
Tony war inzwischen dabei mit der McGee-Geschichte abzuschließen. Ihm war es lieber, sich durch Washington zu poppen, als sich aus versehen in seinen Arbeitskollegen zu verlieben! Er musste Abby eingestehen, dass er sich ja nicht nur in die schöne computeranimierte Elfe verliebt hatte, sondern auch in die Worte, die er von ihr gelesen hatte. Es war nur zu ernüchternd, abtörnend, entliebend, dass McGee dahinter steckte!!!
Navy Soap (62)
Die Stimmung am Montag war so düster wie nie.
Ziva kam als Letzte hereingehumpelt und setzte sich mit zusammengekniffenen Augenbrauen an ihren Schreibtisch.
Tony war äußerst überrascht übers Ziva schlechte Laune. So mies gelaunt war sie noch nie gewesen. Er verkniff sich jeden giftigen Kommentar und ignorierte einfach die schlechte Stimmung. Der Vorfall mit Abby schien auch so gut wie vergessen, zumindest gab es keine blöden Blicke. Und die blieben auch aus, als Abby hochkam.
„Ich…ich wollte nur schauen, wie es euch geht…ich hab schon den ganzen Morgen so ein komisches Gefühl.“, sagte sie mit zittriger Stimme und vermied es, auch nur in die Richtung von Ziva zu blicken.
Tony zuckte mit den Schultern und antwortete zufällig zeitgleich mit McGee: „Mir geht’s gut.“ Das entlockte Abby ein kleines zufriedenes Grinsen. „Fein…Wo ist eigentlich Gibbs?“
„Die Direktorin hat ihn zu sich gerufen.“, sagte Ziva ohne jegliche Emotionen und starrte angestrengt auf ihren Bildschirm und tat so, als ob sie gerade etwas sehr Wichtiges zu tun hätte. In Wirklichkeit spielte sie Tetris, um sich abzulenken und in Abbys Nähe nicht wahnsinnig zu werden.
Nach einer Falschmeldung, kamen alle wieder zurück ins Büro, schweigend, als sei jemand gestorben. Tony versuchte alles etwas aufzulockern, indem er anfing: „Immer diese Ehefrauen von Marines, die glauben, er sei ermordet oder entführt, wenn er nicht pünktlich nach Hause kommt…“ Ziva saß traurig an ihrem Schreibtisch. Die Ehefrau hatte Alarm geschlagen, das stimmte, weil ihr Ehemann seit Freitag nicht mehr daheim gewesen war. In dem Moment, als sie das Haus des Paares erreicht hatten, fuhr der Ehemann vor. Er war bei seiner Geliebten gewesen. Normalerweise hatte sie immer hochmütig und herablassend über so eine Situation gelächelt, aber sie kam ihr nun selbst so real vor.
Sie hatte auf Amys Anrufe nicht geantwortet, am Sonntag stand Amy sogar vor der Tür, aber Ziva hatte so getan, als sei sie nicht daheim. Sie konnte ihr einfach nicht ins Gesicht sehen und mit ihr reden. Sie fühlte sich so schlecht. Sie hatte Abby geküßt. Und Amy war nicht eifersüchtig, sondern fand das toll! War das Liebe? Oder war Amy auf der Suche nach sexuellen Abenteuern? Was hatte das alles nur zu bedeuten?
Außerdem kam sich Ziva selbst so erbärmlich vor. Sie hatte selten so viel getrunken, dass sie die Beherrschung und die Kontrolle verlor! Und dass sie dann auch noch so etwas tat! Mit Abby rumknutschen! Sie hatte Amys Vertrauen missbraucht! Aber wahrscheinlich wollte Amy gar kein Vertrauen, sondern nur obskure Bettabenteuer...
Ziva kam als Letzte hereingehumpelt und setzte sich mit zusammengekniffenen Augenbrauen an ihren Schreibtisch.
Tony war äußerst überrascht übers Ziva schlechte Laune. So mies gelaunt war sie noch nie gewesen. Er verkniff sich jeden giftigen Kommentar und ignorierte einfach die schlechte Stimmung. Der Vorfall mit Abby schien auch so gut wie vergessen, zumindest gab es keine blöden Blicke. Und die blieben auch aus, als Abby hochkam.
„Ich…ich wollte nur schauen, wie es euch geht…ich hab schon den ganzen Morgen so ein komisches Gefühl.“, sagte sie mit zittriger Stimme und vermied es, auch nur in die Richtung von Ziva zu blicken.
Tony zuckte mit den Schultern und antwortete zufällig zeitgleich mit McGee: „Mir geht’s gut.“ Das entlockte Abby ein kleines zufriedenes Grinsen. „Fein…Wo ist eigentlich Gibbs?“
„Die Direktorin hat ihn zu sich gerufen.“, sagte Ziva ohne jegliche Emotionen und starrte angestrengt auf ihren Bildschirm und tat so, als ob sie gerade etwas sehr Wichtiges zu tun hätte. In Wirklichkeit spielte sie Tetris, um sich abzulenken und in Abbys Nähe nicht wahnsinnig zu werden.
Nach einer Falschmeldung, kamen alle wieder zurück ins Büro, schweigend, als sei jemand gestorben. Tony versuchte alles etwas aufzulockern, indem er anfing: „Immer diese Ehefrauen von Marines, die glauben, er sei ermordet oder entführt, wenn er nicht pünktlich nach Hause kommt…“ Ziva saß traurig an ihrem Schreibtisch. Die Ehefrau hatte Alarm geschlagen, das stimmte, weil ihr Ehemann seit Freitag nicht mehr daheim gewesen war. In dem Moment, als sie das Haus des Paares erreicht hatten, fuhr der Ehemann vor. Er war bei seiner Geliebten gewesen. Normalerweise hatte sie immer hochmütig und herablassend über so eine Situation gelächelt, aber sie kam ihr nun selbst so real vor.
Sie hatte auf Amys Anrufe nicht geantwortet, am Sonntag stand Amy sogar vor der Tür, aber Ziva hatte so getan, als sei sie nicht daheim. Sie konnte ihr einfach nicht ins Gesicht sehen und mit ihr reden. Sie fühlte sich so schlecht. Sie hatte Abby geküßt. Und Amy war nicht eifersüchtig, sondern fand das toll! War das Liebe? Oder war Amy auf der Suche nach sexuellen Abenteuern? Was hatte das alles nur zu bedeuten?
Außerdem kam sich Ziva selbst so erbärmlich vor. Sie hatte selten so viel getrunken, dass sie die Beherrschung und die Kontrolle verlor! Und dass sie dann auch noch so etwas tat! Mit Abby rumknutschen! Sie hatte Amys Vertrauen missbraucht! Aber wahrscheinlich wollte Amy gar kein Vertrauen, sondern nur obskure Bettabenteuer...
Navy Soap (61)
Ziva war schließlich ohne ihre Jacke und ihre Tasche mitzunehmen nach draußen gerannt. Amy rannte ihr hinterher. „Ziva! Jetzt warte doch mal!“, rief sie ihr hinterher, obwohl sie wußte, dass es aussichtslos war. Selbst wenn sie sie einholen sollte, wußte sie, dass sie Zivas militärischen Stechschritt nicht lange mithalten konnte.
Ziva war sogar in ihren High Heels extrem schnell und gut unterwegs.
Amy rannte trotzdem los. Es war extrem kalt und vor ihren Lippen bildete sich eine Wolke.
Ziva knickte auf einmal um lag am Boden. Sie fluchte auf hebräisch und hielt sich den Köchel wie die gefoulten Fußballer. Bloß ihr Schmerz war nicht gespielt. Ihr liefen Tränen die Wangen herunter, während sie die Riemchen löste und den Schuh auszog. Amy konnte nicht ganz deuten, ob die Tränen von Trauer, Wut oder Schmerz kamen.
„Faß mich nicht an!“, fauchte Ziva und wischte Amys Hand grob von sich weg und verpaßte Amy dabei einen Kratzer im Gesicht. Für kurze Zeit wurden Zivas Züge weicher, als sie sah, was sie getan hatte. „Amy…“, murmelte sie. Amy interessierte der Kratzer nicht. „Ziva, laß uns doch in Ruhe reden. Ich bring dich hoch.“ Sie saßen vor Zivas Wohnung auf der Straße. Ziva stand energisch auf und humpelte zur Tür. „Nein. Laß mich.“, sagte sie kalt und schlug Amy die Tür vor der Nase zu.
Amy zitterte am ganzen Leib und schrie „FUCK!“ in die Nacht heraus.
Ziva schloß ihre Wohnungstür und ließ sich daran herabgleiten. Ihr Fuß schmerzte höllisch, sie war die Treppe auf einem Bein hochgehüpft und konnte nun kaum noch auftreten.
Sie fühlte sich immer noch taub, rang sich aber dazu auf, ins Bad zu humpeln und ihren Fuß zu verarzten. Dann hielt sich den Kopf unter den eiskalten Wasserstrahl der Dusche. Was zuviel ist, ist zuviel.
Abby stand immer noch verloren in ihrem Wohnzimmer und verfluchte sich selbst, den Absynth, Amy und Ziva.
Ziva war sogar in ihren High Heels extrem schnell und gut unterwegs.
Amy rannte trotzdem los. Es war extrem kalt und vor ihren Lippen bildete sich eine Wolke.
Ziva knickte auf einmal um lag am Boden. Sie fluchte auf hebräisch und hielt sich den Köchel wie die gefoulten Fußballer. Bloß ihr Schmerz war nicht gespielt. Ihr liefen Tränen die Wangen herunter, während sie die Riemchen löste und den Schuh auszog. Amy konnte nicht ganz deuten, ob die Tränen von Trauer, Wut oder Schmerz kamen.
„Faß mich nicht an!“, fauchte Ziva und wischte Amys Hand grob von sich weg und verpaßte Amy dabei einen Kratzer im Gesicht. Für kurze Zeit wurden Zivas Züge weicher, als sie sah, was sie getan hatte. „Amy…“, murmelte sie. Amy interessierte der Kratzer nicht. „Ziva, laß uns doch in Ruhe reden. Ich bring dich hoch.“ Sie saßen vor Zivas Wohnung auf der Straße. Ziva stand energisch auf und humpelte zur Tür. „Nein. Laß mich.“, sagte sie kalt und schlug Amy die Tür vor der Nase zu.
Amy zitterte am ganzen Leib und schrie „FUCK!“ in die Nacht heraus.
Ziva schloß ihre Wohnungstür und ließ sich daran herabgleiten. Ihr Fuß schmerzte höllisch, sie war die Treppe auf einem Bein hochgehüpft und konnte nun kaum noch auftreten.
Sie fühlte sich immer noch taub, rang sich aber dazu auf, ins Bad zu humpeln und ihren Fuß zu verarzten. Dann hielt sich den Kopf unter den eiskalten Wasserstrahl der Dusche. Was zuviel ist, ist zuviel.
Abby stand immer noch verloren in ihrem Wohnzimmer und verfluchte sich selbst, den Absynth, Amy und Ziva.
Navy Soap (60)
Ziva wurde wieder an ihre körperliche Existenz erinnert, als zwei Arme sie von hinten umfaßten. Wollten sie sich wegziehen? Wollten sie sie umarmen?
„Ihr amüsiert euch ja prächtig.“
Es war Amys Stimme. Weder böse, weder freundlich, es war eine Feststellung.
Sie spürte, wie Amy ihren Nacken küßte und ihren heißen Atem in den Ausschnitt ihres Kleides bließ.
Ziva versuchte klar zu denken.
Es gelang ihr wieder, die Augen zu öffnen, sie löste sich von Abbys Lippen und drehte den Kopf zu Amy. Sie sah nur kurz zu ihr auf und lächelte sie verführerisch an. Kleine Hexe! Was hatte sie vor? Warum machte sie ihr keine Eifersuchtsszene?
Sie drehte sich zu Abby, die sie ebenfalls anlächelte und hauchte: „Was ist los?“
Was los war? Diese Frage so absurd, die Antwort so klar…aber auch gleichzeitig so unklar.
