Sonntag, 29. November 2009

Navy Soap (52)

„Abby, reicht das nicht, kannst du mich nicht einfach wieder losmachen? Ziva wird das bestimmt der ganzen Welt erzählen!“, flehte Tony.
Abby zeigte sich unbeeindruckt. „Sie ist eh nicht eifersüchtig, hat ja wen…“, murmelte Abby dann.
„Abby, ich hab zu tun! Mach mich los! Was denkst du was Gibbs hier für ein Donnerwetter losläßt, wenn der erfährt…“

„Wenn ich was erfahre, Dinozzo???“, fragte Gibbs, etwas gelassener als sonst. Erst als er den Satz vollendet hatte, sah er die groteske Szene.
„Was ist denn hier los???“, entfuhr es ihm und er wußte nicht, wen er entsetzter anschauen sollte. Abby stand da wie gelähmt und versuchte, unauffällig zu wirken. Das würde CafPow-Verbot bis Weihnachten geben!
Tony rutschte auf dem Stuhl herum und versuchte sich zu befreien…
Gibbs half ihm schließlich und sagte: „An die Arbeit.“ und warf Abby einen ziemlich bösen Blick zu.
Tony war das alles so peinlich, dass er erfand, noch einen Arzttermin zu haben und sofort verschwand.

Abby saß inzwischen total am Boden zerstört in ihrem Labor und drückte Bert an sich. Sie hatte Tony doch nur helfen wollen! Und nun, wo Gibbs und Ziva die beiden gesehen hatten, dachte sie sicherlich, dass sie ein Paar sind. ‚Was, wenn McGee das erfährt? Vielleicht hat er sich ja auch in Tony verliebt! Ich hab alles kaputt gemacht!’, dachte sie und schließlich vergrub sie ihren Kop in ihren Armen und weinte.

Ziva saß immer noch schmunzelnd an ihrem Schreibtisch. Tim war inzwischen zurückgekehrt und hatte sich eigentlich darauf gefaßt gemacht, von Gibbs eine Standpauke über Pünktlichkeit zu hören. Der saß allerdings Löcher in die Luft starrend an seinem Schreibtisch.
Es war ja nicht seine Art sein Team um Rat zu fragen, aber in dem Fall konnte er nicht anders.
„Ziva, ist dir bei eurem Abendessen irgendwas an Abby und Tony aufgefallen?“
Ziva zügelte sich und zwang sich, nicht laut loszulachen. „Äh nein, gestern war alles normal…heute nicht.“, stellte sie fest.
McGee mische sich ein: „Vielleicht ist es ja alles ein Missverständnis.“
Ziva warf ein: „Ich bitte dich, die Situation war doch eindeutig.“

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