„Hast du keine Lust mehr?“, fragte Abby und umfaßte Zivas Kinn um es zu ihr zu drehen.
Ziva wollte schreien, wollte hier raus, wollte weg, wollte den Abend zurückspulen und Amy dazu überreden, niemals hierherzukommen.
Ihr wäre alles lieber als das, selbst wenn Amy sie jetzt verlassen würde, sich weinend und schreiend von ihr abwenden würde, sie niemals mehr sehen wollte, alles!
Ziva sah erschrocken in Abbys vor Lust funkelnde Augen, dann drehte sie sich wieder zu Amy.
Sie wollte keine sexuellen Abenteuer, schon gar nicht mit Abby! Sie wollte nur mit Amy zusammen sein, der Sex mit ihr reichte doch völlig!
Sie erschrak wieder und sah Amy verängstigt an. „Reiche ich dir etwa nicht aus“, fuhr es ihr leise von Lippen, ihre Stimme zitterte, sie war den Tränen nahe.
Amys Lächeln verebbte und sie ließ Ziva wieder los. Sie war überrascht, wie konnte Ziva das von ihr denken? Natürlich, sie hätte Ziva vorher fragen können, ob sie generell Interesse an einem Dreier hätte. Dabei hatte sich das hier doch so spontan ergeben! Nichts war abgesprochen oder geplant gewesen! Abby hatte Ziva geküßt und Amy hatte die Wahl gehabt, eine Szene daraus zu machen, oder mitzumachen. Es wäre ja nicht ihr erster Dreier gewesen, aber der erste mit zwei Frauen…
„Ziva…“, stammelte Amy. Was sollte sie denn nun sagen?
Abby wirkte ebenfalls unsicher. Sie hatte doch nicht gewollt, dass die beiden sich nun streiten! Sie hatte gar nichts gewollt…sie hatte einfach nur Ziva küssen wollen, sie berühren wollen…und Amy hätte sogar…mitgemacht?! Sie hatte sich keine Gedanken gemacht, einfach nur ihre Gefühle bestimmen lassen, was sie tat. Sie hatte nicht daran gedacht, dass Amy möglicherweise etwas dagegen haben könnte, weil es sich einfach richtig angefühlt hatte! Es war auch richtig gewesen…
„Ihr amüsiert euch ja prächtig.“
Es war Amys Stimme. Weder böse, weder freundlich, es war eine Feststellung.
Sie spürte, wie Amy ihren Nacken küßte und ihren heißen Atem in den Ausschnitt ihres Kleides bließ.
Ziva versuchte klar zu denken.
Es gelang ihr wieder, die Augen zu öffnen, sie löste sich von Abbys Lippen und drehte den Kopf zu Amy. Sie sah nur kurz zu ihr auf und lächelte sie verführerisch an. Kleine Hexe! Was hatte sie vor? Warum machte sie ihr keine Eifersuchtsszene?
Sie drehte sich zu Abby, die sie ebenfalls anlächelte und hauchte: „Was ist los?“
Was los war? Diese Frage so absurd, die Antwort so klar…aber auch gleichzeitig so unklar.
„Hast du keine Lust mehr?“, fragte Abby und umfaßte Zivas Kinn um es zu ihr zu drehen.
Ziva wollte schreien, wollte hier raus, wollte weg, wollte den Abend zurückspulen und Amy dazu überreden, niemals hierherzukommen.
Ihr wäre alles lieber als das, selbst wenn Amy sie jetzt verlassen würde, sich weinend und schreiend von ihr abwenden würde, sie niemals mehr sehen wollte, alles!
Ziva sah erschrocken in Abbys vor Lust funkelnde Augen, dann drehte sie sich wieder zu Amy.
Sie wollte keine sexuellen Abenteuer, schon gar nicht mit Abby! Sie wollte nur mit Amy zusammen sein, der Sex mit ihr reichte doch völlig!
Sie erschrak wieder und sah Amy verängstigt an. „Reiche ich dir etwa nicht aus“, fuhr es ihr leise von Lippen, ihre Stimme zitterte, sie war den Tränen nahe.
Amys Lächeln verebbte und sie ließ Ziva wieder los. Sie war überrascht, wie konnte Ziva das von ihr denken? Natürlich, sie hätte Ziva vorher fragen können, ob sie generell Interesse an einem Dreier hätte. Dabei hatte sich das hier doch so spontan ergeben! Nichts war abgesprochen oder geplant gewesen! Abby hatte Ziva geküßt und Amy hatte die Wahl gehabt, eine Szene daraus zu machen, oder mitzumachen. Es wäre ja nicht ihr erster Dreier gewesen, aber der erste mit zwei Frauen…
„Ziva…“, stammelte Amy. Was sollte sie denn nun sagen?
Abby wirkte ebenfalls unsicher. Sie hatte doch nicht gewollt, dass die beiden sich nun streiten! Sie hatte gar nichts gewollt…sie hatte einfach nur Ziva küssen wollen, sie berühren wollen…und Amy hätte sogar…mitgemacht?! Sie hatte sich keine Gedanken gemacht, einfach nur ihre Gefühle bestimmen lassen, was sie tat. Sie hatte nicht daran gedacht, dass Amy möglicherweise etwas dagegen haben könnte, weil es sich einfach richtig angefühlt hatte! Es war auch richtig gewesen…
Navy Soap (59)
Dann passierte etwas, was Ziva jegliches Gefühl der Kontrolle über sich und ihre sich drehende Welt raubte. Abby beugte sich zur Ihr herunter und küßte sie.
Wie das aussehen musste! Sie hing wie ein nasser Sandsack in Abbys Armen und die musste einen Buckel machen um sich zu ihr bücken!
‚Wie kannst du jetzt nur an die Ästhetik denken? Was bildet sich diese Fotze ein? Reiss dich von ihr los! Sie macht alles mit Amy und dir kaputt!’, sagte das Schulterengelchen, das aussah wie Lara Croft.
‚Amy würde schon lange Theater machen, wenn es sie stören würde!’, schaltete sich das Teufelchen ein: Sean Connery in seiner beste Rolle. ‚Sie kann gut küssen! Genieß es einfach, wer weiß wie oft du noch Gelegenheit dazu bekommst? Du kannst morgen sterben! Sie auch!’
Ziva versuchte sich gegen ihre beiden unliebsamen Gewissensbeißer zu wehren, aber sie war wie gelähmt. Sie konnte sich nicht von Abby losreißen, sie konnte nur noch den Kuß fühlen und gab sich Abby voll und ganz hin.
Der Kuß hatte etwas düsteres, wie Abby selbst, er war mystisch und geheimnisvoll. Immer wenn sie meinte, Abby würde sich ihr hingeben und sie fordernder wurde, mit den Bewegungen ihrer Lippen und ihrer Zunge, zog sich Abby wieder zurück und machte sie so nur noch wilder. Abby formte ihre zunge immer wieder zu einer spitzen Schlange, die mit der von Ziva spielte. Immer wenn Ziva die Liebkosungen zurückgeben wollte, verlor sie jegliche Orientierung war Abbys Zungenspielen komplett ausgesetzt. Lara Croft, die mit ihren Sprüchen immer mehr Charlotte von Sex and the City ähnelte, versuchte Ziva in die Realität zurückzuholen, während Agent 007, der zwar ein Frauenheld war, aber nie so redete wie Tony (was er de facto aber gerade tat), ihr einredete, dass dieses intensive Kusserlebnis mehr wert war, als ihre ganze Beziehung zu Amy. Sie wollte solche Gedanken nicht haben! Sie wollte sich gegen alles wehren, aber Abby machte sie süchtig.
Wo war Amy? Sah sie den beiden zu? Wieso sagte sie nichts? Warum tat sie nichts? War sie gar nicht mehr da? Ziva konnte die Augen nicht öffnen, sie war so vertieft in den Kuß, in das intensive Gefühl, das ihr die gesamte Kontrolle raubte.
Diese Lähmung, dieser Kuß, diese Gedanken machten sie wahnsinnig! Was sollte sie tun? Sie konnte nichts tun!
Wie das aussehen musste! Sie hing wie ein nasser Sandsack in Abbys Armen und die musste einen Buckel machen um sich zu ihr bücken!
‚Wie kannst du jetzt nur an die Ästhetik denken? Was bildet sich diese Fotze ein? Reiss dich von ihr los! Sie macht alles mit Amy und dir kaputt!’, sagte das Schulterengelchen, das aussah wie Lara Croft.
‚Amy würde schon lange Theater machen, wenn es sie stören würde!’, schaltete sich das Teufelchen ein: Sean Connery in seiner beste Rolle. ‚Sie kann gut küssen! Genieß es einfach, wer weiß wie oft du noch Gelegenheit dazu bekommst? Du kannst morgen sterben! Sie auch!’
Ziva versuchte sich gegen ihre beiden unliebsamen Gewissensbeißer zu wehren, aber sie war wie gelähmt. Sie konnte sich nicht von Abby losreißen, sie konnte nur noch den Kuß fühlen und gab sich Abby voll und ganz hin.
Der Kuß hatte etwas düsteres, wie Abby selbst, er war mystisch und geheimnisvoll. Immer wenn sie meinte, Abby würde sich ihr hingeben und sie fordernder wurde, mit den Bewegungen ihrer Lippen und ihrer Zunge, zog sich Abby wieder zurück und machte sie so nur noch wilder. Abby formte ihre zunge immer wieder zu einer spitzen Schlange, die mit der von Ziva spielte. Immer wenn Ziva die Liebkosungen zurückgeben wollte, verlor sie jegliche Orientierung war Abbys Zungenspielen komplett ausgesetzt. Lara Croft, die mit ihren Sprüchen immer mehr Charlotte von Sex and the City ähnelte, versuchte Ziva in die Realität zurückzuholen, während Agent 007, der zwar ein Frauenheld war, aber nie so redete wie Tony (was er de facto aber gerade tat), ihr einredete, dass dieses intensive Kusserlebnis mehr wert war, als ihre ganze Beziehung zu Amy. Sie wollte solche Gedanken nicht haben! Sie wollte sich gegen alles wehren, aber Abby machte sie süchtig.
Wo war Amy? Sah sie den beiden zu? Wieso sagte sie nichts? Warum tat sie nichts? War sie gar nicht mehr da? Ziva konnte die Augen nicht öffnen, sie war so vertieft in den Kuß, in das intensive Gefühl, das ihr die gesamte Kontrolle raubte.
Diese Lähmung, dieser Kuß, diese Gedanken machten sie wahnsinnig! Was sollte sie tun? Sie konnte nichts tun!
NavySoap (58)
Jenny hatte nichts aus ihrer Putzfrau heraus bekommen. Sie war eine perfekte Schauspielerin.
Und nun saß Jenny herum und wußte nicht, was sie tun sollte. Sie hatte wirklich keine Spuren gefunden! Sie goß sich das zweite Glas Whiskey ein und fragte sich mit der Zeit, ob sie schon paranoid wurde.
Ziva stolperte zurück ins Wohnzimmer, bedacht einen möglichst bedepperten Eindruck zu machen – wie nach dem Kotzen eben. Sie hatte sich sogar ihre Frisur ruiniert und etwas von Abbys weißem Puder geklaut um bleicher auszusehen.
Und dann hätte sie wirklich kotzen können. Abby und Amy tanzten zu dieser schrecklichen Batcave-Musik! Für Zivas Geschmack etwas zu eng.
„Hey Ziva, komm nimm dir auch noch ein Glas und tanz mit!“, rief Abby, total Zivas perfektes Schauspiel ignorierend. Amy lachte nur, aber in Abbys Richtung und hob die Arme über den Kopf und schloß die Augen.
Wo war sie hier gelandet? In der Rocky Horror Picture Show???
Sie hatte die Wahl: Ein Drama daraus machen oder mitmachen. Sie wollte Amy nicht den Abend versauen, es war ja einerseits schön, wenn sie sich amüsierte und ihr Diplom verdrängte. Aber andererseits… Zu dem Gedanken kam Ziva nicht mehr, Abby hatte ihr schon ein ziemlich volles Glas mit dem grünen Zeug eingeschenkt. Sie betrachtete kurz das Glas und nahm dann einen großen Schluck. Ziemlich schnell schenkte sie sich nach.
Der Absynth war so gut, dass er relativ schnell wirkte. Die Wohnzimmerwände begannen sich zu drehen, die Möbel drehten sich in die entgegengesetzte Richtung, wie ein Kugellager…
Ihr blieb keine andere Wahl, sie musste gegen das Drehen der Wände ankämpfen, sonst würde sie hinfallen! Sie bewegte sich hin und her, bekam ständig Angst, dass ihr die Möbel auf den Kopf fallen könnten. Es musste wohl aussehen, als ob sie versuchte zu tanzen – was sie zugegebener Maßen noch nie getan hatte – denn Amy und Abby lachten sie zumindest nicht aus.
Irgendwann stolperte Ziva über einen der Hocker, der sich gerade in ihre Richtung gedreht hatte und fiel in Abbys Arme.
Ihr Dilirium verflog und sie versuchte sich aufzurappeln, fiel aber sofort wieder über den Hocker. „Sorry, sorry…“, keuchte sie und begann sich mit Abby zu drehn.
Abby lachte nur und sagte: „Macht nichts!“
Ziva wußte nicht was sie machen sollte! Sie wollte nicht von Abby im Arm gehalten werden! Aber gleichzeitig wußte sie nicht wo oben und unten war und sie kam sich so hilflos vor. Wo war Amy? Wo war ihre Waffe?
Und nun saß Jenny herum und wußte nicht, was sie tun sollte. Sie hatte wirklich keine Spuren gefunden! Sie goß sich das zweite Glas Whiskey ein und fragte sich mit der Zeit, ob sie schon paranoid wurde.
Ziva stolperte zurück ins Wohnzimmer, bedacht einen möglichst bedepperten Eindruck zu machen – wie nach dem Kotzen eben. Sie hatte sich sogar ihre Frisur ruiniert und etwas von Abbys weißem Puder geklaut um bleicher auszusehen.
Und dann hätte sie wirklich kotzen können. Abby und Amy tanzten zu dieser schrecklichen Batcave-Musik! Für Zivas Geschmack etwas zu eng.
„Hey Ziva, komm nimm dir auch noch ein Glas und tanz mit!“, rief Abby, total Zivas perfektes Schauspiel ignorierend. Amy lachte nur, aber in Abbys Richtung und hob die Arme über den Kopf und schloß die Augen.
Wo war sie hier gelandet? In der Rocky Horror Picture Show???
Sie hatte die Wahl: Ein Drama daraus machen oder mitmachen. Sie wollte Amy nicht den Abend versauen, es war ja einerseits schön, wenn sie sich amüsierte und ihr Diplom verdrängte. Aber andererseits… Zu dem Gedanken kam Ziva nicht mehr, Abby hatte ihr schon ein ziemlich volles Glas mit dem grünen Zeug eingeschenkt. Sie betrachtete kurz das Glas und nahm dann einen großen Schluck. Ziemlich schnell schenkte sie sich nach.
Der Absynth war so gut, dass er relativ schnell wirkte. Die Wohnzimmerwände begannen sich zu drehen, die Möbel drehten sich in die entgegengesetzte Richtung, wie ein Kugellager…
Ihr blieb keine andere Wahl, sie musste gegen das Drehen der Wände ankämpfen, sonst würde sie hinfallen! Sie bewegte sich hin und her, bekam ständig Angst, dass ihr die Möbel auf den Kopf fallen könnten. Es musste wohl aussehen, als ob sie versuchte zu tanzen – was sie zugegebener Maßen noch nie getan hatte – denn Amy und Abby lachten sie zumindest nicht aus.
Irgendwann stolperte Ziva über einen der Hocker, der sich gerade in ihre Richtung gedreht hatte und fiel in Abbys Arme.
Ihr Dilirium verflog und sie versuchte sich aufzurappeln, fiel aber sofort wieder über den Hocker. „Sorry, sorry…“, keuchte sie und begann sich mit Abby zu drehn.
Abby lachte nur und sagte: „Macht nichts!“
Ziva wußte nicht was sie machen sollte! Sie wollte nicht von Abby im Arm gehalten werden! Aber gleichzeitig wußte sie nicht wo oben und unten war und sie kam sich so hilflos vor. Wo war Amy? Wo war ihre Waffe?
Navy Soap (57)
Abby hatte aufgeräumt, ihre schwarzen Regale abgestaubt und ließ nebenher ihren Hirnnudel-Auflauf im Ofen garen.
Ziva und Amy klingelten etwas verspätet.
„Hallo!!!“, Abby war ziemlich happy. Ziva nickte nur und begrüßte sie knapp und trat in die von Räucherstäbchen verdünstete Wohnung. In den Augenwinkeln sah sie, wie Amy und Abby sich umarmten. Sie schluckte kurz. Am Liebsten würde sie nun sofort wieder gehen.
Sicher, Amy und Abby hatten einiges zusammen durchgestanden und standen sich näher…
Sie versuchte die trüben Gedanken zu vergessen und folgte Abby ins Wohnzimmer.
Obwohl sie nur von Absynth geredet hatte, hatte Abby nun gekocht. Sie nannte es Hirnnudel-Auflauf, aber in Wirklichkeit waren es Hackfleischnudeln mit viel Käse überbacken.
„Wer trinken will, muss vorher auch was ordentliches gegessen haben…“, lachte Abby. Sie war immer noch total nervös.
Ziva aß nicht viel. Sie beobachtete Abby argwöhnisch und analysierte ihre Wohnung. Das war nicht nur Lifestyle…das war eine Krankheit! Sie hatte diesem ganzen Zeug nie etwas abgewinnen können, aber Amy war auch noch davon begeistert.
„Das ist total cool, Abby! Seit wann bist du so…so…?“
„So schwarz? Oder was meinst du? Naja, schon länger, hat auf dem College angefangen, aber nicht weil ich gegen irgend jemand rebellieren wollte, sondern weil ich’s cool fand.“, erklärte Abby.
Ziva musste ein genervtes Stöhnen unterdrücken. Diese ewig selbe Leier hörte man von allen: Goths, Punks, Hippies…dabei waren das Jugendgruppen. Abby sollte langsam zu alt dafür sein.
Als die drei auf dem Sofa saßen und Absynth tranken, wurde Zivas Laune immer mieser. Diese kleine Gruftieschlampe warf sich total an ihre Freundin ran! Ziva hatte einen kleinen Schritt auf sie zugemacht…ihr den kleinen Finger gereicht und sie nahm gleich den ganzen Arm! Amy und Abby kicherten inzwischen betrunken und alberten herum, erzählten sich sinnloses Zeug und Ziva wurde immer schläfriger vom Alkohol.
Sie stand auf und verließ das Zimmer, unter dem Vorwand, aufs Klo zu müssen. Sie stand schließlich in der Küche am offenen Fenster und atmete die kühle Nachtluft ein. Es war zuviel Alkohol, zu viel Abby, zu viel von allem! Sie wollte hier weg…sie würde behaupten, dass sie von dem Absynth hätte kotzen müssen und dass sie nun lieber nach Hause wollte.
Ziva und Amy klingelten etwas verspätet.
„Hallo!!!“, Abby war ziemlich happy. Ziva nickte nur und begrüßte sie knapp und trat in die von Räucherstäbchen verdünstete Wohnung. In den Augenwinkeln sah sie, wie Amy und Abby sich umarmten. Sie schluckte kurz. Am Liebsten würde sie nun sofort wieder gehen.
Sicher, Amy und Abby hatten einiges zusammen durchgestanden und standen sich näher…
Sie versuchte die trüben Gedanken zu vergessen und folgte Abby ins Wohnzimmer.
Obwohl sie nur von Absynth geredet hatte, hatte Abby nun gekocht. Sie nannte es Hirnnudel-Auflauf, aber in Wirklichkeit waren es Hackfleischnudeln mit viel Käse überbacken.
„Wer trinken will, muss vorher auch was ordentliches gegessen haben…“, lachte Abby. Sie war immer noch total nervös.
Ziva aß nicht viel. Sie beobachtete Abby argwöhnisch und analysierte ihre Wohnung. Das war nicht nur Lifestyle…das war eine Krankheit! Sie hatte diesem ganzen Zeug nie etwas abgewinnen können, aber Amy war auch noch davon begeistert.
„Das ist total cool, Abby! Seit wann bist du so…so…?“
„So schwarz? Oder was meinst du? Naja, schon länger, hat auf dem College angefangen, aber nicht weil ich gegen irgend jemand rebellieren wollte, sondern weil ich’s cool fand.“, erklärte Abby.
Ziva musste ein genervtes Stöhnen unterdrücken. Diese ewig selbe Leier hörte man von allen: Goths, Punks, Hippies…dabei waren das Jugendgruppen. Abby sollte langsam zu alt dafür sein.
Als die drei auf dem Sofa saßen und Absynth tranken, wurde Zivas Laune immer mieser. Diese kleine Gruftieschlampe warf sich total an ihre Freundin ran! Ziva hatte einen kleinen Schritt auf sie zugemacht…ihr den kleinen Finger gereicht und sie nahm gleich den ganzen Arm! Amy und Abby kicherten inzwischen betrunken und alberten herum, erzählten sich sinnloses Zeug und Ziva wurde immer schläfriger vom Alkohol.
Sie stand auf und verließ das Zimmer, unter dem Vorwand, aufs Klo zu müssen. Sie stand schließlich in der Küche am offenen Fenster und atmete die kühle Nachtluft ein. Es war zuviel Alkohol, zu viel Abby, zu viel von allem! Sie wollte hier weg…sie würde behaupten, dass sie von dem Absynth hätte kotzen müssen und dass sie nun lieber nach Hause wollte.
Navy Soap (56)
Amy war total aufgeregt, als Ziva nach Feierabend zu ihr kam. „Mensch ich freu mich schon so, Abby wieder zu sehen!“, sagte sie außer Atem, während sie in einem Berg von Schuhen stand.
Ziva sagte dazu nur: „Um Himmels Willen, was ist hier passiert?“ Amy war Halbitalienerin und hatte viele Schuhe, aber das waren sicherlich viel mehr als gestern!
Amy weinte fast vor Glück. „Es ist grad Winterschlußverkauf in Italien und meine Tante hatte sich um einen Monat mit meinem Geburtstag geirrt! Schau, hier, die Karte war dabei!“
Ziva faltete die bunte Pappe auf, um von einer gedudelten Geburtstagsmelodie erschreckt zu werden. Außer „Tanti auguri mia carina“ konnte sie nicht wirklich viel verstehen. ‚Dabei hab ich’s doch mal fließend gesprochen…’, fluchte Ziva.
Jenny kam gerade nach Hause, als sie eine Stimme hörte. Wie sie es aus alten Agententagen noch kannte, drückte sie sich an die Wand und schlich in Richtung der Quelle.
Es war ihre Putzfrau, die telefonierte! Mit ihrem Telefon! Sie beobachtete die Mexikanerin durch die halb angelehnte Tür.
Sie sprach perfektes Englisch, ohne den Hauch eines Akzents. Hatte sie ihr immer etwas vorgespielt? Warum? Ohne Akzent hatte man in Amerika die besseren Karten...
„Ja. Nein, sie weiß nichts. Ich sorge dafür. Nein, es gibt keine Spuren.“
Jenny stockte der Atem. Redete man da über sie? Was wußte sie nicht? Und warum durfte sie es nicht wissen?
Sie beschloß, erst einmal dumm zu spielen, so als hätte sie nichts mitbekommen. Sie hängte seelenruhig ihren Mantel an die Garderobe und summte laut irgendeine sinnlose Melodie, dass Maria auch ja mitbekam, dass sie hier war. Entweder sie würde sich dann durch ihre eigene Nervosität, dummes Grinsen und sonstiges typisches Verhalten selbst verraten, oder Jenny könnte sie durch beiläufige Fragen wie „Hat jemand für mich angerufen?“ aus der Fassung bringen. Die Show konnte beginnen.
Ziva sagte dazu nur: „Um Himmels Willen, was ist hier passiert?“ Amy war Halbitalienerin und hatte viele Schuhe, aber das waren sicherlich viel mehr als gestern!
Amy weinte fast vor Glück. „Es ist grad Winterschlußverkauf in Italien und meine Tante hatte sich um einen Monat mit meinem Geburtstag geirrt! Schau, hier, die Karte war dabei!“
Ziva faltete die bunte Pappe auf, um von einer gedudelten Geburtstagsmelodie erschreckt zu werden. Außer „Tanti auguri mia carina“ konnte sie nicht wirklich viel verstehen. ‚Dabei hab ich’s doch mal fließend gesprochen…’, fluchte Ziva.
Jenny kam gerade nach Hause, als sie eine Stimme hörte. Wie sie es aus alten Agententagen noch kannte, drückte sie sich an die Wand und schlich in Richtung der Quelle.
Es war ihre Putzfrau, die telefonierte! Mit ihrem Telefon! Sie beobachtete die Mexikanerin durch die halb angelehnte Tür.
Sie sprach perfektes Englisch, ohne den Hauch eines Akzents. Hatte sie ihr immer etwas vorgespielt? Warum? Ohne Akzent hatte man in Amerika die besseren Karten...
„Ja. Nein, sie weiß nichts. Ich sorge dafür. Nein, es gibt keine Spuren.“
Jenny stockte der Atem. Redete man da über sie? Was wußte sie nicht? Und warum durfte sie es nicht wissen?
Sie beschloß, erst einmal dumm zu spielen, so als hätte sie nichts mitbekommen. Sie hängte seelenruhig ihren Mantel an die Garderobe und summte laut irgendeine sinnlose Melodie, dass Maria auch ja mitbekam, dass sie hier war. Entweder sie würde sich dann durch ihre eigene Nervosität, dummes Grinsen und sonstiges typisches Verhalten selbst verraten, oder Jenny könnte sie durch beiläufige Fragen wie „Hat jemand für mich angerufen?“ aus der Fassung bringen. Die Show konnte beginnen.
Navy Soap (55)
Ziva beschloß, nach Abby zu sehen. Auch wenn sie sich immer noch schwer tat, sie zu mögen, tat sie ihr diesmal so Leid. Außerdem war sie heute mit Amy bei ihr eingeladen.
„Hi Abby, alles klar?“, begrüßte sie sie.
Abby sah etwas verschlafen aus, freute sich aber aufrichtig, Ziva zu sehen.
„Wie geht es Tony und McGee?“, fragte sie gleich, ohne auf ihr eigenes Wohlbefinden einzugehen. Ziva zuckte mit den Schultern. „Naaaaja… besonders glücklich sieht dort oben keiner aus. Mit Gibbs stimmt irgend etwas auch nicht.“
Gibbs. Abbys Wunder Punkt. Nach Gestern, mochte er sie überhaupt noch? Hatte Ziva endgültig sie von der Nummer Eins verdrängt? Die alten Gefühle von Rivalität keimten wieder in ihr auf. Aber sie war noch zu traurig, um jetzt wütend zu werden.
„Meinst du er ist arg sauer auf mich?“, fragte Abby nervös.
Ziva stutzte. „Auf dich? Äh, nein, er ist schon seit gestern früh so, deswegen bin ich auch ursprünglich zu dir gekommen…“
Abby atmete kurz durch. Gibbs war also nicht wegen ihr so komisch? Es musste etwas anderes sein! „Machst du dir Sorgen um ihn?“, fragte sie Ziva.
Ziva nickte. „Naja, nicht direkt Sorgen, aber ich finde es unbehaglich wie er sich benimmt. Er ist mehr als einfach nur schlecht drauf.“
„Dann liegt es an Jenny!“, sagte Abby und grinste. „Die beiden werden wieder ein Paar, wart’s nur ab! Das habe ich von Anfang an gesehen, als sie hierherkam als Direktorin…das war ja zeitgleich mit Kates…naja, als du auch kamst. Die beiden waren früher Undercoveragenten in Europa gewesen und hatten da anscheinend eine heiße Affäre…ich glaube, die Gefühle von damals sind immer noch…“
Ziva wurde das Gespräch nun etwas zu brenzlig. Beim Mossad war ihr eingetrichtert worden, dass man Vorgesetzte zu respektieren hat! Der NCIS war keine Soap!
„Ja, ist gut Abby.“, nickte sie beschwichtigend. „Wann sollen wir heute abend vorbeikommen? Um 8?“, lenkte sie schließlich ab. Abbys Grinsen verbreiterte sich. „Oh ja, hatte da gar nicht mehr dran gedacht…ich freu mich!“, sagte sie und drückte Ziva kurz. „Wenigstens magst du mich noch! Tony und McGee wollen sicherlich nichts mehr von mir wissen und Gibbs…naja…“ Ziva fühlte sich wieder unwohl, als sie von Abby umarmt wurde. Was sollte das? Nur weil sie sie wegen gestern noch einmal angesprochen hatte und die Einladung auf einen Absynth angenommen hatte, hieß das noch lange nicht, dass sie Freunde waren.
„Hi Abby, alles klar?“, begrüßte sie sie.
Abby sah etwas verschlafen aus, freute sich aber aufrichtig, Ziva zu sehen.
„Wie geht es Tony und McGee?“, fragte sie gleich, ohne auf ihr eigenes Wohlbefinden einzugehen. Ziva zuckte mit den Schultern. „Naaaaja… besonders glücklich sieht dort oben keiner aus. Mit Gibbs stimmt irgend etwas auch nicht.“
Gibbs. Abbys Wunder Punkt. Nach Gestern, mochte er sie überhaupt noch? Hatte Ziva endgültig sie von der Nummer Eins verdrängt? Die alten Gefühle von Rivalität keimten wieder in ihr auf. Aber sie war noch zu traurig, um jetzt wütend zu werden.
„Meinst du er ist arg sauer auf mich?“, fragte Abby nervös.
Ziva stutzte. „Auf dich? Äh, nein, er ist schon seit gestern früh so, deswegen bin ich auch ursprünglich zu dir gekommen…“
Abby atmete kurz durch. Gibbs war also nicht wegen ihr so komisch? Es musste etwas anderes sein! „Machst du dir Sorgen um ihn?“, fragte sie Ziva.
Ziva nickte. „Naja, nicht direkt Sorgen, aber ich finde es unbehaglich wie er sich benimmt. Er ist mehr als einfach nur schlecht drauf.“
„Dann liegt es an Jenny!“, sagte Abby und grinste. „Die beiden werden wieder ein Paar, wart’s nur ab! Das habe ich von Anfang an gesehen, als sie hierherkam als Direktorin…das war ja zeitgleich mit Kates…naja, als du auch kamst. Die beiden waren früher Undercoveragenten in Europa gewesen und hatten da anscheinend eine heiße Affäre…ich glaube, die Gefühle von damals sind immer noch…“
Ziva wurde das Gespräch nun etwas zu brenzlig. Beim Mossad war ihr eingetrichtert worden, dass man Vorgesetzte zu respektieren hat! Der NCIS war keine Soap!
„Ja, ist gut Abby.“, nickte sie beschwichtigend. „Wann sollen wir heute abend vorbeikommen? Um 8?“, lenkte sie schließlich ab. Abbys Grinsen verbreiterte sich. „Oh ja, hatte da gar nicht mehr dran gedacht…ich freu mich!“, sagte sie und drückte Ziva kurz. „Wenigstens magst du mich noch! Tony und McGee wollen sicherlich nichts mehr von mir wissen und Gibbs…naja…“ Ziva fühlte sich wieder unwohl, als sie von Abby umarmt wurde. Was sollte das? Nur weil sie sie wegen gestern noch einmal angesprochen hatte und die Einladung auf einen Absynth angenommen hatte, hieß das noch lange nicht, dass sie Freunde waren.
Navy Soap (54)
Am nächsten Tag war die Stimmung im Büro gedrückt. Ziva kam zwar etwas zu spät, aber gut gelaunt. Amy hatte ihr Frühstück ans Bett gebracht – wie kann ein Tag nur besser anfangen?
„Hey Leute, zieht nicht solche Gesichter…es ist Freitag! Nur 8 Stunden trennen uns vom Wochenende!“, sagte sie als Begrüßung, nachdem sie die griesgrämig dreinblickenden Herren gesehen hatte.
Gibbs saß an seinem PC mit einem Eimer Kaffee. Er war wieder normal, aber schlecht gelaunt. Je mehr Kaffee er brauchte, desto mieser war seine Stimmung.
Kein Wunder, hätten die anderen auch die ganze Nacht am Boot gearbeitet, würden sie das sicherlich nachvollziehen können. Auch wenn Jen und er nicht mehr darüber reden wollten – wie konnte es sein, dass sie augenscheinlich die Nacht miteinander verbringen, aber sich an nichts mehr erinnern können? Das klang fast so, wie diese tausend Vergewaltigungen in Discos, an die sich keines der Opfer später erinnern kann…
McGee fühlte sich schlechter denn je. Er hatte seine Freundin Abby wohl verloren, obwohl er sich sicher gewesen wäre, dass sie ihm aus seinem Gefühlschaos geholfen hätte! Sie für ihren Teil vergnügte sich nun mit Tony – sogar während den Arbeitszeiten!
Was McGee nicht wußte, war, dass Tony die Sache genauso fertig machte wie ihn. Wie sollte er nach den gestrigen Mißverständnissen in Ruhe mit McGee reden können? Er und Abby – das war so lächerlich. Abby war wie eine kleine Schwester für ihn und das müßten die anderen auch wissen! Vielleicht wäre es wirklich besser, alles so schnell wie möglich zu vergessen und einfach weiterhin sinnlose Dates zu haben…und vor allem nie wieder Computer zu spielen!
„Hey Leute, zieht nicht solche Gesichter…es ist Freitag! Nur 8 Stunden trennen uns vom Wochenende!“, sagte sie als Begrüßung, nachdem sie die griesgrämig dreinblickenden Herren gesehen hatte.
Gibbs saß an seinem PC mit einem Eimer Kaffee. Er war wieder normal, aber schlecht gelaunt. Je mehr Kaffee er brauchte, desto mieser war seine Stimmung.
Kein Wunder, hätten die anderen auch die ganze Nacht am Boot gearbeitet, würden sie das sicherlich nachvollziehen können. Auch wenn Jen und er nicht mehr darüber reden wollten – wie konnte es sein, dass sie augenscheinlich die Nacht miteinander verbringen, aber sich an nichts mehr erinnern können? Das klang fast so, wie diese tausend Vergewaltigungen in Discos, an die sich keines der Opfer später erinnern kann…
McGee fühlte sich schlechter denn je. Er hatte seine Freundin Abby wohl verloren, obwohl er sich sicher gewesen wäre, dass sie ihm aus seinem Gefühlschaos geholfen hätte! Sie für ihren Teil vergnügte sich nun mit Tony – sogar während den Arbeitszeiten!
Was McGee nicht wußte, war, dass Tony die Sache genauso fertig machte wie ihn. Wie sollte er nach den gestrigen Mißverständnissen in Ruhe mit McGee reden können? Er und Abby – das war so lächerlich. Abby war wie eine kleine Schwester für ihn und das müßten die anderen auch wissen! Vielleicht wäre es wirklich besser, alles so schnell wie möglich zu vergessen und einfach weiterhin sinnlose Dates zu haben…und vor allem nie wieder Computer zu spielen!
Navy Soap (53)
Ziva hatte beschlossen, wenigstens Abby die Chance zu geben, das zu erklären. Tony war ja nicht mehr da und er würde sowieso nicht drüber reden.
Sie ging nach Feierabend ins Labor, wo Abby, immer noch schluchzend auf dem Boden saß und Bert an sich drückte.
„Ziva!“, sagte sie überrascht und nasal.
Diese setzte sich ihr gegenüber und reichte ihr eine Packung Taschentücher.
„Danke…“, murmelte sie und schnäuzte sich.
Ziva zögerte und fing dann an: „Ich schätze, wenn du nun so weinst, dass es wirklich nicht so war, wie es aussah.“
Abby erklärte ihr schließlich die ganze Geschichte.
Ziva nickte und sagte: „Das hatte ich mir auch schon gedacht…nachdem Tony dieses merkwürdige Date gehabt hatte…“
Abby begann wieder zu weinen. „Aber das ist jetzt sowieso alles kaputt! Ich wollte Tony und McGee die Chance geben, sich wenigstens auszusprechen…ich glaube nämlich wirklich, dass sie verliebt in einander sind…und nun denkt McGee, dass ich und Tony…!“, rief Abby und vergrub ihr Gesicht hinter ihren Händen.
Ziva saß etwas unschlüssig herum sagte schließlich: „Abby, es tut mir Leid.“
Abby sah zu ihr auf und wischte sich den verschmierten Eyeliner weg. „Wirklich?“
Ziva nickte. „Wirklich wirklich.“
Ehe sie sich versah, fiel Abby ihr im Sitzen um den Hals und warf beide um, so dass sie auf ihr drauflag.
Ziva wurde diese Situation dann auch zu prekär. „Abby, würdest du mich bitte…“
Wenn sie jemand gesehen hätte! Amy wollte sie heute von der Arbeit abholen, was wenn sie vor den Fenstern des Labors gewartet hätte???
Abby rappelte sich auf und räusperte sich. „Sorry.“
Ziva stand auf, sagte noch kurz: „Also ich muss dann…“ und ging.
Amy stand etwas verloren an der Pforte. Es fiel ihr immer noch schwer, sich an Zivas Arbeitsplatz zu gewöhnen – der, für Amy, nur mit schlechten Erinnerungen zusammenhing.
„Shalom Amy.“, sagte Ziva und gab ihr ein Küßchen. „Wie war dein Tag bisher?“
Amy zuckte mit den Schultern. „So eine Diplomarbeit ist schon gemein.“
Ziva zwickte sie in sie Seite. „Dann laß das Diplom Diplom sein und mach dir mit mir nen schönen Abend. Ich lad dich auf nen Drink ein.“
Sie ging nach Feierabend ins Labor, wo Abby, immer noch schluchzend auf dem Boden saß und Bert an sich drückte.
„Ziva!“, sagte sie überrascht und nasal.
Diese setzte sich ihr gegenüber und reichte ihr eine Packung Taschentücher.
„Danke…“, murmelte sie und schnäuzte sich.
Ziva zögerte und fing dann an: „Ich schätze, wenn du nun so weinst, dass es wirklich nicht so war, wie es aussah.“
Abby erklärte ihr schließlich die ganze Geschichte.
Ziva nickte und sagte: „Das hatte ich mir auch schon gedacht…nachdem Tony dieses merkwürdige Date gehabt hatte…“
Abby begann wieder zu weinen. „Aber das ist jetzt sowieso alles kaputt! Ich wollte Tony und McGee die Chance geben, sich wenigstens auszusprechen…ich glaube nämlich wirklich, dass sie verliebt in einander sind…und nun denkt McGee, dass ich und Tony…!“, rief Abby und vergrub ihr Gesicht hinter ihren Händen.
Ziva saß etwas unschlüssig herum sagte schließlich: „Abby, es tut mir Leid.“
Abby sah zu ihr auf und wischte sich den verschmierten Eyeliner weg. „Wirklich?“
Ziva nickte. „Wirklich wirklich.“
Ehe sie sich versah, fiel Abby ihr im Sitzen um den Hals und warf beide um, so dass sie auf ihr drauflag.
Ziva wurde diese Situation dann auch zu prekär. „Abby, würdest du mich bitte…“
Wenn sie jemand gesehen hätte! Amy wollte sie heute von der Arbeit abholen, was wenn sie vor den Fenstern des Labors gewartet hätte???
Abby rappelte sich auf und räusperte sich. „Sorry.“
Ziva stand auf, sagte noch kurz: „Also ich muss dann…“ und ging.
Amy stand etwas verloren an der Pforte. Es fiel ihr immer noch schwer, sich an Zivas Arbeitsplatz zu gewöhnen – der, für Amy, nur mit schlechten Erinnerungen zusammenhing.
„Shalom Amy.“, sagte Ziva und gab ihr ein Küßchen. „Wie war dein Tag bisher?“
Amy zuckte mit den Schultern. „So eine Diplomarbeit ist schon gemein.“
Ziva zwickte sie in sie Seite. „Dann laß das Diplom Diplom sein und mach dir mit mir nen schönen Abend. Ich lad dich auf nen Drink ein.“
Navy Soap (52)
„Abby, reicht das nicht, kannst du mich nicht einfach wieder losmachen? Ziva wird das bestimmt der ganzen Welt erzählen!“, flehte Tony.
Abby zeigte sich unbeeindruckt. „Sie ist eh nicht eifersüchtig, hat ja wen…“, murmelte Abby dann.
„Abby, ich hab zu tun! Mach mich los! Was denkst du was Gibbs hier für ein Donnerwetter losläßt, wenn der erfährt…“
„Wenn ich was erfahre, Dinozzo???“, fragte Gibbs, etwas gelassener als sonst. Erst als er den Satz vollendet hatte, sah er die groteske Szene.
„Was ist denn hier los???“, entfuhr es ihm und er wußte nicht, wen er entsetzter anschauen sollte. Abby stand da wie gelähmt und versuchte, unauffällig zu wirken. Das würde CafPow-Verbot bis Weihnachten geben!
Tony rutschte auf dem Stuhl herum und versuchte sich zu befreien…
Gibbs half ihm schließlich und sagte: „An die Arbeit.“ und warf Abby einen ziemlich bösen Blick zu.
Tony war das alles so peinlich, dass er erfand, noch einen Arzttermin zu haben und sofort verschwand.
Abby saß inzwischen total am Boden zerstört in ihrem Labor und drückte Bert an sich. Sie hatte Tony doch nur helfen wollen! Und nun, wo Gibbs und Ziva die beiden gesehen hatten, dachte sie sicherlich, dass sie ein Paar sind. ‚Was, wenn McGee das erfährt? Vielleicht hat er sich ja auch in Tony verliebt! Ich hab alles kaputt gemacht!’, dachte sie und schließlich vergrub sie ihren Kop in ihren Armen und weinte.
Ziva saß immer noch schmunzelnd an ihrem Schreibtisch. Tim war inzwischen zurückgekehrt und hatte sich eigentlich darauf gefaßt gemacht, von Gibbs eine Standpauke über Pünktlichkeit zu hören. Der saß allerdings Löcher in die Luft starrend an seinem Schreibtisch.
Es war ja nicht seine Art sein Team um Rat zu fragen, aber in dem Fall konnte er nicht anders.
„Ziva, ist dir bei eurem Abendessen irgendwas an Abby und Tony aufgefallen?“
Ziva zügelte sich und zwang sich, nicht laut loszulachen. „Äh nein, gestern war alles normal…heute nicht.“, stellte sie fest.
McGee mische sich ein: „Vielleicht ist es ja alles ein Missverständnis.“
Ziva warf ein: „Ich bitte dich, die Situation war doch eindeutig.“
Abby zeigte sich unbeeindruckt. „Sie ist eh nicht eifersüchtig, hat ja wen…“, murmelte Abby dann.
„Abby, ich hab zu tun! Mach mich los! Was denkst du was Gibbs hier für ein Donnerwetter losläßt, wenn der erfährt…“
„Wenn ich was erfahre, Dinozzo???“, fragte Gibbs, etwas gelassener als sonst. Erst als er den Satz vollendet hatte, sah er die groteske Szene.
„Was ist denn hier los???“, entfuhr es ihm und er wußte nicht, wen er entsetzter anschauen sollte. Abby stand da wie gelähmt und versuchte, unauffällig zu wirken. Das würde CafPow-Verbot bis Weihnachten geben!
Tony rutschte auf dem Stuhl herum und versuchte sich zu befreien…
Gibbs half ihm schließlich und sagte: „An die Arbeit.“ und warf Abby einen ziemlich bösen Blick zu.
Tony war das alles so peinlich, dass er erfand, noch einen Arzttermin zu haben und sofort verschwand.
Abby saß inzwischen total am Boden zerstört in ihrem Labor und drückte Bert an sich. Sie hatte Tony doch nur helfen wollen! Und nun, wo Gibbs und Ziva die beiden gesehen hatten, dachte sie sicherlich, dass sie ein Paar sind. ‚Was, wenn McGee das erfährt? Vielleicht hat er sich ja auch in Tony verliebt! Ich hab alles kaputt gemacht!’, dachte sie und schließlich vergrub sie ihren Kop in ihren Armen und weinte.
Ziva saß immer noch schmunzelnd an ihrem Schreibtisch. Tim war inzwischen zurückgekehrt und hatte sich eigentlich darauf gefaßt gemacht, von Gibbs eine Standpauke über Pünktlichkeit zu hören. Der saß allerdings Löcher in die Luft starrend an seinem Schreibtisch.
Es war ja nicht seine Art sein Team um Rat zu fragen, aber in dem Fall konnte er nicht anders.
„Ziva, ist dir bei eurem Abendessen irgendwas an Abby und Tony aufgefallen?“
Ziva zügelte sich und zwang sich, nicht laut loszulachen. „Äh nein, gestern war alles normal…heute nicht.“, stellte sie fest.
McGee mische sich ein: „Vielleicht ist es ja alles ein Missverständnis.“
Ziva warf ein: „Ich bitte dich, die Situation war doch eindeutig.“
Sonntag, 6. September 2009
Navy Soap (51)
McGee rannte raus. Er brauchte frische Luft. Abby und Tony! Irgendwie konnte er es sich einerseits nicht vorstellen, anderseits bereitete ihm die Vorstellung Bauchweh.
Er und Abby, sie waren sich einmal nähergekommen und er muss zugeben, ganz abgeneigt war er nie gewesen, aber er hatte immer Angst gehabt, das gute freundschaftliche Verhältnis zu zerstören, falls die beiden eine Affäre haben sollten.
Dass Tony, alles nahm, was bei drei nicht auf den Bäumen war, war nichts Neues, trotzdem hatte er Tony immer anders eingeschätzt. Tony hatte Abby immer wie eine kleine Schwester behandelt, und sich auch nie geäußerst, dass er sie in ihren Plateauschuhen sexy fand. er hatte sogar einmal erwähnt, dass er eher auf den Typ „Mädchen von nebenan“ stand und nicht auf geheimnisvolle, verruchte Fledermausladies. Gut, wer Abby besser kannte, wußte, dass man über ihre liebenswerte Art schnell vergaß, wie sie aussah.
Und versuchte asich Tony von dieser verdammten Geschichte mit Sinica so abzulenken?
Er war schon weit von der Zentrale weggelaufen. Ihm wurde in der Mittagssonne langsam zu warm und er setzte sich auf eine kleine Bank am Eingang des Parks.
Ziva war unten bei Ducky, der Palmer gerade beim Ordnen der Werkzeuge wieder eine Anekdote aus alten Tagen erzählte. Alles war so, wie immer.
„Oh, hallo Ziva!“, kam es von Ducky, als er sie bemerkte.
„Hallo Ducky. Jimmy.“, sagte Ziva und nickte jeweils in Richtung der angesprochenen Personen.
„Hallo Ziva! Toll, dass du uns mal besuchst!“, kam es von Palmer.
Ziva dachte in Gedanken. „Komm, geh spielen und stör Erwachsene nicht, wenn sie sich unterhalten.“
„Was kann ich für dich tun?“, fragte Ducky.
Ziva hob beide Augenbrauen und machte aus ihrer Ratlosigkeit kein Geheimnis. „Ist dir an Gibbs etwas aufgefallen…also ich meine, dass er heute so komisch ist?“
Ducky klopfte Ziva auf die Schulter. „Ja, habe ich, aber du brauchst dir keine Sorgen um den guten Jethro zu machen. Ich denke, jeder hat seine Tage, an denen er lieber im Bett geblieben wäre.“
Ziva wußte, dass es bei Gibbs mehr war, als das. Irgendetwas hatte ihn heute früh derart aus der Bahn geworfen, aber sogar Ducky, der Gibbs am längsten kannte, hatte das anscheinend nicht gemerkt oder es als unwichtig, abgetan.
Ziva zuckte mit den Schultern. Vielleicht war das auch alles eingebildet, so gut kannte sie Gibbs schließlich auch nicht.
„Und…dass Tony…und Abby etwas komisch sind…?“
Ducky runzelte die Stirn. „Ziva, es ist doch alles in Ordnung, auch mit den beiden. Vielleicht sind das bei dir noch die Nachwirkungen von gestern?“
Er und Abby, sie waren sich einmal nähergekommen und er muss zugeben, ganz abgeneigt war er nie gewesen, aber er hatte immer Angst gehabt, das gute freundschaftliche Verhältnis zu zerstören, falls die beiden eine Affäre haben sollten.
Dass Tony, alles nahm, was bei drei nicht auf den Bäumen war, war nichts Neues, trotzdem hatte er Tony immer anders eingeschätzt. Tony hatte Abby immer wie eine kleine Schwester behandelt, und sich auch nie geäußerst, dass er sie in ihren Plateauschuhen sexy fand. er hatte sogar einmal erwähnt, dass er eher auf den Typ „Mädchen von nebenan“ stand und nicht auf geheimnisvolle, verruchte Fledermausladies. Gut, wer Abby besser kannte, wußte, dass man über ihre liebenswerte Art schnell vergaß, wie sie aussah.
Und versuchte asich Tony von dieser verdammten Geschichte mit Sinica so abzulenken?
Er war schon weit von der Zentrale weggelaufen. Ihm wurde in der Mittagssonne langsam zu warm und er setzte sich auf eine kleine Bank am Eingang des Parks.
Ziva war unten bei Ducky, der Palmer gerade beim Ordnen der Werkzeuge wieder eine Anekdote aus alten Tagen erzählte. Alles war so, wie immer.
„Oh, hallo Ziva!“, kam es von Ducky, als er sie bemerkte.
„Hallo Ducky. Jimmy.“, sagte Ziva und nickte jeweils in Richtung der angesprochenen Personen.
„Hallo Ziva! Toll, dass du uns mal besuchst!“, kam es von Palmer.
Ziva dachte in Gedanken. „Komm, geh spielen und stör Erwachsene nicht, wenn sie sich unterhalten.“
„Was kann ich für dich tun?“, fragte Ducky.
Ziva hob beide Augenbrauen und machte aus ihrer Ratlosigkeit kein Geheimnis. „Ist dir an Gibbs etwas aufgefallen…also ich meine, dass er heute so komisch ist?“
Ducky klopfte Ziva auf die Schulter. „Ja, habe ich, aber du brauchst dir keine Sorgen um den guten Jethro zu machen. Ich denke, jeder hat seine Tage, an denen er lieber im Bett geblieben wäre.“
Ziva wußte, dass es bei Gibbs mehr war, als das. Irgendetwas hatte ihn heute früh derart aus der Bahn geworfen, aber sogar Ducky, der Gibbs am längsten kannte, hatte das anscheinend nicht gemerkt oder es als unwichtig, abgetan.
Ziva zuckte mit den Schultern. Vielleicht war das auch alles eingebildet, so gut kannte sie Gibbs schließlich auch nicht.
„Und…dass Tony…und Abby etwas komisch sind…?“
Ducky runzelte die Stirn. „Ziva, es ist doch alles in Ordnung, auch mit den beiden. Vielleicht sind das bei dir noch die Nachwirkungen von gestern?“
Navy Soap (50)
„Wenn du dich nicht traust, es laut zu sagen, dann flüster es mir ganz leise ins Ohr…“, hauchte Abby.
‚Oh mein Gott.’, war alles was Ziva dachte, als sie ins Labor kam. Die Tür war zwar zugezogen gewesen, aber nicht abgeschlossen.
Die Szene, die sich ihr darbot war grotesk und absurd.
Sie wollte sich so schnell wie möglich umdrehen und wieder verschwinden, aber Amys High Heels, die sie heute wieder angezogen hatte, machten ihr einen Strich durch die Rechnung.
Klack-Klack.
Abby schreckte hoch und Tony drehte den Stuhl in Zivas Richtung.
„Sorry Leute, ich äh…sorry, ich…“, stammelte sie. Ihr war es unheimlich peinlich. Okay, sie hatte Tony schon einmal beim Telefonsex erwischt, aber das…war ihr ne Spur zu kraß. ‚Aber irgendwie wie auch lustig…’, dachte Ziva und biß sich af die Lippe, um sich ein Lachen zu verkneifen.
Abby versuchte zu erklären: „Es ist nicht das, wonach es aussieht.“
Ziva lächelte müde. „Ja, das ist es doch nie…laßt euch nicht stören…ich sag auch niemanden was davon.“, sagte sie und rannte zum Lift.
Sie konnte nicht mehr und beugte sich nach vorne und lachte was das Zeug hielt.
McGee war unterdessen zu einem Entschluß gekommen. Er musste mit Tony reden! Auch wenn er sich dabei wahrscheinlich komplett blamieren würde, es ging einfach nicht anders!
Er hatte nicht gewußt, dass dieser Karuso ausgerechnet Tony war. Eigentlich hatte er von der Art, wie er Nachrichten tippte, erwartet, dass es eine Frau war. Wahrscheinlich hatte Tony ihn auch für eine Frau gehalten…er verfluchte sich, weil ihm der Elfenkönig nach drei Jahren zu langweilig geworden war und angefangen hatte lieber eine Skalde zu spielen, menschlich, somit robuster, mit magischen Fähigkeiten und einem Morgenstern ausgestattet…
Ziva rannte in kurzen Schritten vom Lift zurück. Ihre High Heels brachen ihr fast die Beine.
„Oh Gott, das hättest du sehen müssen!“, prustete sie und hielt sich den Bauch.
McGee sah sie verwirrt an.
„Ich bin gerade eben runter zu Abby, weil ich sie…ach auch egal…“, Ziva musste erst lachen, bevor sie weitererzählte.
„Und dann komm ich da ins Labor und da sitzt Tony!“, wieder lachte sie und hielt sich an McGees Schreibtisch fest. Sie musste sich setzten.
„Und was war mit Tony?“, fragte McGee.
„Also…“, sie holte tief Luft und zwang sich, nicht zu lachen.
„Der sitzt dort mit Plüschhandschellen an Abbys Stuhl gekettet und sie beugt sich zu ihm runter und flüstert ihm irgendwas versautes ins Ohr…nein, nein, sie wollte, dass er ihr was versautes ins Ohr sagt…wenn er sich nicht traut, soll er’s halt ganz leise sagen…oder so!“, Ziva brach wieder in Gelächter aus und wischte sich einige Tränen aus den Augenwinkeln.
McGee sah sie kurz an und verschwand dann, mit den Worten: „Ich werde jetzt Mittagspasue machen.“
Zivas Lachen verstummte und sie sah ihm hinterher. Irgend etwas war faul. Das ganze Team verhielt sich heute so komisch!
Das ganze Team? Nein, Ducky hatte sie heute noch nicht gesehen. ‚Mal schauen, was der so treibt…’, dachte Ziva breit grinsend und ging zurück zum Aufzug.
‚Oh mein Gott.’, war alles was Ziva dachte, als sie ins Labor kam. Die Tür war zwar zugezogen gewesen, aber nicht abgeschlossen.
Die Szene, die sich ihr darbot war grotesk und absurd.
Sie wollte sich so schnell wie möglich umdrehen und wieder verschwinden, aber Amys High Heels, die sie heute wieder angezogen hatte, machten ihr einen Strich durch die Rechnung.
Klack-Klack.
Abby schreckte hoch und Tony drehte den Stuhl in Zivas Richtung.
„Sorry Leute, ich äh…sorry, ich…“, stammelte sie. Ihr war es unheimlich peinlich. Okay, sie hatte Tony schon einmal beim Telefonsex erwischt, aber das…war ihr ne Spur zu kraß. ‚Aber irgendwie wie auch lustig…’, dachte Ziva und biß sich af die Lippe, um sich ein Lachen zu verkneifen.
Abby versuchte zu erklären: „Es ist nicht das, wonach es aussieht.“
Ziva lächelte müde. „Ja, das ist es doch nie…laßt euch nicht stören…ich sag auch niemanden was davon.“, sagte sie und rannte zum Lift.
Sie konnte nicht mehr und beugte sich nach vorne und lachte was das Zeug hielt.
McGee war unterdessen zu einem Entschluß gekommen. Er musste mit Tony reden! Auch wenn er sich dabei wahrscheinlich komplett blamieren würde, es ging einfach nicht anders!
Er hatte nicht gewußt, dass dieser Karuso ausgerechnet Tony war. Eigentlich hatte er von der Art, wie er Nachrichten tippte, erwartet, dass es eine Frau war. Wahrscheinlich hatte Tony ihn auch für eine Frau gehalten…er verfluchte sich, weil ihm der Elfenkönig nach drei Jahren zu langweilig geworden war und angefangen hatte lieber eine Skalde zu spielen, menschlich, somit robuster, mit magischen Fähigkeiten und einem Morgenstern ausgestattet…
Ziva rannte in kurzen Schritten vom Lift zurück. Ihre High Heels brachen ihr fast die Beine.
„Oh Gott, das hättest du sehen müssen!“, prustete sie und hielt sich den Bauch.
McGee sah sie verwirrt an.
„Ich bin gerade eben runter zu Abby, weil ich sie…ach auch egal…“, Ziva musste erst lachen, bevor sie weitererzählte.
„Und dann komm ich da ins Labor und da sitzt Tony!“, wieder lachte sie und hielt sich an McGees Schreibtisch fest. Sie musste sich setzten.
„Und was war mit Tony?“, fragte McGee.
„Also…“, sie holte tief Luft und zwang sich, nicht zu lachen.
„Der sitzt dort mit Plüschhandschellen an Abbys Stuhl gekettet und sie beugt sich zu ihm runter und flüstert ihm irgendwas versautes ins Ohr…nein, nein, sie wollte, dass er ihr was versautes ins Ohr sagt…wenn er sich nicht traut, soll er’s halt ganz leise sagen…oder so!“, Ziva brach wieder in Gelächter aus und wischte sich einige Tränen aus den Augenwinkeln.
McGee sah sie kurz an und verschwand dann, mit den Worten: „Ich werde jetzt Mittagspasue machen.“
Zivas Lachen verstummte und sie sah ihm hinterher. Irgend etwas war faul. Das ganze Team verhielt sich heute so komisch!
Das ganze Team? Nein, Ducky hatte sie heute noch nicht gesehen. ‚Mal schauen, was der so treibt…’, dachte Ziva breit grinsend und ging zurück zum Aufzug.
Navy Soap (49)
Gibbs war inzwischen zur Direktorin hoch ins Büro bestellt worden.
Ziva schüttelt den Kopf und wandte sich an McGee, der ebenfalls sehr neben der Spur war. Er dachte aber nach und war nicht müde.
„Hast du Gibbs schon mal so gesehen?“, fragte Ziva schließlich.
McGee schreckte auf und sah zu Ziva. Sie verdrehte genervt die Augen. Mit keinem konnte man sich über Gibbs wundern! Tonys Meinung war sowieso, dass es irgend etwas mit einer Frau zu tun hat.
Sie beschloß, runter zu Abby zu gehen und die zu fragen, sie hatte immerhin den besten Draht zu Gibbs. Und die Aktenarbeit war heute so langweilig, dass sie sogar gerne zu Abby ging.
Jenny ging nervös hinter ihrem Schreibtisch auf und ab. Gibbs stand vor ihr.
„Jen, könntest du das bitte lassen???“, fuhr er sie irgendwann an.
Sie drehte sich zu ihm. „Jethro. Kannst du dich an irgend etwas von gestern abend erinnern?“
Er musste den Kopf schütteln.
Es war absurd, die beiden waren nebeneinander aufgewacht…und das einzige was er noch wußte, war, dass er sich dagegen entschieden hatte, mit dem Team Pizza essen zu gehen.
Sie biß sich resigniert auf die Lippe. „Ich auch nicht.“
Sie schwiegen.
Jenny war sich unsicher, obwohl sie ganz genau wußte, was sie wollte: Den Vorfall vergessen und sofort zur Tagesordnung übergehen. Nicht mehr darüber reden.
Gibbs trat unruhig von einem Fuß auf den anderen. Die Situation war so unangenehm.
Es war komisch. Er hatte die Tage mit Jenny in guter Erinnerung behalten und in manch einsamer Nacht an sie denken müssen…manchmal hatte er sie vermißt. Und jetzt das. Aber das ging nicht.
„Wir reden einfach nicht mehr darüber.“, entfuhr es beiden gleichzeitig.
Tony versuchte sich aus Abbys Handschellen zu befreien. „Abbs, sei doch nicht so kindisch, ich hab zu tun.“
„Ach komm schon Tony, ich will dir helfen.“
Sie schaute ihn einige Momente erwartungsvoll an und beugte sich schließlich runter zu seinem Gesicht. „Wenn du dich nicht traust, es laut zu sagen, dann flüster es mir ganz leise ins Ohr…“, hauchte sie.
Ziva schüttelt den Kopf und wandte sich an McGee, der ebenfalls sehr neben der Spur war. Er dachte aber nach und war nicht müde.
„Hast du Gibbs schon mal so gesehen?“, fragte Ziva schließlich.
McGee schreckte auf und sah zu Ziva. Sie verdrehte genervt die Augen. Mit keinem konnte man sich über Gibbs wundern! Tonys Meinung war sowieso, dass es irgend etwas mit einer Frau zu tun hat.
Sie beschloß, runter zu Abby zu gehen und die zu fragen, sie hatte immerhin den besten Draht zu Gibbs. Und die Aktenarbeit war heute so langweilig, dass sie sogar gerne zu Abby ging.
Jenny ging nervös hinter ihrem Schreibtisch auf und ab. Gibbs stand vor ihr.
„Jen, könntest du das bitte lassen???“, fuhr er sie irgendwann an.
Sie drehte sich zu ihm. „Jethro. Kannst du dich an irgend etwas von gestern abend erinnern?“
Er musste den Kopf schütteln.
Es war absurd, die beiden waren nebeneinander aufgewacht…und das einzige was er noch wußte, war, dass er sich dagegen entschieden hatte, mit dem Team Pizza essen zu gehen.
Sie biß sich resigniert auf die Lippe. „Ich auch nicht.“
Sie schwiegen.
Jenny war sich unsicher, obwohl sie ganz genau wußte, was sie wollte: Den Vorfall vergessen und sofort zur Tagesordnung übergehen. Nicht mehr darüber reden.
Gibbs trat unruhig von einem Fuß auf den anderen. Die Situation war so unangenehm.
Es war komisch. Er hatte die Tage mit Jenny in guter Erinnerung behalten und in manch einsamer Nacht an sie denken müssen…manchmal hatte er sie vermißt. Und jetzt das. Aber das ging nicht.
„Wir reden einfach nicht mehr darüber.“, entfuhr es beiden gleichzeitig.
Tony versuchte sich aus Abbys Handschellen zu befreien. „Abbs, sei doch nicht so kindisch, ich hab zu tun.“
„Ach komm schon Tony, ich will dir helfen.“
Sie schaute ihn einige Momente erwartungsvoll an und beugte sich schließlich runter zu seinem Gesicht. „Wenn du dich nicht traust, es laut zu sagen, dann flüster es mir ganz leise ins Ohr…“, hauchte sie.
Navy Soap (48)
Gibbs kam eine halbe Stunde später auch ziemlich müde und zerknirscht ins Büro.
Er entschuldigte sich natürlich nicht, dass er zu spät dran war. Er war der Boss, wenn er unpünktlich war, hatte er eben besseres zu tun gehabt.
Er hatte trotz seiner immensen Müdigkeit nicht seinen XXL-Becher Kaffee an der Ecke geholt. Ziva, die inzwischen wacher war, sah etwas skeptisch zu Tony, der dasselbe wie sie zu denken schien. „Boss…?“, fragte sie schließlich vorsichtig.
„Äh, ja…“, sagte Gibbs, brauchte aber eine gefühlte Ewigkeit seinen Blick zu ihr zu wenden.
„Soll ich dir einen Kaffee holen? Du siehst aus als hättest du einen nötig.“
An solchen Tagen war man lieber netter als nett zu Gibbs, denn er würde sowieso griesgrämig und aggressiv antworten.
Diesmal tat er das aber nicht. Er schien ziemlich neben sich zu stehen.
„Oh…das wäre unheimlich freundlich…“, murmelte er und hob seine Mundwinkel, schaffte es aber nicht zu lächeln.
Ziva verließ fluchtartig das Büro. Wer war das? Und was hatte er mit Gibbs gemacht? Dieser Gibbs machte ihr Angst.
Tony war unterdessen wieder unten bei Abby, die im Labor auf dem Boden herumkroch.
„Abby?“, fragte er vorsichtig.
Sie wirbelte herum und sprang auf und stand gerade vor ihm, mit einem breiten Grinsen.
„Hi!“
„Was machst du da?“
„Oh, ich hatte einen Ohrring verloren und gerade als du reinkamst, hab ich ihn gefunden!“, rief sie erfreut und zeigte ihm kurz einen kleinen silbrigen Ring, den sie dann sofort in ihr Ohr steckte.
„Also, was ist los? Ist es wegen McGee?“
Tony schloß vorsichtshalber die Tür.
Abby plapperte weiter: „Also das gestern war ja keine Glanzleistung. Ihr hättet euch wie normale Kollegen unterhalten können, habt euch aber ignoriert.“
Tony hob abwehrend die Arme. „Was hätte ich denn bitte tun sollen?“
Abby legte ihre Hände auf seine Schulten und drückte ihn in einen Schreibtischstuhl.
„Dir erstmal über deine Gefühle klar werden. Ich laß dich nicht gehen, bis du mir sagst, was du für McGee empfindest!“, sagte sie und holte ihre Plüschhandschellen.
Er entschuldigte sich natürlich nicht, dass er zu spät dran war. Er war der Boss, wenn er unpünktlich war, hatte er eben besseres zu tun gehabt.
Er hatte trotz seiner immensen Müdigkeit nicht seinen XXL-Becher Kaffee an der Ecke geholt. Ziva, die inzwischen wacher war, sah etwas skeptisch zu Tony, der dasselbe wie sie zu denken schien. „Boss…?“, fragte sie schließlich vorsichtig.
„Äh, ja…“, sagte Gibbs, brauchte aber eine gefühlte Ewigkeit seinen Blick zu ihr zu wenden.
„Soll ich dir einen Kaffee holen? Du siehst aus als hättest du einen nötig.“
An solchen Tagen war man lieber netter als nett zu Gibbs, denn er würde sowieso griesgrämig und aggressiv antworten.
Diesmal tat er das aber nicht. Er schien ziemlich neben sich zu stehen.
„Oh…das wäre unheimlich freundlich…“, murmelte er und hob seine Mundwinkel, schaffte es aber nicht zu lächeln.
Ziva verließ fluchtartig das Büro. Wer war das? Und was hatte er mit Gibbs gemacht? Dieser Gibbs machte ihr Angst.
Tony war unterdessen wieder unten bei Abby, die im Labor auf dem Boden herumkroch.
„Abby?“, fragte er vorsichtig.
Sie wirbelte herum und sprang auf und stand gerade vor ihm, mit einem breiten Grinsen.
„Hi!“
„Was machst du da?“
„Oh, ich hatte einen Ohrring verloren und gerade als du reinkamst, hab ich ihn gefunden!“, rief sie erfreut und zeigte ihm kurz einen kleinen silbrigen Ring, den sie dann sofort in ihr Ohr steckte.
„Also, was ist los? Ist es wegen McGee?“
Tony schloß vorsichtshalber die Tür.
Abby plapperte weiter: „Also das gestern war ja keine Glanzleistung. Ihr hättet euch wie normale Kollegen unterhalten können, habt euch aber ignoriert.“
Tony hob abwehrend die Arme. „Was hätte ich denn bitte tun sollen?“
Abby legte ihre Hände auf seine Schulten und drückte ihn in einen Schreibtischstuhl.
„Dir erstmal über deine Gefühle klar werden. Ich laß dich nicht gehen, bis du mir sagst, was du für McGee empfindest!“, sagte sie und holte ihre Plüschhandschellen.
Navy Soap (47)
McGee war an diesem morgen früher ins Büro gekommen. Er sah wie sich die Schreibtische langsam füllten und ab und an jemand an ihm vorbeischlurfte und „Morgen“ murmelte.
Der Rest seines Teams war noch nicht da. Es war gestern schließlich auch ein längerer Abend gewesen.
Nichtsdestotrotz war er nicht müde. Er hatte genaugenommen gar nicht geschlafen.
Gibbs kniff die Augen zusammen als er aufwachte und ihm die Sonne direkt ins Gesicht strahlte. Er setzte sich stöhnend auf und rieb sich die Schläfen. Er war gestern doch gar nicht auf dem Stammtisch gewesen…warum hatte er Kopfschmerzen?
Als er realisierte, dass er gar nicht daheim war, drehte sich jemand neben ihm seufzend um.
Er bekam fast einen Herzinfarkt, als er das rote Haar auf dem Kissen neben sich sah.
Eigentlich wollte er so schnell es ging aufstehen und gehen, möglichst ohne Jenny zu wecken. Aber die wachte gerade in dem Moment, als er zur Tür wollte auf. „Wo willst du hin Jethro? Was machst du überhaupt hier?“, fragte sie noch total vom Schlaf benommen.
Tony kam gähnend ins Büro. Er machte kurz vor Gibbs Tisch halt. „Moment, ich bin zu spät. Wo ist Gibbs?“ Ziva, ebenfalls mit Augenringen, zuckte mit den Achseln. Das waren gestern zu viele Martini Rossi gewesen. Sie hatte Kopfweh…
McGee fing an, nervös auf seinem Stuhl herumzurutschen. Es fiel ihm schwer, wenn Ziva quasi nicht ansprechbar war, sich gegenüber Tony unauffällig zu verhalten. Der sah ihn ausgerechnet auch noch so eindringlich an.
„Was ist eigentlich bei dir los, Bambino? Du bist total fit. Warst das gestern abend nicht du?“
Man merkte, dass Tony lange überlegt hatte, ob er nicht etwas anderes sagen sollte.
Tim musste sich Mühe geben, nicht zu stottern und möglichst cool zu wirken, was ihm gegenüber Tony sowieso nie gelang, weil von dem sowieso immer ein dummer Kommentar zurückkam.
„Ich hab gestern nicht so viel getrunken…wie ihr.“, sagte er und wich Tonys Blick aus und schaute zu einer gähnenden Ziva. Sie war noch so müde, dass sie gar nicht zuhörte.
Der Rest seines Teams war noch nicht da. Es war gestern schließlich auch ein längerer Abend gewesen.
Nichtsdestotrotz war er nicht müde. Er hatte genaugenommen gar nicht geschlafen.
Gibbs kniff die Augen zusammen als er aufwachte und ihm die Sonne direkt ins Gesicht strahlte. Er setzte sich stöhnend auf und rieb sich die Schläfen. Er war gestern doch gar nicht auf dem Stammtisch gewesen…warum hatte er Kopfschmerzen?
Als er realisierte, dass er gar nicht daheim war, drehte sich jemand neben ihm seufzend um.
Er bekam fast einen Herzinfarkt, als er das rote Haar auf dem Kissen neben sich sah.
Eigentlich wollte er so schnell es ging aufstehen und gehen, möglichst ohne Jenny zu wecken. Aber die wachte gerade in dem Moment, als er zur Tür wollte auf. „Wo willst du hin Jethro? Was machst du überhaupt hier?“, fragte sie noch total vom Schlaf benommen.
Tony kam gähnend ins Büro. Er machte kurz vor Gibbs Tisch halt. „Moment, ich bin zu spät. Wo ist Gibbs?“ Ziva, ebenfalls mit Augenringen, zuckte mit den Achseln. Das waren gestern zu viele Martini Rossi gewesen. Sie hatte Kopfweh…
McGee fing an, nervös auf seinem Stuhl herumzurutschen. Es fiel ihm schwer, wenn Ziva quasi nicht ansprechbar war, sich gegenüber Tony unauffällig zu verhalten. Der sah ihn ausgerechnet auch noch so eindringlich an.
„Was ist eigentlich bei dir los, Bambino? Du bist total fit. Warst das gestern abend nicht du?“
Man merkte, dass Tony lange überlegt hatte, ob er nicht etwas anderes sagen sollte.
Tim musste sich Mühe geben, nicht zu stottern und möglichst cool zu wirken, was ihm gegenüber Tony sowieso nie gelang, weil von dem sowieso immer ein dummer Kommentar zurückkam.
„Ich hab gestern nicht so viel getrunken…wie ihr.“, sagte er und wich Tonys Blick aus und schaute zu einer gähnenden Ziva. Sie war noch so müde, dass sie gar nicht zuhörte.
Freitag, 28. August 2009
Navy Soap (46)
Später teilten sich Abby und Ziva ein Taxi. „Ich wußte wirklich nicht, dass wir im selben Block wohnen!“, beteuerte Ziva immer wieder lachend.
„Danke, ich steig auch hier aus.“, sagte Abby und gab dem Fahrer das Geld.
Sie liefen das letzte gemeinsame Stück zu Zivas Wohnung. „Echt komisch, dass du die Idee mit dem Essen hattest…alle denken immer, dass du…“
„Dass ihr mir egal seid. Aber das stimmt nicht, Abby. Das ist Blödsinn. Ihr ward am Anfang die einzigen, die ich hier hatte.“, seufzte Ziva. In Wirklichkeit hatte sie nun auch nur wenige Freunde außerhalb des Berufs. Es waren immer nur flüchtige Bekanntschaften, man tauscht Nummern aus, geht mal zusammen fort, das war’s.
„Du siehst übrigens echt toll aus, Ziva. Du solltest öfters Kleider tragen…hatte gar nicht erwartet, dass du eins hast. Du hast so lange Beine…“ Ziva sah verlegen an sich herunter. Sie hatte schöne Beine, das stimmte, warum sollte sie die verstecken?
„Ähm Danke…aber das Kleid gehört Amy…und die Schuhe auch“, grinste sie verlegen und betrachtete die unbequemen High Heels, in denen sie schon den ganzen Abend herumstackste.
Beide mußten lachen. „Amy ist echt total lieb. Schön, dass du so jemanden gefunden hast.“, sagte Abby, auch wenn es gar nicht zu ihrem Gesichtsausdruck paßte. Eigentlich sah sie eher aus, als ob sie es einer von beiden nicht gönnen würde. Ziva versuchte das zu ignorieren. „Ja, ich weiß.“ Sie wollte nicht mit Abby über Amy reden. Schließlich hatte sie Amy verdächtigt. Das konnte sie nicht einfach vergessen, auch wenn Amy ihr gesagt hatte, wie nett sie Abby fand. Und auch der schöne Team-Abend, an dem die beiden einige gute Gespräche geführt hatten, änderte nichts daran.
„Also, übrigens, jetzt wo ich und Amy uns auch besser kennen-“, sie kicherte nervös und spielte auf die Entführung an. „…steht das Angebot wegen dem Gläschen Absynth bei mir immer noch.“
Ziva zwang sich zu einem Lächeln. ‚Der Abend heute war doch auch nett gewesen, komm schon!’ und sie sagte: „Klar doch. Sag einfach Bescheid, wann es dir mal paßt.“
Sie schloß während sie das sagte die Tür auf und trat schon halb ins Haus. Sie wollte das Gespräch beenden.
„Okay…Freitag abend bei mir?“, fragte Abby und sah sie erwartungsvoll an. Ziva drehte sich nur kurz um und nickte und verschwand dann im Treppenhaus.
Abby trottete nach Hause und könnte sich selbst ohrfeigen. Sie hatte sich zum kompletten Volltrottel gemacht! Sie hatte sich wie ein Teenager benommen. Als ob sie Ziva um ein Date gebeten hätte!
„Danke, ich steig auch hier aus.“, sagte Abby und gab dem Fahrer das Geld.
Sie liefen das letzte gemeinsame Stück zu Zivas Wohnung. „Echt komisch, dass du die Idee mit dem Essen hattest…alle denken immer, dass du…“
„Dass ihr mir egal seid. Aber das stimmt nicht, Abby. Das ist Blödsinn. Ihr ward am Anfang die einzigen, die ich hier hatte.“, seufzte Ziva. In Wirklichkeit hatte sie nun auch nur wenige Freunde außerhalb des Berufs. Es waren immer nur flüchtige Bekanntschaften, man tauscht Nummern aus, geht mal zusammen fort, das war’s.
„Du siehst übrigens echt toll aus, Ziva. Du solltest öfters Kleider tragen…hatte gar nicht erwartet, dass du eins hast. Du hast so lange Beine…“ Ziva sah verlegen an sich herunter. Sie hatte schöne Beine, das stimmte, warum sollte sie die verstecken?
„Ähm Danke…aber das Kleid gehört Amy…und die Schuhe auch“, grinste sie verlegen und betrachtete die unbequemen High Heels, in denen sie schon den ganzen Abend herumstackste.
Beide mußten lachen. „Amy ist echt total lieb. Schön, dass du so jemanden gefunden hast.“, sagte Abby, auch wenn es gar nicht zu ihrem Gesichtsausdruck paßte. Eigentlich sah sie eher aus, als ob sie es einer von beiden nicht gönnen würde. Ziva versuchte das zu ignorieren. „Ja, ich weiß.“ Sie wollte nicht mit Abby über Amy reden. Schließlich hatte sie Amy verdächtigt. Das konnte sie nicht einfach vergessen, auch wenn Amy ihr gesagt hatte, wie nett sie Abby fand. Und auch der schöne Team-Abend, an dem die beiden einige gute Gespräche geführt hatten, änderte nichts daran.
„Also, übrigens, jetzt wo ich und Amy uns auch besser kennen-“, sie kicherte nervös und spielte auf die Entführung an. „…steht das Angebot wegen dem Gläschen Absynth bei mir immer noch.“
Ziva zwang sich zu einem Lächeln. ‚Der Abend heute war doch auch nett gewesen, komm schon!’ und sie sagte: „Klar doch. Sag einfach Bescheid, wann es dir mal paßt.“
Sie schloß während sie das sagte die Tür auf und trat schon halb ins Haus. Sie wollte das Gespräch beenden.
„Okay…Freitag abend bei mir?“, fragte Abby und sah sie erwartungsvoll an. Ziva drehte sich nur kurz um und nickte und verschwand dann im Treppenhaus.
Abby trottete nach Hause und könnte sich selbst ohrfeigen. Sie hatte sich zum kompletten Volltrottel gemacht! Sie hatte sich wie ein Teenager benommen. Als ob sie Ziva um ein Date gebeten hätte!
Navy Soap (45)
Als Jenny wieder in ihrem Büro war, ließ sie sich erleichtert in ihren Stuhl fallen. Eigentlich dachte sie, dass das Gespräch mit Jethro wieder in einem Streit enden würde. Es sollte eigentlich um die Entführung von Abby gehen, allerdings begannen die beiden relativ schnell von Paris und anderen europäischen Sehenswürdigkeiten zu schwärmen. Ihre Zeit in Europa war eigentlich wie ein langer Urlaub gewesen. Sie wußte, dass sie die harte und gefährliche Arbeit durch eine romantisch-verklärte Sichtweise sah, wenn sie an endlose Nächte im Auto dachte, Eis essen auf dem Petersplatz, ein verliebtes Päärchen unterm Eifelturm spielen, Fotos knipsend Wiener Riesenrad fahren…alles klang nach Klischeeurlaub, war aber nur Tarnung gewesen. Was sich dann im Hotelzimmer abspielte, war keine Tarnung…und auch bei den Undercovermissionen musste sie nie die verliebte Braut auf Hochzeitsreise spielen – sie war wirklich verliebt gewesen…
Als ihre Sekretärin hereinkam, wurde sie wieder von der Realität eingeholt. Das mit Jethro war lange vorbei und würde wahrscheinlich auch nie wieder etwas werden…mal ganz abgesehen davon, dass es einfach nicht in ihr Leben passen würde.
Am Abend traf sich das Team beim besten Italiener in der Stadt. Ziva hatte das Treffen organisisert, was jeden etwas gewundert hatte. Sogar Ducky war gekommen. Nur Gibbs tauchte nicht auf. Ziva, welche zufällig neben Abby saß, versuchte sie aufzuheitern. „Er mag solche Treffen doch eh nicht…“
Abby wank ab. „Ach, ist ja auch egal.“
Tony und McGee hatten sich so weit wie möglich auseinander gesetzt, Tony saß neben Abby, gegenüber von Ducky. Neben Ziva saß Palmer, der ihr ziemlich auf die Nerven fiel. Gegenüber dem saß McGee, zwischen dem und Ducky ein Stuhl – der von Gibbs – freigeblieben war.
Ziva strich sich öfters verstohlen übers Haar. Glatt – so trug sie ihre Haare äußerst selten, es war einfach zuviel Arbeit. Aber Amy hatte darauf bestanden, sie ein wenig stylen zu dürfen, wenn sie den Abend schon nicht mit ihr verbringen konnte. Ziva musste bei dem Gedanken grinsen. Sie persönlich machte sich wenig aus Make up, natürlich benutzte sie Concealer und Mascara, aber sich die Augenlider kunstvoll anmalen und die Haare zu frisieren, kam ihr einfach zu umständlich vor. Und sie dachte, dass es sowieso niemand honorieren würde. Allerdings hatte sie an diesem Abend nur Komplimente von allen Anwesenden bekommen.
Als ihre Sekretärin hereinkam, wurde sie wieder von der Realität eingeholt. Das mit Jethro war lange vorbei und würde wahrscheinlich auch nie wieder etwas werden…mal ganz abgesehen davon, dass es einfach nicht in ihr Leben passen würde.
Am Abend traf sich das Team beim besten Italiener in der Stadt. Ziva hatte das Treffen organisisert, was jeden etwas gewundert hatte. Sogar Ducky war gekommen. Nur Gibbs tauchte nicht auf. Ziva, welche zufällig neben Abby saß, versuchte sie aufzuheitern. „Er mag solche Treffen doch eh nicht…“
Abby wank ab. „Ach, ist ja auch egal.“
Tony und McGee hatten sich so weit wie möglich auseinander gesetzt, Tony saß neben Abby, gegenüber von Ducky. Neben Ziva saß Palmer, der ihr ziemlich auf die Nerven fiel. Gegenüber dem saß McGee, zwischen dem und Ducky ein Stuhl – der von Gibbs – freigeblieben war.
Ziva strich sich öfters verstohlen übers Haar. Glatt – so trug sie ihre Haare äußerst selten, es war einfach zuviel Arbeit. Aber Amy hatte darauf bestanden, sie ein wenig stylen zu dürfen, wenn sie den Abend schon nicht mit ihr verbringen konnte. Ziva musste bei dem Gedanken grinsen. Sie persönlich machte sich wenig aus Make up, natürlich benutzte sie Concealer und Mascara, aber sich die Augenlider kunstvoll anmalen und die Haare zu frisieren, kam ihr einfach zu umständlich vor. Und sie dachte, dass es sowieso niemand honorieren würde. Allerdings hatte sie an diesem Abend nur Komplimente von allen Anwesenden bekommen.
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